VHDL16 DWSG 311000

Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung 
Baden-Württemberg
am Samstag, 31.10.2026, 10:30 Uhr

Heute zunächst heiter, im Tagesverlauf von Nordosten hochnebelartige 
Bewölkung. In den Nächten oft Nebel oder Hochnebel sowie vereinzelt 
Frost. Auf Schwarzwaldgipfeln windig. 


Wetter- und Warnlage:
Das Hoch mit Schwerpunkt bei den Britischen Inseln verliert 
allmählich an Einfluss. Deshalb kann ein in höheren Schichten 
ausgeprägtes Tief, das sich von Osteuropa zur Adria verlagert, von 
Nordosten feuchte und kältere Luft nach Süddeutschland lenken. 

NEBEL:
In der Nacht zu Sonntag und Montag lokal Nebel, zum Teil mit Sichten 
unter 150 m.

FROST:
Kommende Nacht vereinzelt, in der Nacht zum Montag gebietsweise 
leichter Frost.

GLÄTTE:
In der Nacht zum Montag vor allem auf Brücken vereinzelt Glätte nicht
ausgeschlossen.

WIND/STURM:
Oberhalb 1000 Meter wiederholt starke bis stürmische Böen zwischen 50
und 70 km/h um Ost, auf dem Feldberg in der Nacht zum Montag 
Sturmböen um 80 km/h. 

Detaillierter Wetterablauf:

Heute zunächst oft sonnig, am Rhein und in Oberschwaben lokal zäher 
Nebel. Im Tagesverlauf von Franken her verbreitet hochnebelartige 
Bewölkung. Die meisten Sonnenstunden im Südschwarzwald. Trocken. Je 
nach Sonnenschein zwischen 6 und 12 Grad. Mäßiger mitunter böig 
auffrischender Wind aus Nordost. In exponierten Schwarzwaldlagen 
stürmische Böen.

In der Nacht zum Sonntag von Nordosten zunehmend stark bewölkt oder 
bedeckt. Später in Oberschwaben örtlich ein paar Regentropfen. 
Abkühlung auf 5 bis 0, vereinzelt bis -1 Grad. In den Kammlagen des 
Schwarzwaldes weiterhin stürmische Böen aus östlicher Richtung.


Am Sonntag (Allerheiligen) mehr Wolken als Sonne. Vor allem südlich 
der Alb anfangs etwas Regen. Ab dem Nachmittag vermehrt 
Auflockerungen. Höchstwerte an der Donau und im Bergland um 5, am 
Oberrhein bis 12 Grad. Mäßiger, im Süden stark böig auffrischender 
Nordostwind. In den höchsten Schwarzwaldlagen starke bis stürmische 
Böen.

In der Nacht zum Montag häufig gering bewölkt, dann aber erneut 
Bildung von Nebel und Hochnebel. Trocken. Tiefstwerte +2 bis -2 Grad.
Vereinzelt Glätte nicht ausgeschlossen. Im höheren Schwarzwald starke
bis stürmische Böen, auf dem Feldberg auch Sturmböen aus 
nordöstlicher Richtung. 

Am Montag an der Donau und in weiten Teilen Oberschwabens oft lange 
trüb durch Nebel und Hochnebel. Auch abschnittsweise Sonne. 
Höchstwerte zwischen 4 Grad im Dauergrau und 10 Grad am Oberrhein. 
Schwacher bis mäßiger, bisweilen auffrischender Wind um Nordost, auf 
dem Feldberg stürmische Böen.

In der Nacht zum Dienstag stark bewölkt oder trüb. Trocken. 
Tiefstwerte +3 bis -2 Grad. 

Am Dienstag teils Sonne, teils zäher Hochnebel. Maximal je nach 
Sonnenschein 3 bis 10 Grad. Mäßiger, in Böen gebietsweise starker 
Wind aus Nordost, im Hochschwarzwald stürmische Böen.

In Nacht zum Mittwoch verbreitet Nebel oder Hochnebel. Minima +4 bis 
-2 Grad. 



