VHDL16 DWSG 101000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Dienstag, 10.03.2026, 10:30 Uhr

Heute Sonne und einige Wolken, am Nachmittag einzelne Schauer, 
insbesondere im Bereich des Schwarzwaldes und der Alb auch mal ein 
Gewitter. Sehr mild. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Der Hochdruckeinfluss schwächt sich ab. Mit südwestlicher Strömung 
gelangt zwar vorerst weiterhin sehr milde, aber auch feuchtere Luft 
nach Baden-Württemberg. 

GEWITTER:
Heute Nachmittag und Abend vor allem im Bereich des Schwarzwaldes und
der Alb vereinzelte Gewitter. 

WIND:
In der Nacht zum Mittwoch im Hochschwarzwald stürmische Böen bis 70 
km/h aus Südwest. 

Heute oft Sonne, von Südwesten aber auch einige Wolkenfelder. Ab 
Mittag zudem Quellwolken und einzelne Schauer, vor allem im Bereich 
des Schwarzwaldes und auf der Alb auch mal ein Gewitter. Höchstwerte 
zwischen 15 und 19, im Bergland um 13 Grad. Schwacher bis mäßiger 
Wind um West. 

In der Nacht zum Mittwoch zunehmend stark bewölkt und von Südwesten 
öfter Schauer oder etwas Regen. Tiefsttemperatur zwischen 10 Grad im 
Breisgau und 3 Grad am Donauursprung und im Hohenlohischen. In den 
Hochlagen des Schwarzwaldes starke bis stürmische Böen aus Südwest. 

Am Mittwoch wechselnd, überwiegend aber stark bewölkt. Am Vormittag 
meist trocken, ab Mittag Schauer, auf der Alb auch vereinzelte 
Gewitter. Zum Abend von Westen verbreitet Regen. Höchsttemperatur 
zwischen 12 und 16, im Bergland um 10 Grad. Mäßiger, zunehmend stark 
böig auffrischender Wind aus Südwest. In den Hochlagen des 
Schwarzwaldes stürmische Böen oder Sturmböen. 

In der Nacht zum Donnerstag zunächst verbreitet, später nach Bayern 
abziehender Regen. Nachfolgend Auflockerungen. Tiefstwerte 6 bis 1 
Grad. Im Hochschwarzwald anfangs noch stürmische Böen oder Sturmböen,
nachlassend. 

Am Donnerstag Wechsel von Sonne und Wolken, im Allgäu anfangs 
vereinzelt noch etwas Regen. Am Nachmittag von Südwesten her immer 
freundlicher. Maxima zwischen 10 Grad im Bergland und 16 Grad in der 
Ortenau. Schwacher bis mäßiger, ab und an etwas auffrischender 
Südwestwind. 

In der Nacht zum Freitag gering bewölkt. In den Niederungen örtlich 
Nebel. Temperaturrückgang auf Werte zwischen +4 und -2 Grad. Auf den 
Schwarzwaldgipfeln wieder vermehrt starke bis stürmische Böen aus 
Südwest. 

Am Freitag erst Sonne, dazu einige Wolkenfelder. Im Tagesverlauf von 
Nordwesten Bewölkungsverdichtung und aufkommender Regen. Nach 
Südosten hin noch trocken. Maximal 13 bis 17, im Bergland um 11 Grad.
Frischer Südwestwind mit starken, im Bergland auch stürmischen Böen. 
Am Feldberg Sturmböen. 

In der Nacht zum Samstag verbreitet Regen, oberhalb etwa 600-800 m 
zunehmend Schnee und Glätte. Tiefstwerte zwischen 5 und 1 Grad, im 
Bergland -1 Grad. Auf den Schwarzwaldgipfeln mitunter stürmische Böen
aus Südwest. 

Am Samstag stark bewölkt bis bedeckt und zunächst häufig, im 
Tagesverlauf vor allem noch in der Südosthälfte Baden-Württembergs 
Regen. Im Bergland Schnee und entsprechend Glätte. Höchstwerte dort 
nur wenig über dem Gefrierpunkt, aber auch sonst mit 4 bis 8, in 
Nordbaden bis 10 Grad deutlich kälter. Schwacher bis mäßiger Wind aus
West bis Nordwest. 

