VHDL16 DWSG 021000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Sonntag, 02.02.2025, 10:30 Uhr

Anfangs noch örtlich Frost, stellenweise Glätte. Im Tagesverlauf viel
Sonne, im Süden teils zäher Hochnebel. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Hochdruckeinfluss und eine relativ kalte Luftmasse subpolaren 
Ursprungs bestimmt bis voraussichtlich weit in die kommende Woche das
Wetter in Baden-Württemberg. 

FROST/GLÄTTE:
Anfangs örtlich noch leichter Frost und vereinzelt Reifglätte.
Kommende Nacht und am Montagvormittag erneut leichter bis mäßiger 
Frost und stellenweise Reifglätte.

NEBEL:
In der Nacht zum Montag vor allem im Süden örtlich Nebel mit 
Sichtweiten auch unter 150 m wahrscheinlich.  

Heute vor allem im Norden viel Sonne und einige hohe Wolkenfelder. Im
Süden hingegen mit Ausnahme der Höhenlagen von Schwarzwald und Alb 
oft hochneblig-trüb. Höchstwerte an der Donau 1, am Neckar bis 5 
Grad. Schwacher Wind aus Nordost.

In der Nacht zum Montag nach Süden hin oft Nebel und Hochnebel, zuvor
vielerorts auch klar. Tiefstwerte -1 bis -7 Grad, streckenweise 
Glätte. 

Am Montag im Bergland sonnig, sonst oft trüb durch Nebel und 
Hochnebel. Im Tagesverlauf gebietsweise Auflösung des Nebels und 
Hochnebels. Niederschlagsfrei mit Maxima zwischen 2 und 6 Grad. 
Schwacher östlicher Wind.

In der Nacht zu Dienstag verbreitet Nebel und Hochnebel. Tiefstwerte 
-1 bis -7 Grad. Örtlich Glätte. 

Am Dienstag erneut verbreitet und zum Teil zäher Nebel und Hochnebel,
im Tagesverlauf mit Ausnahme von Teilen des Rhein- und Donautals oft 
Übergang zu viel Sonne. Im Bergland ganztägig sonnig. Höchstwerte von
1 Grad bei anhaltendem Nebel und Hochnebel und bis 7 Grad auf der Alb
bei ungestörter Einstrahlung. Schwacher Ostwind. 

In der Nacht zum Mittwoch mit Ausnahme des Berglandes häufig Bildung 
und Ausbreitung von Nebel und Hochnebel. Bei Tiefstwerten zwischen -2
und -7 örtlich Reifglätte. 

Am Mittwoch anfangs in feuchten Niederungen Nebel und Hochnebel. Im 
Tagesverlauf dann auch dort meist Übergang zu sonnigen Bedingungen. 
Maxima 3 bis 8 Grad. Schwacher Wind überwiegend aus östlichen 
Richtungen.

In der Nacht zum Donnerstag zunehmende Bewölkung aber trocken. In 
Niederungen wieder Nebel und Hochnebel. Bei Minima von 0 bis -5 Grad 
stellenweise Reifglätte.


Am Donnerstag meist stark bewölkt und anfangs vereinzelt auch 
Nebelfelder. Niederschlagsfrei. Im Tagesverlauf vor allem in Norden 
auch Auflockerungen. Höchstwerte von 1 Grad in Teilen Oberschwabens 
bis 6 Grad am Rhein. Schwacher bis mäßiger Nordostwind mit frischen 
Böen. Auf Schwarzwaldgipfeln auch stürmische Böen. 

In der Nacht zum Freitag überwiegend stark bewölkt aber trocken. Bei 
Tiefstwerten zwischen -1 und -6 Grad vereinzelt Glätte. Auf 
exponierten Schwarzwaldgipfeln stürmische Böen oder Sturmböen aus 
Ost. 



Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 02.02.2025, 10:15 Uhr -
"Bei hohem Luftdruck setzt sich auch bis weit in die neue Woche die 
ruhige Wetterphase fort. Das dafür derzeitig verantwortliche Hoch ist
auf den Namen CAROLINE getauft. Und dessen Schwerpunkt lässt sich in 
den kommenden Tagen etwa von Mitteleuropa bis nach Osteuropa 
verorten. Die relevanten Warnparameter sind dabei schnell erzählt: 
Nachtfröste, Nebel und örtlich Glätte. 

Am heutigen Sonntag lädt vielfach ungestörter Sonnenschein in einem 
breiten Streifen vom Westen bis in den Südosten zu einem Spaziergang 
ein. Wohingegen sich zwischen Oberrhein und Alpenvorland sowie auch 
im Norden und Osten zäher Nebel und Hochnebel halten, die sich nur 
allmählich lichten werden. In einigen Regionen weicht das Dauergrau 
den ganzen Tag über nicht. Je nach Sonnenausbeute klettern die 
Höchstwerte nach frostigem Beginn auf 2 bis 6 Grad. Im Dauernebel 
verharrt die Temperatur teils bei 0 Grad. 

Der Wochenbeginn gestaltet sich am Montag und Dienstag sehr ähnlich. 
In den Nächten tritt verbreitet leichter bis mäßiger Frost auf mit 
Frühwerten zwischen -1 und -8 Grad, lokal kann in einigen Muldenlagen
des Berglandes die Temperatur auch auf Werte um -10 Grad zurückgehen.
Nebel und Hochnebel machen in den Nächten an Boden gut und breiten 
sich gebietsweise aus oder bilden sich neu. Neben örtlicher 
Reifglätte kann es lokal auch durch gefrierende Nebelnässe glatt 
werden. Tagsüber halten sich Nebel und Hochnebel vor allem in den 
Flusstälern und Niederungen im Süden und der Mitte, teils regional 
auch im Nordwesten zäh. In den übrigen Regionen sowie in den höheren 
Lagen der Mittelgebirge gibt es nach lokaler Nebelauflösung viel 
Sonnenschein. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen 2 und 6 Grad, am 
Dienstag im Westen teils bis 8 Grad. Im Dauernebel werden nur 0 und 2
Grad erwartet.

Am Mittwoch erreicht eine schwache Kaltfront mit dichterer Bewölkung 
den Nordwesten und verlagert sich tagsüber bis etwa zur Mitte. Dabei 
erscheint vor allem in der ersten Tageshälfte stellenweise 
Glättegefahr durch geringfügigen gefrierenden Niederschlag gering 
wahrscheinlich. Die Kaltfront gibt allerdings nur ein kurzes 
Gastspiel, da sie sich gegen den Hochdruckeinfluss nicht behaupten 
kann und auf dem Weg nach Süden weiter an Wetteraktivität verliert 
und sich in der Nacht zum Donnerstag über dem Süden weitgehend 
auflöst. Aus der Restbewölkung kann vereinzelt noch etwas 
gefrierender Sprühregen mit entsprechender Glättegefahr auftreten. 

Der Hochdruckeinfluss hat nachfolgend auch in der zweiten 
Wochenhälfte Bestand und setzt die ruhige und trockene Wetterphase 
fort. Während in den Niederungen Nebel und Hochnebel nur teils zäh 
weichen, kann man sich vor allem auf den Bergen auf oft sonnige Tage 
einstellen. Am Temperaturniveau mit verbreiteten Nachtfrösten und 
einstelligen Tageshöchstwerten ändert sich kaum etwas.   "

Das erklärt M.Sc.-Met. Sebastian Altnau  von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


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