Deutschlandübersicht:
Offenbach, Samstag, den 31.10.2026, 10:15 Uhr -
"Hoch JURIJ sorgt weiterhin für weitgehend ruhiges Herbstwetter. 
Während es im Südwesten und besonders in höheren Lagen heute 
freundlich mit viel Sonne bleibt, liegt über allen anderen Gebieten 
eine dichte Wolkendecke. Diese wird sich besonders in einem Streifen 
vom Nordwesten zum Südosten kaum anheben, so dass es vielerorts 
ganztags trüb bleiben wird. Eine in höheren Luftschichten ausgeprägte
Störung erreicht den Osten Deutschlands. Insbesondere im Nordstau der
ostdeutschen Mittelgebirge gibt es etwas Sprühregen. Auf Rügen zeigen
sich hin und wieder Auflockerungen. Die Höchstwerte erreichen 7 bis 
14 Grad mit den höchsten Werten auf Sylt. Im Dauergrau der höheren 
Lagen in der Osthälfte bleibt es bei etwa 4 Grad. Im Südwesten ist 
der Wind aus überwiegend östlichen Richtungen teils mäßig und frischt
besonders in den Hochlagen des Schwarzwaldes deutlich auf. In der 
Nacht zum Sonntag zieht es auch im Südwesten zu. In der West- und 
Nordhälfte kann sich Nebel ausbilden. Im Südosten gibt es 
Sprühregen oder etwas Regen, in höheren Lagen der Alpen etwas Schnee.
An der Nordsee werden in der Früh 12, sonst 7 bis 0, im Bergland bis 
-3 Grad erwartet.
Am Sonntag bleibt es in der Südosthälfte stark bewölkt und an den 
Alpen regnet es leicht, in höheren Lagen schneit es etwas. Besonders 
in der Südhälfte und in einem Streifen vom Südwesten zur Ostseeküste 
lockert es im Tagesverlauf etwas auf, so dass sich hier ab und an die
Sonne zeigen kann. Von der Nordsee her bleiben die Wolken dicht. Im 
Vorfeld einer näher rückenden schwach ausgeprägten Kaltfront regnet 
es dort am Abend leicht. Die Maxima liegen erneut bei 7 bis 13 Grad. 
Der Nordostwind weht im Schwarzwald böig auffrischend. In der Nacht 
zum Montag rückt die Kaltfront etwas südöstlich vor, so dass es im 
Nordwesten leicht regnet. An den Alpen trocknet es ab. Sonst ist es 
wechselnd bewölkt und bei Aufklaren muss mit Nebel gerechnet werden. 
In der Mitte und im Süden gibt es verbreitet leichten Frost, auf 
Helgoland bleibt es mit 11 Grad zweistellig.
Am Montag bleibt es im äußersten Süden oft neblig-trüb. Vom Südwesten
bis zur Uckermark bestehen Chancen zu Auflockerungen. Nordwestlich 
davon sorgt die sich abschwächende Kaltfront für etwas Regen. An der 
Nordsee geht dieser Niederschlag in Schauer über. Dort frischt der 
Nordostwind deutlich auf, ebenso in höheren Lagen des Schwarzwaldes. 
Am frühen Nachmittag werden 5 bis 13 Grad erwartet. In der Nacht zum 
Dienstag bleibt es stark bewölkt. Die Niederschläge im Norden lassen 
mit Ausnahme der Küsten nach. Die Temperatur geht auf 10 bis -3 Grad.

Am Dienstag dauert das wolkenreiche Wetter an. Auflockerung sind am 
ehesten Südwesten, Westen und vor allem im äußersten Norden gegeben. 
Sonst kann es aus der Wolkendecke leichten Sprühregen geben. Die 
Quecksilbersäule steigt auf 4 bis 11 Grad. Der Nordostwind weht teils
mäßig.
Zur Wochenmitte deuten sich mehr Auflockerungen, besonders in der 
Mitte und in Hochlagen, an. Zweistellige Temperaturwerte werden nur 
noch an der See und am Niederrhein erwartet. "

Das erklärt Dipl.-Met. Markus Eifried von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am 
Sonntag, 01.11.2026, 10:30.

Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter 
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes 
informieren.
 
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Mit freundlichen Grüßen 
DWD Kundenservice

E-Mail: kundenservice@dwd.de