VHDL16 DWSG 161000

Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung 
Baden-Württemberg
am Sonntag, 16.08.2026, 10:30 Uhr

Heute Nachmittag und Abend Gewitter, lokal mit Unwetterpotential. 


Wetter- und Warnlage:
Heute bestimmt im Vorfeld sich einer von Nordwesten nähernden 
Kaltfront sehr warme und labil geschichtete Meeresluft das Wetter in 
Süddeutschland.   

GEWITTER (UNWETTER):
Heute Vormittag vereinzelte Gewitter nicht ausgeschlossen. Ab Mittag 
einzelne starke Gewitter mit Starkregen um 20 l/qm in kurzer Zeit, 
Sturmböen um 80 km/h und Hagel. Am Nachmittag vor allem im Nordwesten
schwere Gewitter (UNWETTER), später bis einschließlich der Nacht zu 
Montag auch in den anderen Landesteilen, dabei dann auch heftiger 
Starkregen bis 40 l/qm wahrscheinlich, eng begrenzt extrem heftiger 
Starkregen bis 60 l/qm in einer Stunde, Hagel um 2 cm und schwere 
Sturmböen bis 100 km/h nicht ausgeschlossen. 
Auch am Montag tagsüber im Bereich der Alb und in Oberschwaben 
Gewitter und Starkregen in einer oder wenigen Stunden ähnlicher 
Intensität, abnehmendes Risiko für Hagel und Sturmböen.

HITZE:
Heute im Norden und am Oberrhein gebietsweise starke Wärmebelastung. 


Detaillierter Wetterablauf:

Heute meist mehr Wolken als Sonne. Zunächst einzelne Schauer und kaum
Gewitter, am Nachmittag von Nordwesten aufkommende und teils schwere 
Gewitter mit heftigen, stellenweise extrem heftigem Starkregen. 
Maximal 27 bis 34 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus Nordwest mit 
frischen Böen, bei Gewittern auch (schwere) Sturmböen.

In der Nacht zum Montag meist stark bewölkt, gebietsweise 
schauerartiger, teils unwetterartiger Regen und Gewitter. 
Temperaturrückgang auf 19 bis 14 Grad. 

Am Montag über der Südosthälfte längere Zeit stark bewölkt mit 
schauerartigem und vereinzelt auch noch gewittrigen Regens. Bis zum 
Abend ins Allgäu zurückziehend. Von Nordwesten im Tagesverlauf 
zunehmende Auflockerungen und trocken. Maxima zwischen 20 und 26 
Grad, am wärmsten am Oberrhein. Schwacher bis mäßiger Nordwestwind 
mit frischen bis starken, bei Gewittern auch stürmischen Böen.

In der Nacht zum Dienstag wolkig, letzter Regen im Allgäu abziehend. 
Tiefstwerte 17 bis 12 Grad. Im Bereich des Feldberges auch stürmische
Böen aus Südwest bis West. 

Am Dienstag im Südwesten zum Teil sonnig, nach Nordosten hin mehr 
Wolken und gelegentlich auch etwas Regen. Höchstwerte von 21 Grad im 
Bergland und bis 28 Grad im Breisgau. Schwacher bis mäßiger Westwind,
in Böen frisch, auf Schwarzwaldgipfeln auch stürmisch. 

In der Nacht zum Mittwoch Aufklaren. Tiefstwerte 18 bis 12 Grad. 


Am Mittwoch heiter, im Tagesverlauf Quellwolken. Im Norden verbreitet
aufkommender Regen, im Süden örtlich Schauer und Gewitter. Maxima bei
22 Grad auf Schwarzwald und Alb und bis 28 Grad am Kaiserstuhl. 
Mäßiger Westwind mit starken Böen. Im Hochschwarzwald stürmische 
Böen. 

In der Nacht zu Donnerstag wolkig und zeitweise Regen. Dabei auch 
geringes Gewitterrisiko. Tiefstwerte 17 bis 13 Grad. Auf 
Schwarzwaldgipfeln weiterhin stürmische Böen aus Südwest. 



Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 16.08.2026, 10:15 Uhr -
"Heute wird es im Süden des Landes vorerst das letzte Mal heiß und 
schwül. Vorderseitig der quer über der Mitte liegenden Kaltfront von 
Tief MARGARETE mit Kern über Südfinnland kann sich die feuchte 
Luftmasse nochmals deutlich erwärmen. Im Tagesverlauf dampft und 
brodelt es daher etwa südlich einer Linie Saarland-Erzgebirge 
ordentlich und es entwickeln sich örtlich, teils heftige Schauer und 
Gewitter mit Starkregen, Hagel und eventuell schweren Sturmböen. Im 
Norden und weiten Teilen der Mitte steht ein ruhiger und trockener 
Sonntag mit angenehmen Höchstwerten zwischen 20 und 27 Grad ins Haus.


In der Nacht zum Montag gibt es im Süden und Südosten weitere, teils 
kräftige Schauer und Gewitter. Gebietsweise kann es auch 
mehrstündigen Starkregen mit Unwetterpotential geben. An der Nordsee 
und später im Westen ist ebenfalls etwas Regen möglich. Große Mengen 
kommen dort ab nicht zu Stande. Bei Tiefstwerten zwischen 18 und 10 
Grad kann nun überall wieder durchgelüftet werden und die Zeit der 
Tropennächte ist erst einmal vorbei.

Zum Start in die neue Woche erwarten uns im Süden und Südosten 
weitere kräftige Schauer und Gewitter, die zusammen mit der Kaltfront
aber allmählich südostwärts abgedrängt werden. Die Hitze ist dann 
auch dort Geschichte. Im Norden und Osten sind bei leichtem 
Tiefdruckeinfluss Schauer möglich. Im Westen, Südwesten und Teilen 
der Mitte hingegen sorgt schwacher Hochdruckeinfluss für einen 
trockenen Sonne-Wolken-Mix.

In den Folgetagen findet der oftmals schon eingestaubte Regenschirm 
endlich wieder seine Daseinsberechtigung. Die Natur wird es freuen, 
denn voraussichtlich ziehen wiederholt Tiefausläufer, die feuchte 
Atlantikluft im Gepäck haben, über Deutschland hinweg. Bei einem 
mäßig warmen bis warmen Temperaturniveau gibt es in einigen Regionen 
immer wieder schauerartig verstärkte Regenfälle. Bis Donnerstagabend 
werden akkumuliert flächendeckend 10 bis 30, im äußersten Süden 30 
bis 50, lokal über 80 l/qm erwartet. "

Das erklärt Dipl.-Met. Marcel Schmid von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der 
kommenden Tage.


Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am 
Montag, 17.08.2026, 10:30.

Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter 
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes 
informieren.
 
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Mit freundlichen Grüßen 
DWD Kundenservice

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