In der Nacht zum Sonntag auch im Südosten abklingende Niederschläge. 
Von Nordwesten zögernd auflockernde Bewölkung. Verbreitet leichter 
Frost: Frühwerte zwischen +2 und -3 Grad. 


Deutschlandübersicht:
Offenbach, Dienstag, den 10.03.2026, 10:15 Uhr -
"Nach einigen Tagen, die von ruhigem Hochdruckwetter geprägt waren, 
kommt allmählich wieder etwas Abwechslung in die Wetterküche. Hoch 
KONRAD verlagert sich weiter ostwärts, sodass erste Tiefausläufer 
langsam ihre Fühler Richtung Mitteleuropa ausstrecken können. 
Gleichzeitig gelangen zunehmend feuchte Luftmassen ins 
Vorhersagegebiet. So treten am heutigen Dienstag im Tagesverlauf im 
Westen und Nordwesten wiederholt Schauer auf, einzelne Gewitter sind 
ebenfalls zu erwarten. Auch im Südwesten kann man sich nicht ganz 
sicher sein, bei einem Nachmittagsspaziergang trocken zu bleiben. 
Prädestiniert für Schauer oder einzelne Gewitter sind dabei aber vor 
allem das Bergland und die Grenze zu Frankreich. Am Abend ist dann 
auch in Teilen der Mitte und im Norden mit Schauern und einzelnen 
Gewittern zu rechnen. 

In den übrigen Regionen ist es zunächst noch heiter, teils sonnig und
trocken. Allerdings ist der Himmel auch am heutigen Dienstag aufgrund
des Saharastaubs noch eingetrübt, was sich beim Blick in die Ferne 
durch einen milchig gelblich-rötlichen Schleier bemerkbar macht. 

In der Nacht zum Mittwoch treten bei wechselnder bis starker 
Bewölkung weiterhin stellenweise, dann auch im Osten, Schauer auf, 
nur im Südosten bleibt es überwiegend niederschlagsfrei. Zum Morgen 
frischt der Südwestwind im Nordwesten und in den Mittelgebirgen 
langsam auf und ist quasi Vorbote für einen wechselhaften und 
ungemütlichen Mittwoch beim Wetter. 

Ab dem Vormittag kommt von Westen und Nordwesten schauerartiger Regen
auf, der allmählich ost- und südostwärts zieht. Zudem frischt der 
Südwestwind gebietsweise stark böig auf. Zwar liegen die 
Höchsttemperaturen bei milden 8 bis 14 Grad, dennoch neigt man dazu, 
den Nachmittagsspaziergang in diesen Regionen eher ausfallen zu 
lassen.

Im Südosten und Osten merkt man bis zum Abend von alldem noch 
vergleichsweise wenig. Zwar kann auch dort der ein oder andere 
Schauer, vielleicht ein einzelnes Gewitter nicht ganz ausgeschlossen 
werden, daneben zeigt sich der Himmel aber oft von seiner heiteren 
Seite. 

In der Nacht zum Donnerstag verlagert sich das Niederschlagsgebiet in
den Osten und Südosten und zieht am Donnerstagmorgen nach Österreich 
und Tschechien ab. Am Donnerstag selbst ist es dann überwiegend 
heiter, teils sonnig und trocken. Dies bleibt aber nur vorübergehend 
so, denn im Nordwesten steht bereits der nächste Tiefausläufer ante 
portas. 

Am Freitag ist es in der Nordwesthälfte bei Höchsttemperaturen von 8 
bis 14 Grad stark bewölkt, regnerisch und windig, teils auch 
stürmisch. Im Südosten und Osten scheint hingegen bei 
Höchsttemperaturen von 14 bis 18 Grad länger die Sonne. Einem 
Nachmittagsspaziergang sollte also nichts im Wege stehen. 

Das Wochenende zeigt sich von seiner teils heiteren, teils auch 
wechselhaften Seite. Das Temperaturniveau ist dann zwar etwas 
gedämpfter als in den letzten Tagen, aber weiterhin mild. "

Das erklärt M.Sc. Tanja Egerer  von der Wettervorhersagezentrale des 
Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden 
Tage.


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