VHDL16 DWSG 071000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Mittwoch, 07.01.2026, 10:30 Uhr

Tagsüber Dauerfrost, anfangs örtlich Glätte. In der Nacht zum 
Donnerstag einsetzender Schneefall. Am Donnerstag allmählicher 
Übergang in Regen.  

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute dominiert Hochdruckeinfluss zusammen mit kalter Polarluft 
weiterhin das Wettergeschehen für Baden-Württemberg. Nachts gelangt 
das Land in den Einflussbereich eines von Westen her aufziehenden 
Sturmtiefs. 

FROST:
Heute zunächst landesweit mäßiger bis strenger Frost. Im weiteren 
Verlauf mit Ausnahme einiger Gebiete im südlichen Oberrheingraben 
verbreitet leichter, im Bergland und Oberschwaben mäßiger Dauerfrost.

In der Nacht zum Donnerstag verbreitet leichter bis mäßiger, in 
Oberschwaben und Allgäu erneut strenger Frost.
Am Donnerstag tagsüber im Bergland und Allgäu leichter Dauerfrost.

SCHNEE/GLÄTTE: 
Anfangs vor allem im östlichen Oberschwaben und auf der Ostalb 
örtlich durch geringfügigen Schnee oder überfrierende Nässe.
In der Nacht zum Donnerstag von Westen aufziehender Schneefall mit 
Glätte. Dabei verbreitet 1-3, in mittleren Lagen um 5, insbesondere 
im Schwarzwald um 10 cm bis Donnerstag früh. 
Am Donnerstag tagsüber beim allmählichen Übergang von Schnee in Regen
streckenweise Glättegefahr mit lokalem Potential für Glatteis! Dabei 
im Bergland und Allgäu weiter 1 bis 5 cm Neuschnee. 

WIND/STURM:
Ab heute Abend im Hochschwarzwald zunehmende starke bis stürmische 
Böen bis 60, auf dem Feldberg Sturmböen bis 80 km/h aus Südwest.

Heute örtlich trüb, sonst viel Sonne. Im weiteren Verlauf von Westen 
aufziehende Wolkenfelder. Zum Abend hin im Oberrheingraben und 
Schwarzwald erste Schneeflocken. Höchstwerte von -6 Grad an der 
oberen Donau bis +2 Grad am Kaiserstuhl. Schwacher um Süd. 

In der Nacht zum Donnerstag sich rasch ostwärts ausbreitender 
Schneefall samt Glätte. Tiefstwerte von 0 Grad im Rheintal bis -8 
Grad im Bereich der Alb und im Hohenlohischen, in Oberschwaben häufig
nochmals strenger Frost bis -12 Grad. Auf den Schwarzwaldgipfeln 
starke bis stürmische Böen, am Feldberg Sturmböen aus Südwest.

Am Donnerstag bedeckt bei leichtem Schneefall, im Tagesverlauf in 
tiefen und mittleren Lagen in Regen übergehend. Lokal Glatteis nicht 
auszuschließen! Milder: leichter Dauerfrost nur noch im Bergland 
sowie vereinzelt im Allgäu, sonst 0 bis 3, in Südbaden bis 6 Grad. 
Oft mäßiger Südwestwind mit frischen, im Bergland starken Böen, auf 
dem Feldberg Sturmböen bis schwere Sturmböen. 

In der Nacht zum Freitag verbreitete und zum Teil kräftige 
Niederschläge, vorübergehend bis in höchste Lagen als Regen. In 
einigen Tälern und Senken kurzzeitig Glatteis nicht ausgeschlossen. 
Bis zum Morgen überall Temperaturanstieg mit Werten dann von 8 Grad 
im Oberrheingraben bis 2 Grad im Hochschwarzwald. Verbreitet starke 
bis stürmische Böen aus Südwest; im Bergland Sturmböen; auf den 
Schwarzwaldgipfeln auch orkanartige oder Orkanböen. 

Am Freitag stark bewölkt bis bedeckt mit wiederholten, zum Teil 
schauerartigen Niederschlägen, im höheren Bergland wieder zunehmend 
in Form von Schnee. Höchstwerte zwischen 3 und 8, am südlichen 
Oberrhein bis 9 Grad. Frischer bis starker Südwestwind mit 
stürmischen Böen oder Sturmböen, im Schwarzwald und auf der Alb 
Sturm-, auf dem Feldberg orkanartige Böen. 

