VHDL16 DWSG 131000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Dienstag, 13.01.2026, 10:30 Uhr
Im Tagesverlauf öfter Sonne. Mild. Nachts im Südosten häufig Frost
und lokal Glätte.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Am Rande von Tiefdruckgebieten bei Island und den Britischen Inseln
gelangt mit südwestlicher Strömung immer mildere Luft nach
Baden-Württemberg. In der Nacht zum Mittwoch nähert sich von
Nordwesten eine Kaltfront.
FROST/GLÄTTE:
In der Nacht zum Mittwoch in der Mitte vereinzelt, gen Süden häufig
leichter Frost. Dabei vereinzelt Glätte durch Reif, gefrierende
Feuchtigkeit oder gefrierenden Nebel.
WIND/STURM:
Ab der Nacht zum Mittwoch am Feldberg starke bis stürmische Böen um
70 km/h.
NEBEL:
In der Nacht zum Mittwoch vor allem im Bodenseeraum örtlich Nebel mit
Sichtweite unter 150 m.
Heute im Norden stark bewölkt bei noch wenigen Tropfen. Von Südwesten
im weiteren Tagesverlauf vermehrt Auflockerungen. Teilweise sehr mild
bei Maxima von 5 bis 11, im Breisgau bis 14 Grad. Schwacher Wind aus
südlichen Richtungen.
In der Nacht zum Mittwoch durchziehende Wolkenfelder, in den
Frühstunden von Nordwesten zunehmend bedeckter Himmel. Noch trocken.
Vor allem am Bodensee Nebel. Abkühlung auf +5 Grad in Teilen
Mittelbadens und bis -4 Grad in Oberschwaben. Vereinzelt Glätte. Auf
dem Feldberg starke bis stürmische Böen aus Südwest.
Am Mittwoch von Westen zunehmend dicht bewölkt bei im Norden
ausbreitendem Regen. Im Süden bis zum Tagesende noch trocken. Bei
Höchstwerten von 5 Grad im Kreis Ravensburg über 10 Grad in Stuttgart
bis 12 Grad im Breisgau mild oder sogar sehr mild. Mäßiger
Südwestwind mit frischen, im Bergland starken, auf den Gipfeln des
Schwarzwaldes stürmischen Böen oder Sturmböen.
In der Nacht zum Donnerstag stark bis wechselnd bewölkt, verbreitet
Regen. Tiefstwerte von 6 bis 0 Grad. Auf Schwarzwaldhöhen starke bis
stürmische Böen oder Sturmböen aus Südwest.
Am Donnerstag anfangs meist stark bewölkt, im Südosten abziehender
Regen. Im weiteren Tagesverlauf zunehmend heiter. Maxima von 4 bis 11
Grad. Dabei am kältesten auf der Baar, am wärmsten am Kaiserstuhl.
Wind meist schwach mit frischen Böen aus südlicher Richtung. Im
höheren Schwarzwald auch stark bis stürmisch aus Südwest.
In der Nacht zum Freitag gering bis stark bewölkt und trocken.
Gebietsweise Hochnebel. Minima von +3 bis -3 Grad. Auf dem Feldberg
noch starke bis stürmische Böen aus Südwest.
Am Freitag an Rhein, Donau und Bodensee teils länger trüb durch Nebel
und Hochnebel. Sonst viel Sonne, nachmittags im Westen mehr Wolken.
Trocken bei Höchstwerten zwischen 3 Grad unter Hochnebel und 11 Grad
im Breisgau. Schwacher Wind aus östlicher Richtung.
In der Nacht zum Samstag wolkig. Gebietsweise Nebel und Hochnebel.
Tiefstwerte +2 bis -3 Grad.
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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Dienstag, den 13.01.2026, 10:15 Uhr -
"Tief GUNDA, das im Seegebiet zwischen Island und Nordwegen liegt,
hat dafür gesorgt, dass sich fast landesweit eine Milderung
durchgesetzt hat. Der Wind weht nun vorderseitig von
Tiefdruckgebieten, die sich über dem Ost- und Nordatlantik tummeln,
aus südlichen Richtungen und lässt das Thermometer im Westen und
Südwesten sogar auf zweistellige Werte klettern. Nur ganz im Osten
und Südosten hält sich die Kaltluft noch zäh, sodass allenfalls knapp
positive Temperaturen erreicht werden.
Die Sonne lässt sich im Süden blicken, sonst bleibt es bei vielen
Wolken und hier und da regnet es etwas. Gefrierender Regen dürfte
tagsüber kein Thema mehr sein. Nur in der Nacht zum Mittwoch ist im
äußersten Osten sowie im zentralen Mittelgebirgsraum abermals
gefrierender Regen möglich, allerdings nicht mit den Ausmaßen wie zum
Start in die Woche. Frost gibt es vor allem am Alpenrand.
Am Mittwoch können sich die Gebiete südlich der Donau und am
Nachmittag auch der Nordwesten Hoffnung auf Sonne machen. Sonst
bleibt es trüb mit zeitweiligem Regen. Die Höchstwerte liegen überall
im positiven Bereich mit einem Nordost-Südwestgefälle.
Im weiteren Wochenverlauf präsentiert sich das Wettergeschehen meist
unspektakulär. Hier und da fällt etwas Regen, gebietsweise aber vor
allem im Süden und teilweise auch in der Mitte sind längere sonnige
Abschnitte möglich. In den Nächten ist die Nebelgefahr erhöht, Frost
tritt in der Westhälfte zunächst nicht auf, in der Osthälfte ist
gebietsweise Frost möglich.
Zum Wochenende kühlt es sich insgesamt wieder ab und dann ist
verbreitet wieder mit Nachtfrost zu rechnen und die Maxima liegen nur
noch im einstelligen Bereich. Eine erneute Einwinterung mit
Schneefällen deutet sich jedoch nicht an. "
Das erklärt Dipl-Met. Marcel Schmid von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der
kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
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