VHDL16 DWSG 041000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Mittwoch, 04.02.2026, 10:30 Uhr
In der Nacht zum Donnerstag und Donnerstagvormittag verbreitet Frost,
örtlich Glätte und Nebel.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Atlantische Tiefausläufer lenken zunehmend milde Meeresluft nach
Baden-Württemberg.
FROST:
In der Nacht zum Donnerstag bis in den Donnerstagvormittag hinein
außer in mancher Region im Norden leichter Frost.
GLÄTTE:
In der Nacht zum Donnerstag bis Donnerstagvormittag örtlich Glätte
durch Reif.
NEBEL:
In der Nacht zum Donnerstag wahrscheinlich auch am Neckar, aber vor
allem am Rhein, Bodensee und an der Donau Nebel mit Sichtweiten unter
150 m. Im Vormittagsverlauf auflösend.
Heute anfangs noch viele Sonnenanteile, im weiteren Verlauf
Wolkenverdichtung. Aber trocken. Höchstwerte von 1 Grad in Ulm bis 9
Grad in Nordbaden. Schwacher Wind aus Ost mit frischen, in hohen
Lagen starken Böen.
In der Nacht zum Donnerstag größere Auflockerungen, dabei zunehmend
Bildung von Nebel und Hochnebel. Tiefstwerte zwischen +1 und -6 Grad.
Örtlich Glätte.
Am Donnerstag an Rhein und Donau längere Zeit trüb mit Nebel und
Hochnebel. Sonst sowie nach deren Auflösung viel Sonne. Maxima meist
von 3 Grad auf der Ostalb bis 8 Grad am Neckar und bei Karlsruhe.
Sehr mild bei um 12 Grad am südlichen Oberrhein. Schwacher Wind aus
Ost.
In der Nacht zum Freitag von Westen ausbreitend stark bewölkt. Zuvor
bei klarem oder gering bewölktem Himmel an Rhein, Donau und Neckar
Nebel. In Südbaden in den Frühstunden einsetzender Regen, mit
geringer Wahrscheinlichkeit auch gefrierend ausfallend mit
Glättebildung. Tiefstwerte im Umfeld des Rheins +2 Grad, sonst 0 bis
-4 Grad.
Am Freitag stark bewölkt bis bedeckt. Von Südwest nach Nordost
zeitweise leichter Regen bei Höchstwerten von 2 Grad im Taubergrund
bis 12 Grad im Breisgau. Schwacher bis mäßiger Wind aus Südwest mit
frischen, in hohen Lagen des Schwarzwaldes starken bis stürmischen
Böen.
In der Nacht zum Samstag allmählich abziehender Regen, aber weiterhin
stark bewölkt. Tiefstwerte +6 bis 0 Grad. Exponiert im Schwarzwald
starke bis stürmische Böen aus Südwest.
Am Samstag Wolkenauflockerungen im Tagesverlauf und kaum mehr Regen.
Temperaturanstieg auf 6 Grad an der Donau und 13 Grad am Rhein.
Schwacher östlicher Wind.
In der Nacht zum Sonntag Bildung und Ausbreitung von Nebel und
Hochnebel, zuvor oftmals klar. Tiefstwerte um den Gefrierpunkt.
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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 04.02.2026, 10:15 Uhr -
"Hoch DANIEL über Nord- und Osteuropa lenkt mit einer östlichen
Bodenströmung weiterhin kalte Festlandsluft in den Norden und Osten
Deutschlands. Von Süden versuchen wiederholt Fronten westeuropäischer
Tiefs gegen dieses "Kältebollwerk" anzukommen. Im Übergangsbereich
der verschiedenen Luftmassen fällt dann zeitweise Niederschlag: teils
als Schnee, teils als gefrierender Regen mit Glatteis. Eine solche
Front brachte in der vergangenen Nacht und am heutigen
Mittwochvormittag im Nordwesten Deutschlands Glatteis.
Im heutigen Tagesverlauf zieht der Niederschlag im Norden, dann meist
als Schnee, zur Nordsee und nach Dänemark ab. Vorübergehend ist es
dann verbreitet trocken in Deutschland. Im Süden und der Mitte zeigt
sich sogar hier und da die Sonne. Die Temperaturspanne von Nordost
nach Südwest ist weiterhin groß mit -5 in Vorpommern und bis +11 Grad
am Niederrhein. Zudem weht an den Küsten ein starker sowie eisiger
Ostwind.
Doch die Ruhe währt nur kurz. In der Nacht zum Donnerstag gibt es den
nächsten Versuch milder Luft von Süden den Frost zu vertreiben.
Diesmal ist der Schauplatz über dem Osten Deutschlands. Dort setzen
in der Nacht von Tschechien her Niederschläge ein, teils als Schnee,
teils als gefrierender Regen. Gebietsweise muss erheblicher Glätte
durch Glatteis (Unwetter) gerechnet werden.
Am Donnerstag halten die Niederschläge im Osten an. In
Mecklenburg-Vorpommern schneit es zunächst, sonst fällt hauptsächlich
Regen, der streckenweise zu Glatteis (UNWETTER) führt. Im Rest des
Landes verläuft das Wetter deutlich ruhiger. Die Höchstwerte liegen
zwischen -2 Grad im Norden bis 12 Grad im Breisgau.
Für die Nacht zum Freitag und den Freitag tagsüber gehen die
Wettermodelle in ihrer Simulation allmählich auseinander. Es ist aber
nicht ausgeschlossen, dass der gefrierende Regen im Osten bis
Freitagvormittag zumindest gebietsweise anhält. Im Laufe des Tages
sollte dann aber Entspannung eintreten. Nach längerer Zeit klettern
die Temperaturen auch im Norden und Osten zumindest knapp über die
0-Grad-Marke. Deutlich milder ist es weiterhin im Westen und
Südwesten Deutschland, dort werden 8 bis 11 Grad erreicht. "
Das erklärt M.Sc. Thore Hansen von der Wettervorhersagezentrale des
Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden
Tage.
Hinweis:
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