VHDL16 DWSG 101000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Samstag, 10.01.2026, 10:30 Uhr

Zunehmend frostig mit Schnee und Glätte. Im Bergland 
Schneeverwehungen. Im Schwarzwald unwetterartiger Schneefall. Wind 
zum Abend überall abschwächend. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Mit einer nordwestlichen Strömung wird polare Meereskaltluft nach 
Baden-Württemberg geführt. Eine Störung sorgt dabei heute für wolken-
und niederschlagreiches Wetter, ehe sich am Sonntag 
Zwischenhocheinfluss durchsetzt. 

SCHNEE/SCHNEEVERWEHUNGEN (UNWETTER):
Bis in die Niederungen fallende Schneefallgrenze. Bis Sonntagfrüh in 
tiefen und mittleren Lagen meist nur wenige Zentimeter. Oberhalb ca. 
600 m 5 bis 10, in Staulagen bis 15 cm Neuschnee mit Glätte. Im 
Schwarzwald und Allgäu zwischen 20 und 30, in den Hochlagen des 
Schwarzwaldes unwetterartiger Schneefall bis 50 cm. Generell im 
Bergland bis in die ersten Nachthälfte zum Sonntag auch 
Schneeverwehungen, teils mit unwetterartigen Auswirkungen.

WIND/STURM:
Bis zum Abend in der Südhälfte Windböen bis 60, im Bergland bis 70 
km/h aus West. Im Hochschwarzwald Sturmböen bis schwere Sturmböen 
zwischen 75 und 100 km/h. 

FROST/GLÄTTE:
In hohen Lagen Dauerfrost. Ab dem Nachmittag von Nordosten 
einsickernde Frostluft. In der Nacht zum Sonntag leichter bis 
mäßiger, von Franken her örtlich auch strenger Frost. In der Nacht 
zum Sonntag neben Schneeglätte auch Glätte durch überfrierende Nässe.


Heute meist bedeckt. Immer wieder leichter bis mäßiger, im 
Schwarzwald und Allgäu auch kräftiger Schneefall (teils Unwetter). 
Dazu im Bergland ganztags frostig, aber auch sonst 
Temperaturhöchstwerte schon erreicht und bis zum Abend sinkende 
Temperaturen. Dann oftmals nur noch um 0 Grad. Im Norden mäßiger, in 
Böen frischer Westwind zum Abend auf Nord drehend. Im Süden frischer 
Westwind mit starken bis stürmischen Böen, in Hochlagen Sturm- oder 
schwere Sturmböen. Dort Schneeverwehungen, teils mit unwetterartigen 
Auswirkungen.

In der Nacht zum Sonntag weiterer Schnee und Glätte, im weiteren 
Verlauf nachlassend und nach Süden abziehend. Rückseitig davon 
Wolkenauflockerung. Minima zwischen -1 Grad am Rhein und -11 Grad auf
der Frankenhöhe. In hohen Lagen noch starke Böen aus Nordost und 
letzte Schneeverwehungen. 

Am Sonntag in Oberschwaben und Allgäu letzte Schneeflocken, 
nachmittags zunehmend Sonne. Ansonsten verbreitet freundlich und 
trocken. Am Hochrhein Tagesmaxima um +1 Grad, sonst Dauerfrost 
zwischen -4 und 0 Grad. Schwacher Wind aus unterschiedlichen 
Richtungen.

In der Nacht zum Montag von Westen erneut aufziehende Bewölkung. Ab 
der zweiten Nachthälfte von Westen einsetzender Schnee mit im 
weiteren Verlauf Übergang in gefrierenden Regen. Glatteisbildung 
wahrscheinlich! Unwettergefahr erhöht! Tiefstwerte von -3 bis -9, im 
Bergland und Oberschwaben strenger Frost bis -14 Grad. Auf dem 
Feldberg starke bis stürmische Böen aus Südwest.

