VHDL16 DWSG 291000

Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung 
Baden-Württemberg
am Montag, 29.06.2026, 10:30 Uhr

Unbeständig mit Regen, Schauern und zum Teil kräftigen Gewittern. 
Schwülwarm. 


Wetter- und Warnlage:
Mit Annäherung einer Kaltfront von Nordwesten her wird die extrem 
heiße Luft der vergangenen Tage abgedrängt. Zunächst bleibt die Luft 
aber sehr warm und auch sehr feucht.

GEWITTER (UNWETTER):
Heute Mittag, Nachmittag und bis in die Nacht zum Dienstag hinein 
einige Gewitter. In Verbindung damit stellenweise Starkregen, kleiner
Hagel und starke oder stürmische Böen. Lokale Unwetter aufgrund von 
(extrem) heftigem Starkregen (Mengen um 40 l/qm in kurzer Zeit) und 
Hagel mit Korngrößen um 2 cm insbesondere in Oberschwaben und im 
Allgäu nicht ausgeschlossen, dann auch Sturmböen um 80 km/h. 

Am Dienstag insbesondere ab den Mittagsstunden erneut Gewitter. Dabei
Unwetter durch heftigen, punktuell auch extrem heftigen Starkregen 
(Mengen um 40 l/qm in kurzer Zeit) sowie Hagel mit Korngrößen um 3 cm
wahrscheinlicher als heute. Zudem öfter Sturmböen. In der Nacht zum 
Mittwoch sich zu größeren Gebieten zusammenschließende Gewitter, dann
auch überörtlich Mengen zwischen 25 und 40, lokal 50 l/qm in wenigen 
Stunden wahrscheinlich. 

Detaillierter Wetterablauf:

Heute Mittag zunächst nordostwärts abziehende Regenfälle und 
Gewitter. Nach kurzer Beruhigung im Laufe des Nachmittags aber erneut
Bildung einiger Schauer und Gewitter, größtes Risiko für lokale 
Unwetter durch heftigen Starkregen, Hagel und Sturmböen in 
Oberschwaben und im Allgäu. Zwischendurch Sonne. Höchstwerte nur noch
zwischen 25 und 29 Grad. Von Gewitterböen abgesehen mäßiger, 
zeitweise auffrischender Nordwestwind. 

In der Nacht zum Dienstag weitgehend abklingende Schauer und 
Gewitter, nach Südosten hin erst nach Mitternacht. Oft aber weiterhin
stark bewölkt. Minima 19 bis 15 Grad. 

Am Dienstag wolkig bis stark bewölkt. Schon am Vormittag erste 
Schauer und Gewitter, im Tagesverlauf an Häufigkeit und Stärke 
zunehmend. Dann stellenweise heftiger Starkregen, Hagel und schwere 
Sturmböen. Schwülwarme 25 bis 29, in Baden bis 32 Grad. Abseits von 
Gewitterböen überwiegend schwacher Wind um Nord. 

In der Nacht zum Mittwoch verbreitet schauerartiger, mit Gewittern 
durchsetzter Regen, Unwettergefahr durch heftigen, teilweise 
mehrstündigen Starkregen. Tiefstwerte 20 bis 15 Grad. 

Am Mittwoch anfangs in den östlichen Regionen noch häufig Regen und 
Gewitter, am Rhein wahrscheinlich schon weitgehend trocken. Im 
Tagesverlauf nach Bayern abziehende Niederschläge, anschließend 
Auflockerungen. Höchsttemperatur bei noch längerem Regen und im 
Bergland bei 22 bis 24, sonst zwischen 25 und 29 Grad. Mäßiger bis 
frischer, in Böen gelegentlich starker Nordwestwind. 

In der Nacht zum Donnerstag zunehmend gering bewölkt, zum Teil auch 
klar. Frühwerte zwischen 16 und 12, lokal 10 Grad. 

Am Donnerstag wechselnd bewölkt, trocken. Höchsttemperatur zwischen 
23 Grad im höheren Bergland und 29 Grad entlang des Rheins. Mäßiger 
bis frischer Wind aus West bis Nordwest. 

In der Nacht zum Freitag von Nordwesten wieder mehr Wolken und 
gebietsweise auch etwas Regen. Tiefsttemperatur 18 bis 13 Grad. 



Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 29.06.2026, 10:15 Uhr -
"Die größte Hitze ist überstanden, nur im Südosten und äußersten 
Osten werden heute noch einmal bis 33 Grad erwartet, im Südosten 
besteht weiterhin eine Warnung vor starker Wärmebelastung. Sonst 
verbleiben die Temperaturen verbreitet zwischen 25 und 28 Grad, and 
der Küste werden um 22 Grad erwartet. Die Abkühlung im Vergleich zu 
den Vortagen geht mit einer recht hohen Luftfeuchtigkeit einher, 
besonders schwül ist es in Gewitternähe - was auch der zentrale 
Wetterparameter der kommenden Tage ist. Zur Zeit regnet es in einem 
Streifen von Schwarzwald bis zur Mecklenburger Bucht, außerdem 
gebietsweise im Osten und in Bayern. Diese Niederschläge sind von 
teils schweren Gewittern durchsetzt, da weiterhin sehr viel 
Feuchtigkeit zur Verfügung steht was häufig zu markanten bis 
unwetterartigen Niederschlagsmengen in kurzer Zeit führt. Aktuelle 
Warnungen erhalten Sie in der Warnwetter-App und auf www.dwd.de. Im 
Verlauf des Tages ziehen diese Gewitter ostwärts ab, wobei im Osten 
bis in den Abend 
mit teils schweren Gewittern gerechnet werden muss. Rückseitig im 
Westen beruhigt sich das Wettergeschehen. Am Abend und in der Nacht 
besteht von den Alpen her nordwärts Richtung Donau ausbreitend erneut
Unwettergefahr durch teils schwere Gewitter insbesondere mit 
Starkregen. Sonst verläuft die Nacht ruhig und meist trocken bei 
Tiefstwerten zwischen 19 Grad am Oberrhein und um 11 Grad in 
Schleswig-Holstein.
Der Dienstag beginnt wettertechnisch ebenfalls ruhig, im Westen zeigt
sich die Sonne häufiger, vom Oberrhein bis nach Rheinland-Pfalz und 
den Süden Hessens werden erneut Temperaturen über 30 Grad erwartet, 
sonst verbreitet 27 bis 30 Grad, an der Küste erneut um 22 Grad. Zum 
Nachmittag hin steigt das Gewitterpotenzial wieder deutlich an. Bis 
auf im äußersten Westen muss verbreitet mit Schauern und Gewittern 
gerechnet werden, insbesondere vom Südosten bis zur Mitte und in den 
Osten ausgreifend erneut mit erhöhtem Unwetterpotenzial insbesondere 
durch Starkregen, wobei teils auch mit Sturmböen und Hagel gerechnet 
werden muss. Die mit teils schweren Gewittern durchsetzen 
Niederschläge ziehen im Verlauf der Nacht auf Mittwoch nur allmählich
ostwärts, die Unwettergefahr durch Starkregen ist lokal weiterhin 
gegeben.
Im Verlauf des Mittwochs und voraussichtlich bis in die ersten 
Nachthälfte auf den Donnerstag ziehen diese Niederschläge dann erst 
südostwärts ab, insbesondere an den Alpen und im Erzgebirge kommt es 
zu länger anhaltendem, teils von Schauern und Gewittern durchsetztem 
Regen. Auch im Norden und Osten bilden sich im Tagesverlauf 
voraussichtlich weitere Schauer und Gewitter. Die Sonne zeigt sich 
dementsprechend am Mittwoch in der östlichen Landeshälfte eher 
selten, die erwarteten Höchsttemperaturen liegen hier bei um 24 Grad.
Im Westen und Südwesten werden unter zunehmendem Hochdruckeinfluss 
bei teils heiterem und weitgehend trockenem Wetter Temperaturen bis 
28 Grad erwartet. In der Nacht auf Donnerstag ziehen dann die letzten
Niederschläge im Süden und Osten ab, und bei einer häufig klaren 
Nacht fallen die Temperaturen auf 10 bis 15 Grad. Aktuelle 
Informationen über den weiteren, vorübergehend von Tiefdruckeinfluss 
geprägten Wetterverlauf in der zweiten Wochenhälfte erhalten Sie in 
den 
kommenden Tagen an dieser Stelle. "

Das erklärt Dipl.-Met. Thorsten Kaluza  von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am 
Dienstag, 30.06.2026, 10:30.

Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter 
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes 
informieren.
 
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Mit freundlichen Grüßen 
DWD Kundenservice

E-Mail: kundenservice@dwd.de