VHDL16 DWSG 161000

Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung 
Baden-Württemberg
am Mittwoch, 16.09.2026, 10:30 Uhr

Von Nordwesten durchziehender Regen. Zunächst vereinzelte, 
nachmittags in Oberschwaben öfter Gewitter, Starkregen nicht 
ausgeschlossen.


Wetter- und Warnlage:
Eine Kaltfront zieht heute Richtung Südosten über Süddeutschland. 
Daran und vorderseitig muss in der sehr feuchten, labil geschichteten
Luft mit gewittrigen Bedingungen gerechnet werden. Ab dem Abend wird 
von Nordwesten her ein Zwischenhoch wetterwirksam.

GEWITTER/STARKREGEN:
Heute Vormittag und mittags vereinzelte, am Nachmittag, vor allem 
südlich der Donau öfter Gewitter. Dabei auch lokal Starkregen um 20 
l/qm in kurzer Zeit, kleinkörniger Hagel und starke bis stürmische 
Böen zwischen 60 und 70 km/h.
Am Abend im Allgäu zudem mit geringer Wahrscheinlichkeit Starkregen 
bis 30 l/qm in 3 bis 6 Stunden. 

WIND:
Auf den Schwarzwaldgipfeln bis heute Abend Windböen bis 60 km/h aus 
Südwest bis West.

NEBEL:
In der Nacht zum Donnerstag örtlich Nebel mit Sichtweiten unter 150 
m, vormittags auflösend. 

Detaillierter Wetterablauf:

Heute im Südosten anfangs zeitweise Sonne. Sonst meist dichte Wolken 
und von Nordbaden her durchziehender, schauartiger, vereinzelt 
gewittriger Regen. Am Nachmittag südlich der Alb öfter Blitz und 
Donner. Gegen Abend von Nordwesten vermehrt Auflockerungen. Mit 
maximal 19 bis 24 Grad deutlich kühler. Mäßiger, mit dem Regen böig 
auffrischender Wind aus westlichen Richtungen. Im höheren Bergland 
starke, bei Gewittern lokal stürmische Böen. 

In der Nacht zum Donnerstag schließlich auch im Allgäu abziehender 
Regen. Sonst nach und nach Aufklaren. Lokal Nebel. Minima 10 bis 5 
Grad.

Am Donnerstag nach Auflösung örtlicher Nebelfelder mehr Sonne als 
Wolken und trocken. Höchsttemperatur zwischen 18 Grad im Bergland und
25 Grad im Breisgau. Schwacher Südwestwind. 

In der Nacht zum Freitag von Nordwesten neuerlich dichte Wolken. In 
der Früh in Nordbaden örtlich Regen, sonst trocken. 
Temperaturrückgang auf 12 bis 6 Grad.

Am Freitag zunächst viele Wolken, im Norden und Westen örtlich etwas 
Regen. Am Nachmittag allmählich mehr Sonne. Höchstwerte von 18 bis 23
Grad. Schwacher Wind aus Südwest bis West. 

In der Nacht zum Samstag zunehmend gering bewölkt, örtlich Nebel. 
Frühwerte 10 bis 6 Grad.

Am Samstag nach Auflösung einzelner Nebelfelder Mix aus Sonne und 
Wolken. Trocken bei Maxima von 20 Grad im Bergland bis 26 Grad im 
Rheintal. Meist schwacher Wind aus Südwest bis West.

In der Nacht zum Sonntag oft wolkig aber meist trocken. Tiefstwerte 
14 bis 8 Grad. 



Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 16.09.2026, 10:15 Uhr -
"Nachdem gestern nochmals der Sommer anklopfte, läutet nun die 
Kaltfront des Tiefs ZURI eine kühlere Witterung ein. Die Front zieht 
im Tagesverlauf nach Südosten und bringt dort teils starke 
Niederschläge und Gewitter. Vor allem im Südosten Bayerns können die 
Gewitter durchaus kräftiger ausfallen und von Hagel und Sturmböen 
begleitet sein. Insbesondere am Alpenrand sollten die Gartenmöbel für
den Nachmittag und Abend vorsorglich reingestellt werden. Dort können
sich die Luftmassen anstauen und es kann auch mal für längere Zeit 
kräftig schütten. Auch rückseitig der Front kann es im Nordwesten 
noch bis in die Abendstunden zu Schauern und kurzen Gewittern kommen.
Abseits davon lockert es vielerorts auf. Dieses Aufklaren kann dann 
in der Nacht zu Donnerstag stellenweise Nebel verursachen. Die 
Niederschläge an den Alpen lassen dann auch ab den frühen 
Morgenstunden nach.

Mit Tageshöchstwerten bis 26 Grad am Mittag wird es in Südostbayern 
nochmals sommerlich, bevor die Schauer und Gewitter für Abkühlung 
sorgen. An den Küsten werden es maximal 20 Grad. 

Der morgige Donnerstag bringt in vielen Landesteilen eine 
Wetterberuhigung. Mit Höchsttemperaturen bis maximal 24 Grad wird es 
allenfalls noch spätsommerlich warm. Besonders im Süden kann man sich
auf ein paar Sonnenstunden freuen, Niederschläge sind dort kein Thema
mehr. Dagegen ist aufgrund eines Tiefausläufers des Tiefs ALEXA im 
Nordwesten vor allem an den Küsten ab dem Nachmittag mit Regen und 
stürmischem Wind zu rechnen. Die Höchsttemperaturen liegen dort bei 
eher kühlen 19 Grad. In der Nacht bleibt es in der Südhälfte trocken.
Im Nordwesten gibt es weiterhin Niederschläge.

Am Freitag ist zwar gebietsweise mit leichten Regenfällen zu rechnen.
Dazwischen bleibt es aber auch mal länger trocken und es kämpft sich 
auch mal die Sonne durch die Wolken. Insbesondere ab dem Nachmittag 
kommt die Sonne dann häufiger zum Zug. Erneut werden 
Höchsttemperaturen von 18 bis 24 Grad erreicht. Vor allem an den 
Küsten sollte die Regenjacke weiterhin eng angeschnallt werden, denn 
sowohl Schauer als auch die starken Winde lassen dort zunächst nicht 
nach.

Am Wochenende kann Deutschland wettertechnisch zweigeteilt werden. In
der Nordhälfte kommt es weiterhin zu Niederschlägen mit kräftigen 
Böen. Die Höchsttemperaturen knacken dort meist kaum die 
20-Grad-Marke. In der Südhälfte dagegen gibt es nochmal etwas 
Spätsommerflair; bei Temperaturen bis zu 26 Grad bleibt es meist 
trocken und es scheint zeitweise die Sonne."

Das erklärt Dr. rer. nat. Markus Übel von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am 
Donnerstag, 17.09.2026, 10:30.

Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter 
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes 
informieren.
 
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Mit freundlichen Grüßen 
DWD Kundenservice

E-Mail: kundenservice@dwd.de