Am Montag bei einer winterlichen Mischung aus Schnee und gefrierendem
Regen stark bewölkt bis bedeckt. Vor allem zum Tagesbeginn erhöhte 
Glatteisgefahr! Unwetter wahrscheinlich! Im Tagesverlauf in den 
meisten Landesteilen Übergang in Regen. Milderung bei Höchstwerte von
1 Grad auf der Ostalb bis 9 Grad bei Freiburg. Meist schwacher 
Südwestwind, im Bergland mit frischen, auf den Schwarzwaldgipfeln 
starken bis stürmischen Böen oder Sturmböen.

In der Nacht zum Dienstag stark bewölkt. Im Norden weiterhin Regen, 
örtlich noch Glatteisgefahr. Minima zwischen +5 Grad im Breisgau und 
-1 Grad auf der Ostalb. Im Schwarzwald starke bis stürmische Böen aus
Südwest, auf dem Feldberg einzelne Sturmböen.

Am Dienstag wolkig bis stark bewölkt, im Norden letzte Regentropfen. 
Im weiteren Tagesverlauf zunehmend heiter. Teilweise sehr mild bei 
Maxima von 5 bis 9 Grad, im Breisgau bis 11 Grad. Schwacher Wind aus 
südlichen Richtungen. Im Hochschwarzwald bis zum Mittag starke bis 
stürmische Böen. 

In der Nacht zum Mittwoch viele Wolken, meist niederschlagsfrei. 
Lokal Nebel. Abkühlung auf +4 Grad im Rheingraben und -4 Grad in 
Oberschwaben. Auf dem Feldberg starke bis stürmische Böen aus 
Südwest.

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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Samstag, den 10.01.2026, 10:15 Uhr -
"Das Unwettertief ELLI füllt sich heute über Süddeutschland 
weitgehend auf. Nachfolgend setzt sich vorübergehend 
Hochdruckeinfluss durch, bevor am Montag von Westen ein Tiefausläufer
Deutschland mit deutlich milderer Luft erreichen.
Die am heutigen Samstag vorherrschende Windrichtung zeigt noch die 
Grenzwetterlage über Deutschland an. Im Norden weht ein mäßiger, an 
den Küsten auch starker Ostwind, in der Südhälfte weht dagegen ein 
mäßiger bis frischer Südwest- bis Westwind. Damit werden weiterhin 
unterschiedliche Luftmassen nach Deutschland geführt. Im Norden ist 
es arktische Festlandsluft, die dort für Dauerfrost sorgt, zum Teil 
werden im Osten nicht mehr als -6 Grad heute erreicht. Im Süden ist 
deutlich mildere Meeresluft wetterbestimmend und sorgt für 
Höchstwerte bis +4 Grad am südlichen Oberrhein. Im Norden führt die 
trockene Luft für meist trockenes Wetter. Von der Ostsee ziehen aber 
Schneeschauer ins angrenzende Binnenland. In der Mitte und im Süden 
fällt verbreitet Niederschlag, überwiegend als Schnee, in tiefsten 
Lagen im Südwesten anfangs Regen oder Schneeregen. Im Schwarzwald 
fallen die Schneefälle kräftig aus.
In der Nacht zum Sonntag ziehen sich die Schneefälle allmählich an 
die Alpen zurück. Vor allem im Norden und der Mitte des Landes klart 
es gebietsweise auf und über der Schneedecke kommt es zu strengem 
Frost unter -10 Grad, örtlich sinkt die Temperatur auf -17 Grad.
Am Sonntag stellt sich unter Hochdruckeinfluss vorübergehend 
verbreitet ruhiges und zeitweise freundliches Wetter ein. Die 
Schneefälle in den Alpen klingen ab. In tiefsten Lagen des Südwestens
steigen die Temperaturen zum Teil knapp über den Gefrierpunkt, sonst 
gibt es Dauerfrost zwischen -7 und 0 Grad.
In der Nacht zum Montag erreicht eine Warmfront den Westen 
Deutschlands, bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt fällt 
allenfalls anfangs Schneefall. Rasch geht der Schnee in Regen, der 
auf den kalten Böden gefriert und zu Glatteis führt! Damit stellt 
sich nach kurzer Pause die nächste Unwettersituation an. Am Montag 
breitet sich der gefrierende Regen auf weite Teile des Landes aus.  
"

Das erklärt M.Sc.-Met. Thore Hansen  von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der 
kommenden Tage.


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