VHDL16 DWSG 201000

Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung 
Baden-Württemberg
am Sonntag, 20.09.2026, 10:30 Uhr

Von Norden her mehr Wolken; nachmittags und abends gebietsweise 
Regen. Am Montag wieder Sonne, aber deutlich kühler.


Wetter- und Warnlage:
Im Vorfeld einer sich von Norden annähernden Kaltfront fließt heute 
zunehmend feuchtere, zunächst noch mäßig warme Luft nach 
Süddeutschland ein. Beim Durchgang der Front dreht in der kommenden 
Nacht die Strömung auf Nordwest bis Nord. Dabei strömt deutlich 
kühlere Meeresluft ein, die zu Beginn der neuen Woche rasch unter 
Hochdruckeinfluss gerät. 

WIND:
Heute Nachmittag/Abend auf den Schwarzwaldgipfeln starke bis 
stürmische Böen bis 60 km/h aus West bis Nordwest.

NEBEL:
In der Nacht zum Dienstag örtlich Nebel mit Sichtweiten unter 150 m.

Detaillierter Wetterablauf:

Heute zunächst noch freundlich, im Tagesverlauf von Nordwesten her 
Bewölkungsverdichtung und nachfolgend in den nördlichen Landesteilen 
Regen. Zuvor für die Jahreszeit sehr warm bei 23 bis 27, am 
Kaiserstuhl auch 28 Grad, im Bergland 21 Grad. Schwacher bis mäßiger,
mit dem Regen etwas auffrischender West- bis Nordwestwind, im höheren
Schwarzwald starke bis stürmische Böen. 

In der Nacht zum Montag über die Alb nach Oberschwaben und ins Allgäu
ziehender Regen, dahinter Auflockerungen. Minima 13 bis 5 Grad.

Am Montag vom Odenwald bis zur Ostalb und teilweise im Allgäu wolkig 
bis stark bewölkt, aber trocken. Sonst öfter Sonne. Mit 17 Grad in 
höheren Lagen sowie entlang der bayerischen Grenze und maximal 22 
Grad im Markgräfler Land kühler. Schwacher Wind aus nördlichen 
Richtungen. 

In der Nacht zum Dienstag teils wolkig, teils gering bewölkt, lokal 
Nebel und Hochnebel. Tiefsttemperatur 9 bis örtlich 4 Grad.

Am Dienstag in weiten Landesteilen mehr Sonne als Wolken. Höchstwerte
zwischen 17 Grad im Hohenlohischen und im Allgäu und 23 Grad in 
Südbaden. Schwacher Nordostwind. 

In der Nacht zum Mittwoch klar, später erneut Bildung lokaler Nebel- 
und Hochnebelfelder. Tiefstwerte 9 bis 5, auf der Alb lokal bis 1 
Grad (dort lokal Bodenfrost!).

Am Mittwoch viel Sonne, nur ein paar Schleierwolken. 
Temperaturanstieg auf 18 Grad im Bergland und bis 25 Grad am Rhein. 
Schwacher Wind aus östlichen Richtungen. 

In der Nacht zum Donnerstag von Nordwesten zunehmend dichte Wolken 
und gebietsweise schauerartiger Regen, eventuell auch einzelne 
Gewitter. Tiefstwerte 11 bis 6 Grad. 



Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 20.09.2026, 10:15 Uhr -
"Der heutige Sonntag macht seinem Namen immerhin im Süden alle Ehre, 
der Dank dafür geht an das Hoch ZANDER, welches seinen Schwerpunkt 
heute vor der Westspitze der Bretagne hat und einen Keil nach 
Süddeutschland schiebt. Grob gesprochen vom Schwarzwald bis nach 
Niederbayern ist bei viel Sonne ganztags alles möglich, was man an 
Outdoor-Aktivitäten auf dem Zettel haben kann. Und das schließt sogar
Segeltörns mit ein, denn der Wind ist auch im Süden spürbar und 
sollte für ein paar Knoten an Fahrt sorgen, ebenso wäre bei 
Höchstwerten um 25°C ein Besuch im Freibad noch eine Option, so man 
denn noch ein geöffnetes findet.  

Zwischen Main und Donau kommt es dagegen auf das richtige Timing an. 
Während der Vormittag zumeist noch sonnig ist, zieht es am Nachmittag
zu, und die Wolken, die zur Kaltfront von Tief BEA über Skandinavien 
gehören, haben auch Regen im Schlepptau. Also das "Radel" oder die 
Lauf- bzw. Wanderschuhe zeitig rausholen, nachmittags wäre dann nach 
dem Aktivitäts.Booster die Zeit für eine längere Kaffeerunde. 

Nördlich des Mains ist es dann nicht ganz so einfach mit dem 
Sonntags-Ausflug. Nicht nur, weil einiges an Niederschlag unterwegs 
ist, so z. B. von der Eifel und anfangs auch vom Niederrhein bis in 
die Lausitz, aber auch im Norden, dort vor allem in Form von Schauern
und Gewittern. Was den Aufenthalt im Freien zusätzlich vermiesen kann
ist der stark böige Wind, der bis weit in die Norddeutsche Tiefebene 
stürmisch daherkommt und an den Küsten sogar die volle Sturmstärke 
erreicht. Nun ja, eventuell wäre Drachen steigen lassen eine Option, 
darüber freuen sich ja (aber nicht nur) die Kinder, insofern wäre das
heute zum Weltkindertag eventuell die passende Wahl.

Am morgigen Montag kehrt sich die Situation zumindest insofern um, 
als die Kaltfront vor allem noch zwischen Donau und Alpen aktiv ist 
und damit den Wochenauftakt genau dort mit ein paar Tropfen garniert,
wo der Sonntag durchgehend sonnig war. Weiterhin wechselhaft mit 
Schauern und stark böigem Wind bleibt es im Norden und Nordosten, 
während ZANDER mit steigendem Luftdruck in den übrigen Gebieten für 
eine Wetterberuhigung, insbesondere im Südwesten auch für höhere 
Sonnenanteile sorgt. 

Der wettertechnisch beruhigende Einfluss von ZANDER bleibt uns auch 
am Dienstag und Mittwoch erhalten. Allerdings merkt man insbesondere 
in den Nächten, dass wir uns nicht mehr im Hochsommer befinden, 
sondern uns stattdessen mit Riesenschritten auf die in diesem Jahr am
23. September um 02:05 Uhr MESZ bevorstehende herbstliche 
Tagundnachtgleiche und somit den astronomischen Herbstanfang 
zubewegen. Denn in den Nächten wird zunehmend Nebel ein Thema, und im
Süden kann es regional auch schon den ersten Frost in Bodennähe 
geben. "

Das erklärt Dipl.-Met. Martin Jonas  von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der 
kommenden Tage.


Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am 
Montag, 21.09.2026, 10:30.

Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter 
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes 
informieren.
 
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Mit freundlichen Grüßen 
DWD Kundenservice

E-Mail: kundenservice@dwd.de