VHDL16 DWSG 181000
Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung
Baden-Württemberg
am Dienstag, 18.08.2026, 10:30 Uhr
Gebietsweise Regen mit kurzen Gewittern. In höheren Lagen Windböen.
Mittwoch vor allem im Süden viel Sonne und sehr warm.
Wetter- und Warnlage:
Heute liegt die Warmfront von Tief "Nora" über Süddeutschland. Am
Mittwoch herrscht ein Zwischenhoch, bis im Laufe des Tages aus Norden
eine Kaltfront nähert, in deren Vorfeld die Schichtung der sehr
warmen Luft instabil wird.
GEWITTER:
Heute Nachmittag einzelne kurze Gewitter mit stürmischen Böen um 70
km/h nicht ausgeschlossen.
Ab Mittwochabend von Norden ausbreitende Gewitteraktivität. Dabei
örtlich Sturmböen bis 85 km/h, kleinkörniger Hagel und Starkregen bis
20 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit.
WIND:
Heute und am Mittwoch vor allem oberhalb 800 Meter zeitweise Windböen
bis 60, oberhalb 1000 Meter stürmische Böen um 70 km/h aus westlicher
Richtung.
Detaillierter Wetterablauf:
Heute im Südwesten heiter und oftmals trocken. Weiter Richtung
Nordosten zunehmend stark bewölkt und dabei durchziehender Regen -
bis Mittag bis zur Alb, am Nachmittag bis ins Allgäu reichend. Dabei
am Nachmittag auch einzelne kurze Gewitter nicht ausgeschlossen.
Höchstwerte von 21 Grad im Bergland und bis 27 Grad im Breisgau.
Schwacher bis mäßiger Westwind, in Böen frisch bis stark und auf
Schwarzwaldgipfeln sowie bei Gewittern stürmisch.
In der Nacht zum Mittwoch gering bewölkt und vielerorts
niederschlagsfrei. Tiefstwerte 19 bis 14 Grad. Auf Schwarzwaldgipfeln
stürmische Böen aus Südwest.
Am Mittwoch im Süden sonnig, im Norden wolkig und nachmittags
vermehrt Schauer und örtliche Gewitter mit Sturmböen.
Höchsttemperaturen zwischen 27 Grad im Bauland und 32 Grad am
Oberrhein. Mäßiger Westwind mit starken Böen. Im Hochschwarzwald
stürmische Böen.
In der Nacht zu Donnerstag wolkig und zeitweise Regen. Dabei auch
geringes Gewitterrisiko. Tiefstwerte 19 bis 15 Grad. Auf
Schwarzwaldgipfeln weiterhin stürmische Böen aus Südwest.
Am Donnerstag überwiegend stark bewölkt und oft schauerartiger, ab
und zu gewittriger Regen. Höchstwerte 22 Grad im Bergland und 27 Grad
bei Karlsruhe. Schwacher Wind aus West bis Südwest. Frische, im
Hochschwarzwald stürmische Böen.
In der Nacht zum Freitag stark bewölkt und sich in den Südosten
zurückziehender Regen. Tiefstwerte 16 bis 12 Grad. Auf
Schwarzwaldgipfeln stürmische Böen aus Südwest.
Am Freitag südlich der Donau oft bedeckt bei länger anhaltendem
Regen. Sonst häufig trocken bei einem Mix aus Sonne und Wolken.
Temperaturanstieg auf 20 bis 26 Grad. Schwacher westlicher Wind, in
Böen auffrischend.
In der Nacht zu Samstag im Südosten allmählich nachlassender Regen,
dann gebietsweise Auflockerungen. Tiefstwerte 15 bis 11 Grad.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Dienstag, den 18.08.2026, 10:15 Uhr -
"Ein Blick auf den Waldbrandgefahrenindex (WBI) zeigt es bereits
deutlich: Es ist Entspannung beim Feuerwetter in Sicht bzw. sie ist
im Westen und Teilen der Mitte schon angekommen. Zu verdanken haben
wir dies Tief NORA mit Kern bei den Britischen Inseln, welches
zurzeit eine Warmfront nach Deutschland lenkt, die großflächig zu
leichtem, gelegentlich auch mäßigem Regen führt. Gemeinhin kann man
diesen gut und gerne auch als den lang ersehnten Landregen
bezeichnen. Dieser Regen breitet sich heute vom Westen und der Mitte
bis in den Südosten aus, später folgen noch Schauer und bevorzugt in
der Mitte und im Norden ebenso einzelne Gewitter nach. Auch bei den
Temperaturen macht sich der Wetterwechsel seit Wochenstart deutlich
bemerkbar, denn bei meist 18 bis 23 Grad bleibt es heute "nur noch"
mäßig warm. Lediglich im äußersten Südwesten sind mit etwas mehr
Sonnenschein bis zu 28 Grad möglich.
Am morgigen Mittwoch geht die Entspannung in die nächste Runde, aber
lediglich was die Waldbrandgefahr betrifft, denn das Wetter neigt
wieder dazu, etwas übermütig zu werden. Vom Westen bzw. Nordwesten
schiebt sich im Tagesverlauf die zu NORA gehörende Kaltfront
landeinwärts, die vor allem in einem Streifen von Rheinland-Pfalz bis
in die Mitte später längere Zeit Regen bringt. Dort sind durchaus
einige Liter Nass möglich, welche die Natur dringend gebrauchen kann.
Auf der Vorderseite der Kaltfront wird es im Süden einerseits wieder
deutlich wärmer, dort sind nämlich verbreitet 25 bis vereinzelt knapp
32 Grad möglich. Andererseits drohen am Abend entlang der Kaltfront
teils starke oder womöglich sogar schwere Gewitter (Unwetter), die
vor allem von Starkregen begleitet sein können, aber auch Wind und
Hagel könnten ein Thema werden. Im Norden bleibt es mit 18 bis 23
Grad deutlich frischer, dazu gibt es im Tagesverlauf den ein oder
anderen Schauer, teils auch noch ein kurzes Gewitter.
Zum Donnerstag legt sich NORA's Kaltfront in den Südosten und sorgt
hier längere Zeit für teils kräftigen Regen, lokal ist dieser auch
noch von Gewittern begleitet. Auch sonst treten im Süden und ganz im
Nordwesten Schauer und Gewitter auf, während in einem breiten
Streifen von Rheinland-Pfalz bis Brandenburg neben Wolken auch wieder
die Sonne zum Vorschein kommen wird. Mit 20 Grad an den Küsten, sonst
23 bis 28 Grad, erwartet uns regional aber ein angenehmer Sommertag.
Nur im Regen bleibt es kühler.
Die weiteren Aussichten sind nach dem Abzug von Tief NORA noch etwas
unsicher. Zwar bringt sich von Westen ein neues Hoch in Stellung,
dennoch sollen es zeitweise Tiefausläufer nach Deutschland schaffen,
die wieder etwas Regen bringen könnten. Neue Hitze ist damit bis auf
Weiteres erstmal nicht mehr in Sicht. "
Das erklärt M.Sc.-Met. Oliver Reuter von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der
kommenden Tage.
Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am
Mittwoch, 19.08.2026, 10:30.
Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes
informieren.
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Mit freundlichen Grüßen
DWD Kundenservice
E-Mail: kundenservice@dwd.de