In der Nacht zum Samstag wechselnd bis stark bewölkt und wiederholt 
Schnee- und Regenschauer. Minima in tiefen Lagen um +2 Grad, im 
Bergland 0 bis -3 Grad. Vor allem dort Glätte. Weiterhin starke bis 
stürmische Böen aus Südwest, im höheren Bergland zum Teil schwere 
Sturmböen und Schneeverwehungen. 

Am Samstag meist bedeckt. Von Nordwesten häufige, zum Teil 
schauerartige Niederschläge, in tiefen Lagen als Regen oder 
Schneeregen, im Bergland als Schnee. Vor allem im Schwarzwald und an 
der Ostalb markante Neuschneezuwächse wahrscheinlich. Maxima im 
Bergland um -1, sonst oft zwischen +1 und +4 Grad. Frischer Westwind 
mit starken bis stürmischen Böen, in Hochlagen Sturm- oder schwere 
Sturmböen. Dort Schneeverwehungen. 

In der Nacht zum Sonntag weitere Niederschläge, zunehmend bis in 
tiefste Lagen als Schnee. Entsprechend Glätte. Minima am Rhein bei 0,
sonst zwischen -1 und -3, im höheren Bergland um -5 Grad. Dort noch 
starke bis stürmische Böen aus West und Schneeverwehungen.

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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 07.01.2026, 10:15 Uhr -
"Das Winterwetter hat Deutschland zurzeit fest im Griff. Bei 
frostigen Temperaturen liegt verbreitet eine zumindest dünne 
Schneedecke. Doch atlantische Tiefausläufer nehmen die Winterluft zum
Ende der Woche vorübergehend in die Mangel. Dabei baut sich eine 
komplexe Grenzwetter- und Wettergefahrenlage auf.

Am heutigen Mittwoch sorgen Ausläufer von Tief CONSTANZE über der 
Nordsee bereits für leichte Niederschläge im Nordwesten und Westen, 
die bei winterlich kalten Temperaturen zunächst noch meist als Schnee
fallen. Im Süden und Osten setzt sich das trockene und teils sonnige 
Winterwetter zunächst noch fort.

Am morgigen Donnerstag breiten sich die Niederschläge dann aber 
weiter aus, das klare Winterwetter zieht sich zur Oder und Neiße 
zurück. In den Südwesten gelangt dann schon etwas mildere Luft, 
sodass der Schnee bereits in Regen übergeht.

Spannend und turbulent wird es dann ab der Nacht zum Freitag und am 
Freitag tagsüber. Sturmtief ELLI übernimmt die Regie in einem echten 
Wetterkrimi. Es zieht von West- auf direktem Wege nach Mitteleuropa. 
Im Norden und Osten wird mit teils stürmischem Ostwind weiter 
Kaltluft herangeführt, sodass die einsetzenden, kräftigen 
Niederschläge durchweg als Schnee fallen. Der kräftige Wind kann die 
lockere Schneedecke verwehen und zu größeren Behinderungen auf den 
Verkehrswegen führen. Im Süden und Westen wird mit einem ebenfalls 
stürmischem, aber aus südwestlichen Richtungen wehendem Wind dagegen 
vorübergehend milde Atlantikluft eingesteuert, sodass die 
Niederschläge mitunter bis in höhere Lagen in Regen übergehen und zu 
Tauwetter führen. Beim Übergang zu Regen besteht regional und vor 
allem im Südosten die Gefahr vor gefrierendem Regen und Glatteis, was
ebenfalls zu Verkehrsbehinderungen führen dürfte.

Am Samstag verlagert sich ELLI über Deutschland südostwärts. 
Rückseitig wird die Kaltluft wieder nach Süden geführt, sodass auch 
im Süden und Westen der Regen wieder in Schnee übergeht. Vor allem im
Bergland können größere Neuschneemengen zusammenkommen und bei 
weiterhin teils böigem Wind stark verweht werden. 

Zum Sonntag setzt sich dann Zwischenhocheinfluss durch und das Wetter
beruhigt sich langsam wieder. In teils klarer und windschwacher Nacht
kann sich die Polarluft allerdings stark abkühlen. Gebietsweise 
stellt sich strenger Frost ein, im Mittelgebirgsraum sind über Schnee
gar knapp -20 Grad denkbar. "

Das erklärt Dipl. Met. Adrian Leyser Sturm  von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


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