VHDL16 DWSG 251000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Sonntag, 25.01.2026, 10:30 Uhr

Heute in der Ost- und im Verlauf auch in der Nordhälfte einsetzender 
markanter Schneefall, im Nordwesten und in der Mitte leichte 
Schneefälle. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Ein Tief zieht von den Alpen in den Nordosten Deutschlands und 
verursacht in Teilen des Landes einen markanten Wintereinbruch. 

FROST/GLÄTTE: 
Anfangs verbreitet leichter, im Osten örtlich mäßiger Frost. Dazu 
vereinzelt Glätte durch Reif oder Überfrieren. 
Heute tagsüber östlich des Neckars, auf der Alb und an der Donau 
Dauerfrost. In der Nacht zum Montag leichter Frost. 

SCHNEEFALL:
Ab heute Nachmittag von der Osthälfte Oberschwabens über die Alb 
hinweg bis zum Odenwald und Taubergrund einsetzender, vor allem in 
der Nacht zum Montag, gebietsweise markanter Schneefall. Dabei bis 
Montag Vormittag in den Regionen Ostwürttemberg, Heilbronn-Franken 
sowie im Bereich des Odenwaldes zwischen 15 und 20, in Staulagen bis 
25 cm Neuschnee mit Glätte. Südlich der Alb 3 bis 5 cm Schnee, ebenso
in der Mitte und im Nordwesten. Im Schwarzwald oberhalb etwa 700 
Metern bis 5 cm Neuschnee. Bis Montag Abend gebietsweise weitere 
Schneefälle mit Neuschneemengen zwischen 2 und 8 cm.


Heute stark bewölkt bis bedeckt. Ab dem Nachmittag mit Schwerpunkt in
der Osthälfte einsetzender Schneefall. Nach Westen und Nordwesten hin
öfters niederschlagsfrei. Tagesmaxima auf der Alb um -1, im Westen 
zwischen 1 und 3, am Hochrhein bis 5 Grad. Schwacher variabler Wind. 


In der Nacht zum Montag bedeckt. Ausbreitender Schneefall, dabei 
markante Neuschneezuwächse im Nordosten wahrscheinlich! Minima von 1 
bis -3 Grad. In exponierten Lagen des Schwarzwaldes böig 
auffrischender Wind aus Südwest. 

Am Montag bedeckt und weitere Niederschläge. Dabei in der Nordhälfte 
gebietsweise markante Neuschneezuwächse. Im Süden und Südwesten mit 
Ausnahme des Berglandes in Regen übergehend. Höchstwerte 1 Grad auf 
der Alb bis 8 Grad im Breisgau. Mäßiger Wind um West mit frischen bis
starken, auf den Schwarzwaldgipfeln stürmischen Böen. 

In der Nacht zum Dienstag nachlassende Niederschläge, 
Wolkenauflockerung. Oft Glätte bei Tiefstwerten von 0 bis -7 Grad. 
Auf dem Feldberg starke bis stürmische Böen aus Südwest. 

Am Dienstag zunächst heiter und trocken. Nachmittags von Westen her 
bedeckt, nachfolgend auch ausbreitender Regen, im höheren Bergland 
Schnee. Höchstwerte 1 Grad auf der Ostalb bis 7 Grad bei Freiburg. 
Schwacher Wind erst aus Ost, später auf West drehend. Exponiert im 
Schwarzwald starke bis stürmische Böen aus West.

In der Nacht zum Mittwoch verbreitet Regen, in den höchsten Lagen 
Schnee. Auf der Alb und in Oberschwaben gefrierender Regen mit 
Glatteisrisiko.  Tiefstwerte am Rhein 3, in Oberschwaben -2 Grad. Auf
den Schwarzwaldgipfeln starke bis stürmische Böen aus Südwest. 

Am Mittwoch im Bergland und im Südosten gefrierender Regen oder 
Schneefall, sonst weiterhin Regen. Höchstwerte zwischen 0 Grad auf 
der Ostalb und 6 Grad im Breisgau. Schwacher Wind aus West bis 
Südwest.

In der Nacht zum Donnerstag stark bewölkt, gebietsweise Regen, ab den
mittleren Lagen Schnee mit Glätte. Tiefstwerte im Bergland -3, am 
Rhein um 2 Grad. 

