VHDL16 DWSG 061000

Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung 
Baden-Württemberg
am Dienstag, 06.10.2026, 10:30 Uhr

Viel Sonne. Sehr mild.   


Wetter- und Warnlage:
Hochdruckeinfluss und sehr milde Luft, sowie zum Teil eine 
feuchtkalte Grundschicht über Nacht bestimmen in Süddeutschland das 
Wetter. In der Nacht zum Donnerstag erfasst ein kräftiger 
Tiefausläufer die westlichen Landesteile. 

NEBEL:
Heute anfangs letzte Nebelfelder, in der Nacht zum Mittwoch erneut 
gebietsweise bis in den Vormittag Nebel, teilweise mit Sichtweiten 
unter 150 Meter.

GEWITTER/STARKREGEN:
Ab Mittwochabend bis in den Donnerstag von Westen gebietsweise 
Gewitter mit Starkregen um 15 l/qm in kurzer Zeit und stürmische Böen
um 70 km/h. Auch unabhängig von Gewittern örtlich Starkregen um 20 
l/qm in wenigen Stunden nicht ausgeschlossen. 

DAUERREGEN:
Von Donnerstag früh bis Donnerstagabend im Schwarzwald örtlich bis 30
l/qm in 12 Stunden nicht ausgeschlossen.

WIND:
In der Nacht zum Donnerstag im Bergland zunehmend Böen um 60 km/h, 
auf Schwarzwaldgipfeln bis 80 km/h aus Südwest bis West.    

Detaillierter Wetterablauf:

Heute nach Auflösung letzter Nebelfelder viel Sonne und nur wenige 
Quellwolken. Mit 20 bis 25 Grad ähnliche Maxima wie am Vortag. 
Schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen.

In der Nacht zum Mittwoch örtlich Nebel, sonst gering bewölkt. 
Tiefstwerte 10 bis 6 Grad. 

Am Mittwoch erst trüb durch Nebel und Hochnebel. Am Mittag 
vorübergehend heiter bis sonnig, später von Westen Wolkenaufzug und 
gegen Abend erste Schauer oder auch einzelne Gewitter im Umfeld des 
Rheins. Höchstwerte nochmals zwischen 20 und 26 Grad bei meist 
schwachem westlichem Wind.

In der Nacht zu Donnerstag im Verlauf bis nach Bayern ausbreitender 
und teils kräftiger Regen, anfangs zum Teil auch gewittrig. 
Tiefstwerte am Rhein um 15, im Allgäu um 11 Grad. Im Bergland starke 
Böen, auf Schwarzwaldgipfeln starke bis stürmische Böen aus West, am 
Feldberg auch Sturmböen. 

Am Donnerstag stark bewölkt bis bedeckt und oft regnerisch, 
gebietsweise auch über mehrere Stunden hinweg anhaltend. Anfangs 
gewittrige Einlagerungen nicht ausgeschlossen. Maxima von 13 bis 17 
Grad. Mäßiger Wind aus West, in Böen zeitweise stark, im Bergland 
stürmisch. Im Feldbergbereich auch Sturmböen.

In der Nacht zu Freitag weiterhin meist bewölkt und von Norden 
allmählich nachlassender Regen. Tiefstwerte 8 bis 2 Grad. Im Bergland
teils noch Böen. 

Am Freitag anfangs wechselnd bewölkt und vor allem im Südosten 
örtlich Nebel oder noch letzte Tropfen. Im Tagesverlauf von 
Nordwesten erneut Bewölkungsverdichtung und in Nordbaden aufkommender
Regen. Höchstwerte zwischen 9 und 16 Grad. Schwacher bis mäßiger, in 
Böen frischer Wind aus Südwest bis West, auf Schwarzwaldgipfeln 
starke Böen. 

In der Nacht zum Samstag bewölkt, gebietsweise Regen. 9 bis 4 Grad. 
Im Bergland starke Böen, auf Schwarzwaldgipfeln starke bis stürmische
Böen um West.  



Deutschlandübersicht:
Offenbach, Dienstag, den 06.10.2026, 10:15 Uhr -
"Noch bestimmt das Hoch DIETER mit Schwerpunkt über Südosteuropa das 
Wetter in Deutschland. DIETER wandert jedoch nach Osten und macht zur
Wochenmitte Platz für ein kräftiges Tief, das uns einen markanten 
Wetterwechsel bringt.

Zunächst verläuft das Wetter aber noch in ruhigen Bahnen. In der 
Mitte und im Süden des Landes scheint heute und morgen verbreitet die
Sonne; morgendliche Nebelfelder haben nur eine kurze Halbwertszeit. 
Im Norden sorgt feuchtere Luft dagegen für teils dichte Wolken und 
gebietsweise auch für etwas Regen. Ansonsten bleibt es bis auf 
einzelne Schauer und Gewitter an den Alpen trocken. Erst am 
Mittwochabend zeugen aufziehende Schauer und einzelne Gewitter im 
Westen vom bevorstehenden Wetterumschwung. Mit Höchstwerten zwischen 
18 und 25 Grad, am morgigen Mittwoch vielleicht auch 26 Grad im 
Süden, bleibt es vorerst noch ungewöhnlich mild bzw. warm.

Von diesen spätsommerlichen Werten sind wir ab Donnerstag weit 
entfernt. Eine markante Kaltfront überquert dann Deutschland von West
nach Ost. Sie leitet einen deutlich kälteren und auch unbeständigeren
Witterungsabschnitt ein. Vielerorts kommt es zu dringend benötigtem 
Regen. Dazu frischt der Wind stark bis stürmisch auf und dreht auf 
Nordwest bis Nord. In der einfließenden subpolaren Meeresluft werden 
nur noch 11 bis 18, im Osten am Donnerstag auch nochmal bis 20 Grad 
erreicht. "

Das erklärt M.Sc. Met. Thore Hansen von der Wettervorhersagezentrale 
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der 
kommenden Tage.


Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am 
Mittwoch, 07.10.2026, 10:30.

Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter 
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes 
informieren.
 
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Mit freundlichen Grüßen 
DWD Kundenservice

E-Mail: kundenservice@dwd.de