VHDL16 DWSG 101000

Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung 
Baden-Württemberg
am Montag, 10.08.2026, 10:30 Uhr

Hochsommerlich heiß. Im Süden und in der Mitte einzelne Schauer und 
Gewitter. 


Wetter- und Warnlage:
Zu Wochenbeginn verbleibt Süddeutschland zunächst noch im Bereich 
heißer und feuchtlabiler Luft. Erst zum Dienstag fließt am Rande 
eines zunehmend wetterbestimmenden Hochs über der Nordsee von 
Nordwesten trockenere und stabilere Luft ein.  

GEWITTER:
Heute im Tagesverlauf im Süden und in der Mitte einzelne Gewitter. 
Dabei örtlich Starkregen um 20 l/qm in kurzer Zeit, stürmische Böen 
oder Sturmböen zwischen 60 und 80 km/h und kleiner Hagel. Am Dienstag
im Hochschwarzwald nochmals Risiko einzelner Gewitter ähnlicher 
Intensität. 

HITZE:
Heute tagsüber gebietsweise starke Wärmebelastung, entlang des Rheins
und Bodensees eventuell auch am Dienstag. 

Detaillierter Wetterablauf:

Heute häufig Sonne, im Tagesverlauf aber auch öfters Quellwolken und 
lokale Schauer sowie in der Südhälfte einzelne Gewitter. Im Norden 
wahrscheinlich trocken. Maxima von 29 Grad im Schwarzwald und bis 36 
Grad im Kraichgau. Meist mäßiger Wind aus westlichen Richtungen mit 
frischen bis starken Böen. In Gewitternähe auch stürmische Böen oder 
Sturmböen.

In der Nacht zum Dienstag teils wolkig, teils klar. Im Süden 
vereinzelt Schauer. Minima 19 bis 14 Grad. 

Am Dienstag oft sonnig. Im Süden im Nachmittagsverlauf Quellwolken, 
aber nur vereinzelt Schauer oder kurze Gewitter. Höchstwerte im 
Bergland um 28, am Hochrhein bis 34 Grad. Abseits von etwaigen 
Gewitterböen schwacher bis mäßiger, zum Teil böig auffrischender Wind
aus Nord bis Nordost.

In der Nacht zum Mittwoch klar oder gering bewölkt bei Tiefstwerten 
zwischen 17 und 11 Grad. 

Am Mittwoch sonnig bei Höchstwerten zwischen 29 und 34 Grad. 
Schwacher Wind aus Nordost bis Ost, in Böen teils auffrischend.

In der Nacht zum Donnerstag klar. Tiefstwerte 17 bis 11 Grad. 

Am Donnerstag sonnig und heiß - am Rhein bis 37 Grad, auch im 
Bergland nicht unter 30 Grad. Schwacher östlicher Wind.

In der Nacht zum Freitag klar. Tiefstwerte 20 bis 11 Grad. 



Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 10.08.2026, 10:15 Uhr -
"Wie so oft in diesem Sommer bleibt uns die Hitze ein ständiger 
Begleiter. Zwar schwächt sie sich vorübergehend ab und beschränkt 
sich zunächst auf Teile Süddeutschlands, doch bereits ab Mittwoch 
kündigt sich von Südwesten die nächste Hitzewelle an.

Am heutigen Montag sorgt Hoch RALF über Irland zusammen mit den Tiefs
LEONIE II über Skandinavien und KAROLINA über Polen dafür, dass von 
Norden etwas kühlere Luft nach Deutschland gelangt. Die Kaltfront von
Tief LEONIE II überquert den Norden des Landes und bringt dichte 
Wolken sowie schauerartigen Regen, der im Tagesverlauf nach Polen 
abzieht. Im Westen und in der Mitte bleibt es meist freundlich. Im 
Süden bilden sich nach einem sonnigen Start im Tagesverlauf 
Quellwolken, aus denen Schauer und vereinzelt kräftige Gewitter 
entstehen können. Diese gehen örtlich mit Starkregen, Hagel und 
Sturmböen einher. Unwetterartige Entwicklungen sind dabei nicht 
ausgeschlossen. Mit Höchstwerten zwischen 19 und 25 Grad nördlich des
Mittellandkanals bleibt es im Vergleich zu den heißen 30 bis 36 Grad 
im übrigen Bundesgebiet deutlich kühler. Dazu weht verbreitet ein 
frischer, in Böen auch starker Nordwestwind.

Am Dienstag verlagert sich der Schwerpunkt von Hoch RALF zur Nordsee 
und bestimmt das Wetter in weiten Teilen Deutschlands. Neben einigen 
lockeren Wolken scheint häufig die Sonne. Die eingeflossene etwas 
kühlere Luft macht sich bemerkbar: Im Norden steigen die Höchstwerte 
trotz Sonnenscheins nur auf 19 bis 25 Grad. Im Süden werden dagegen 
nochmals 29 bis 33 Grad erreicht. Der Wind bleibt spürbar und weht 
überwiegend aus nördlichen Richtungen.

Ab Mittwoch bleibt Deutschland zwar weiterhin unter dem Einfluss von 
Hoch RALF, dessen Schwerpunkt sich jedoch allmählich nach Osteuropa 
verlagert. Dadurch dreht die Strömung von nördlichen über östliche 
auf südliche Richtungen. So kann von Südwesten erneut sehr warme bis 
heiße Luft nach Deutschland gelangen.

Bereits am Mittwoch werden in der Südwesthälfte wieder 30 bis 34 Grad
erreicht, während der Norden meist unter der 25-Grad-Marke bleibt. Am
Donnerstag steigen die Temperaturen mit Ausnahme des äußersten 
Nordens verbreitet über 30 Grad, im Südwesten sind bis zu 37 Grad 
möglich. Am Freitag setzt sich die Hitze weiter durch: Dann werden 31
bis knapp 38 Grad erwartet, lediglich an den Küsten bleibt es etwas 
kühler. Da die Luftmasse im Verlauf zudem allmählich feuchter wird, 
gehen auch die nächtlichen Temperaturen langsam nach oben. 
Entsprechend nimmt die Wärmebelastung besonders im Süden und 
Südwesten wieder zu.

Beim Wetter selbst dominiert bis einschließlich Donnerstag meist 
sonniges Wetter mit nur wenigen Wolken. Das Gewitterrisiko bleibt 
gering und beschränkt sich, wenn überhaupt, auf den Alpenraum. Erst 
am Freitag steigt im Westen und Nordwesten die Wahrscheinlichkeit für
Schauer und Gewitter an. Bis dahin setzt sich die Trockenheit 
vielerorts fort und verschärft sich regional weiter."

Das erklärt Dipl.-Met Marco Manitta von der Wettervorhersagezentrale 
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der 
kommenden Tage.


Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am 
Dienstag, 11.08.2026, 10:30.

Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter 
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes 
informieren.
 
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Mit freundlichen Grüßen 
DWD Kundenservice

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