VHDL16 DWSG 071000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Samstag, 07.02.2026, 10:30 Uhr
In der Nacht zum Sonntag verbreitet Frost, gebietsweise Nebel, lokal
Glätte.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Die eingeflossene feuchte und milde Luft gerät heute zunehmend unter
Hochdruckeinfluss.
FROST/GLÄTTE:
In der Nacht zum Sonntag bis auf manche Region im Norden verbreitet
leichter Frost. Örtlich Glätte durch Reif oder überfrierende Nässe.
NEBEL:
In der Nacht zum Sonntag gebietsweise Nebel mit Sichtweite unter 150
m.
Heute im Tagesverlauf von Südwesten mehr und mehr
Wolkenauflockerungen und niederschlagsfrei. Temperaturanstieg auf 7
Grad an der Donau und 14 Grad am Rhein. Schwacher östlicher Wind.
In der Nacht zum Sonntag Bildung und Ausbreitung von Nebel und
Hochnebel, zuvor oftmals klar. Tiefstwerte +2 Grad bei Mannheim und
lokal -4 Grad von der Baar bis ins Allgäu. Dort vereinzelt
Reifglättegefahr.
Am Sonntag zum Teil zähe Nebelfelder, im Bergland viel Sonne.
Temperatur im längeren Grau bei 3 Grad, sonst Anstieg auf bis zu 9
Grad. Schwacher östlicher Wind.
In der Nacht zum Montag rasch ausbreitender Hochnebel, vereinzelt
auch Nebel. Minima +3 bis -3 Grad.
Am Montag stark bewölkt, Richtung Abend ggf. Wolkenauflockerung.
Höchstwerte 1 Grad auf der Albhochfläche bis 7 Grad bei Basel.
Schwacher, im Bergland in Böen vereinzelt frischer Ostwind.
In der Nacht zum Dienstag gering bis stark bewölkt, lokal Nebel.
Minima +2 bis -3 Grad.
Am Dienstag nach Nebelauflösung zeitweise Sonne, dann rasch von
Südwesten dichte Wolken und ab dem Mittag aufziehender Regen, im
Bergland zunächst auch Schnee oder Schneeregen. Temperaturanstieg auf
3 Grad im Bergland bis +8 Grad in den Niederungen. Wind aus anfangs
östlichen, später auf süd- und südwestliche Richtungen drehend.
In der Nacht zum Mittwoch immer wieder Regen bei meist dichter
Bewölkung. Auch im höheren Bergland zunehmend als Regen. Tiefstwerte
von 6 bis 0 Grad. Im Schwarzwald auffrischender Südwestwind. Dann
starke bis stürmische Böen, exponiert am Feldberg auch schwere
Sturmböen.
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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Samstag, den 07.02.2026, 10:15 Uhr -
" Die derzeitige Wetterlage wird sich in den nächsten Tagen kaum
ändern. Über Nordosteuropa liegt ein mit bodennaher Kaltluft
angefülltes Hochdruckgebiet. Demgegenüber steht ein Tiefdruckgebiet
über dem Atlantik, dessen Weiterkommen vom osteuropäischen
Hochdruckgebiet blockiert wird. Dabei wird milde Luft in den
Südwesten gelenkt, während an der Westflanke des Hochdruckgebietes
wieder kältere Luft in den Nordosten einsickert.
Somit herrscht ab Sonntag im Nordosten wieder Dauerfrost mit etwas
Schneegriesel oder gefrierendem Sprühregen, während es im Westen mit
5 bis 11 Grad fast schon frühlingshaft mild wird. Vor allem an den
Nordrändern der westlichen Mittelgebirge gibt es dabei auch sonnige
Abschnitte. Vielerorts bleibt es aber neblig-trüb.
Ab Mitte kommender Woche ändert sich die Wetterlage. Dann schwächt
sich das Hoch über Nordosteuropa ab, sodass das Atlantiktief mit
milder Meeresluft vorrücken kann. Die genaue Zugbahn des
Tiefdruckgebietes ist noch unsicher, aber die meisten Modelle gehen
nun von einer nördlichen Zugbahn aus. Dadurch kann sich im Norden
milde Meeresluft durchsetzen, sodass wahrscheinlich auch der
Nordosten beginnt langsam aufzutauen. Dabei kann es dort anfangs
durchaus wieder zu Glatteis kommen.
War es das dann mit dem Winter? Noch gibt sich der Winter nicht
geschlagen. Die Kaltluft wird nicht weit nach Norden verdrängt und
lauert immer noch über Skandinavien. Ein grober Trend zeigt, dass die
Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass zum nächsten Wochenende auf der
Rückseite des Tiefs diese Kaltluft wieder angezapft wird und mit
einer nördlichen Strömung wieder zu uns geführt wird. Es muss also
mit einem erneuten, zumindest vorübergehenden Wintereinbruch
gerechnet werden. "
Das erklärt Dipl.-Met. Christian Herold von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
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