**


Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 25.01.2026, 10:15 Uhr -
"Eine brisante Wetterlage steht uns bevor. Dafür verantwortlich ist 
ein Tief, das in der Nacht und bis zum morgigen Montag ausgehend von 
den Alpen bis in den Nordosten Deutschlands zieht. Es hat jede Menge 
Schnee im Gepäck, der sich am heutigen Nachmittag von den Alpen 
ausgehend in einem breiten Streifen bis morgen nach Norden ausweitet.
Dabei kommen verbreitet Neuschneemengen zwischen 5 und 10 cm, 
stellenweise auch um 15 cm innerhalb von 12 Stunden zusammen. Vor 
allem im östlichen Baden-Württemberg bis ins westliche und nördliche 
Franken sind stellenweise auch 15 bis 25 cm Neuschnee möglich. Dabei 
muss im morgendlichen Berufsverkehr teils mit erheblichen 
Behinderungen durch schneebedeckte Straßen gerechnet werden, von 
denen auch Autobahnen und größere Bundesstraßen betroffen sein 
werden.
Zudem kann es zu Beeinträchtigungen im Schienenverkehr und im ÖPNV 
kommen. 

Im Osten, etwa in einem Streifen vom Erzgebirge über Brandenburg und 
Berlin bis nach Vorpommern fällt ab dem Abend hingegen Regen, der auf
den gefrorenen Böden zu gefährlichem Glatteis führen dürfte. Dabei 
ist mit spiegelglatten Straßen und Gehwegen zu rechnen. Zunächst 
setzt der gefrierende Regen in Sachsen ein, wobei sich mit einer 
Milderung in der zweiten Nachthälfte die Glättesituation langsam 
wieder etwas entspannen könnte. Ab dem späteren Abend sind dann auch 
Brandenburg und Berlin betroffen und die Glatteissituation dauert 
dort bis in den morgendlichen Berufsverkehr hinein an. Etwa ab 
Mitternacht ist auch Vorpommern betroffen.

Am morgigen Montag tagsüber schneit es gebietsweise leicht bis mäßig 
weiter, im Norden kann es auch noch teils kräftig schneien, sodass 
weiterhin Schneeglätte zu erwarten ist. Auch im Nordosten geht der 
anfangs gefrierende Regen in Schnee über, sodass auch dort einige 
Zentimeter Neuschnee möglich sind.

Weitgehend verschont bleibt hingegen der Westen. Etwa westlich des 
Rheins werden kaum Niederschläge vorhergesagt. Dort ist es mit 2 bis 
5 Grad, am Oberrhein sogar 7 Grad, auch am mildesten. Auch südlich 
der Donau werden deutliche Plusgrade zwischen 2 und 5 Grad erwartet. 
In den übrigen Landesteilen klettern die Temperaturen hingegen nur 
auf -1 bis +2 Grad.

In der Nacht zum Dienstag schneit es gebietsweise weiter. Allerdings 
lässt die Intensität allmählich nach. Im Westen und Süden bleibt es 
weitgehend trocken. Bei frostigen Temperaturen muss aber weiterhin 
mit Glätte durch Schnee, Schneematsch und gefrierende Nässe gerechnet
werden.

Nach einer kurzen Wetterberuhigung kommen am Dienstag nachmittags von
Westen her schon die nächsten Niederschläge auf. Diese fallen meist 
als Regen und nur in den höheren Lagen als Schnee. Das liegt daran, 
dass es im Westen mit 3 bis 6 Grad recht mild wird. Weiter östlich 
ist es mit 0 bis 3 Grad kälter. Vor allem in der Nacht zum Mittwoch 
wird es dann wieder brenzlich, wenn die Regenfälle ostwärts in 
Richtung kälterer Luft vorankommen. Dann ist erneut mit gefährlichem 
Glatteis durch gefrierenden Regen zu rechnen. Für Details ist es 
aktuell aber noch zu früh.

Auch im weiteren Verlauf der Woche bleibt das 
Südwest-Nordost-Temperaturgefälle erhalten. Genau genommen nehmen die
Temperaturkontraste sogar noch zu. Während im Südwesten entlang des 
Oberrheins am Freitag bis zu 10 Grad erreicht werden, sickert im 
Nordosten eher wieder etwas kältere Luft ein. Dort gehen die 
Temperaturen sogar wieder in den leichten Dauerfrost. Dabei bleibt es
unbeständig. In der Nordosthälfte fällt dabei überwiegend Schnee, in 
der Südwesthälfte meist Regen. "

Das erklärt Dr. rer. nat. Markus Übel  von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


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