VHDL16 DWSG 191000

Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung 
Baden-Württemberg
am Mittwoch, 19.08.2026, 10:30 Uhr

In höheren Lagen Windböen. Ab dem Abend gebietsweise Gewitter und 
Starkregen.


Wetter- und Warnlage:
Heute setzt sich von Süden kurzzeitig Hochdruckeinfluss durch, bis 
sich im Laufe des Tages von Norden eine Kaltfront nähert, in deren 
Vorfeld die Schichtung der sehr warmen und feuchten Luft instabil 
wird. Am Donnerstag kommt die labile, feucht-warme Luft weiter nach 
Süden voran.  

GEWITTER (UNWETTER):
Ab dem Abend im äußersten Norden zunehmende Gewittergefahr. Dabei 
dann lokal Sturmböen bis 85 km/h aus West und Starkregen um 20 l/qm 
in einer Stunde. Eng begrenzt können auch bis 40 l/qm zusammenkommen 
(UNWETTER). Kleinkörniger Hagel kann ebenfalls mit von der Partie 
sein. In der zweiten Nachthälfte können dann Gewitter landesweit 
vereinzelt auftreten, die Gefahr dafür ist aber gering. Am 
Donnerstagvormittag bis Freitagfrüh liegt der Schwerpunkt der 
Gewittertätigkeit dann von der Mitte bis in den Süden. 
Begleiterscheinungen sind dann vor allem Starkregen, teils auch 
mehrstündig (3 bis 6 Stunden).

WIND:
Heute vor allem oberhalb 800 Meter zeitweise Windböen bis 60, 
oberhalb 1000 Meter stürmische Böen um 70 km/h aus südwestlicher 
Richtung. Am Donnerstag erneut ähnlicher Intensität. 

Detaillierter Wetterablauf:

Heute im Süden sonnig, im Norden wolkig und abends dort lokal Schauer
und vereinzelt Gewitter mit Sturmböen möglich. Höchsttemperaturen 
zwischen 27 Grad im Bauland und 32 Grad am Oberrhein. Mäßiger 
Westwind mit starken Böen. Im Hochschwarzwald stürmische Böen. 

In der Nacht zum Donnerstag wolkig, vor allem ganz im Norden 
zeitweise schauerartiger Regen. Auch sonst vor allem in der zweiten 
Nachthälfte lokal Schauer, dabei auch geringes Gewitterrisiko. 
Tiefstwerte 19 bis 15 Grad. Auf Schwarzwaldgipfeln weiterhin 
stürmische Böen aus Südwest. 

Am Donnerstag wolkig bis stark bewölkt und vor allem im Südosten, 
teils aber auch in der Mitte gebietsweise schauerartiger, ab und zu 
gewittriger Regen. Höchstwerte 22 Grad im Bergland und 27 Grad bei 
Karlsruhe. Schwacher Wind aus West bis Südwest. Frische, im 
Hochschwarzwald stürmische Böen.

In der Nacht zum Freitag stark bewölkt und sich in den Südosten 
zurückziehender Regen und Gewitter. Tiefstwerte 16 bis 12 Grad. Auf 
Schwarzwaldgipfeln stürmische Böen aus Südwest. 

Am Freitag südlich der Donau oft bedeckt bei länger anhaltendem 
Starkregen, teils mit eingelagerten Gewittern. Sonst häufig trocken 
bei einem Mix aus Sonne und Wolken. Gegen Abend aber auch dort 
Schauer und einzelne Gewitter. Temperaturanstieg auf 20 bis 26 Grad. 
Schwacher westlicher Wind, in Böen auffrischend.

In der Nacht zum Samstag im Südosten allmählich nachlassender Regen, 
dann gebietsweise Auflockerungen. Tiefstwerte 15 bis 11 Grad. 

Am Samstag zunächst häufig Sonne, ab dem Nachmittag von Südwesten her
bewölkt. Niederschlagsfrei bei 21 bis 26 Grad in der Spitze. 
Schwacher Wind aus wechselnden Richtungen.

In der Nacht zum Sonntag ausbreitender Regen. Tiefstwerte 14 bis 10 
Grad. 



Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 19.08.2026, 10:15 Uhr -
"Deutschland liegt im Einflussbereich einer Luftmassengrenze, die 
Kaltfront des Tiefdruckgebiets NORA welches derzeit bei Schottland 
liegt sorgt bereits im Norden und der nördlichen Mitte für länger 
anhaltenden schauerartigen Regen, örtlich wurde und wird bereits vor 
mehrstündigem Starkregen gewarnt. Auch von der Nordsee ziehen Schauer
auf, im Verlauf des Tages verlagert sich der Regen unter Abschwächung
ostwärts und teils auch zur Mitte.
Im Süden zeigt sich die Sonne häufig, am Oberrhein werden zumindest 
für diese Woche noch ein letztes Mal Tageshöchstwerte über 30 Grad 
erwartet, nordwärts verbleiben sie zunehmend niedriger, an der Küste 
um 20 Grad.
Am Abend ziehen teils schwere Gewitter mit Unwetterpotenzial von 
Westen herein, welche im Verlauf der Nacht auf den morgigen 
Donnerstag in einem Streifen entlang der südlichen Mitte, etwa von 
Rheinland-Pfalz bis nach Sachsen, ostwärts ziehen. Aktuelle 
Informationen zu dieser anstehenden Gewitterlage gibt es auf der 
Website des Deutschen Wetterdienstes und in der WarnWetter-App. Auch 
südlich der Donau werden im Verlauf der Nacht Gewitter erwartet, im 
Norden und Süden bleibt es dagegen noch weitgehend trocken.

Am morgigen Donnerstag wechselt die Verteilung der Schauer- und 
Gewittertätigkeit erneut, in der Mitte bleibt es bei wechselnder 
Bewölkung weitgehend niederschlagsfrei, im Norden und Süden 
entwickeln sich hingegen bereits früh am Tag Schauer und teils starke
Gewitter, am Alpenrand muss mit mehrstündigem Starkregen gerechnet 
werden. Tageshöchstwerte über 30 Grad stehen ab einschließlich 
Donnerstag dann nicht mehr an, im Süden und Osten sind noch einmal 
bis 27 Grad möglich, sonst zwischen 20 Grad an der Küste und 24 Grad 
in der Mitte. Zusätzlich zu den Böen in Gewitternähe frischt der Wind
generell spürbar auf, im Bergland sind auch warnwürdige stürmische 
Böen möglich.
Die nächtlichen Temperaturen erreichen zunehmend niedrigere Werte, so
in der Nacht auf Freitag bereits verbreitet 14 bis 11 Grad, nur im 
Südosten wo der Regen anhält verbleiben die Werte bei Werten um 15 
Grad.

Am Freitag bleibt es wechselhaft, so prägt entlang der Donau und vor 
allem südlich davon kräftiger teils lang anhaltender Regen das 
Wettergeschehen, in der Mitte zeigt sich die Sonne hingegen häufiger,
bevor zum späten Nachmittag und Abend von Nordwesten und Westen 
zunehmend Schauer und einzelne Gewitter aufziehen. Einhergehend mit 
dieser Niederschlagsverteilung werden die Tageshöchsttemperaturen mit
bis zu 26 Grad im Osten, etwa südliches Brandenburg und Sachsen, 
erwartet. In den restlichen Landesteilen verbleiben die Höchstwerte 
zwischen 20 und 24 Grad.
In der Nacht auf Samstag lässt der Wind weiter nach, und die 
nächtlichen Tiefstwerte fallen wie erwähnt nun bereits auf 14 bis 9 
Grad, wobei die 14 Grad am ehesten an der Küste und im Osten 
auftreten dürften.

Der Samstag gestaltet sich dann im Gesamteindruck voraussichtlich 
eher wetterberuhigt, insbesondere im Vergleich zu den Vortagen. In 
weiten Teilen des Landes bleibt es bei wechselnder Bewölkung trocken,
im Süden und Südwesten zeigt sich die Sonne auch häufiger, nur für 
die Landesmitte zeichnen sich im Tageverlauf weitere kurze Schauer 
oder einzelne Gewitter ab. Im Einflussbereich eines Tiefdruckgebiets 
über Südskandinavien frischt der Wind an der Küste und dem umgebenden
Binnenland auf. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen 20 und 
vereinzelten 25 Grad, an der Küste bleibt es auch etwas kühler.

Aktuelle Informationen über den weiteren und präzisieren Verlauf des 
Wettergeschehens zum und am Wochenende erhalten sie an in den 
kommenden Tagen an dieser Stelle. "

Das erklärt Dipl.-Met. Thorsten Kaluza von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am 
Donnerstag, 20.08.2026, 10:30.

Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter 
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes 
informieren.
 
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

Mit freundlichen Grüßen 
DWD Kundenservice

E-Mail: kundenservice@dwd.de