VHDL16 DWSG 221000

Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung 
Baden-Württemberg
am Montag, 22.06.2026, 10:30 Uhr

Teils extreme Wärmebelastung! Heute Nachmittag und Abend vor allem im
Bergland einzelne Gewitter mit Unwetterpotential. Am Dienstag im 
Süden erneut Gewitterpotential. 


Wetter- und Warnlage:
Hochdruck über Westeuropa zusammen mit sehr heißer, feuchtlabiler 
Luft dominiert weiterhin das Wettergeschehen für Süddeutschland.  

GEWITTER (UNWETTER):
Heute Nachmittag und Abend einzelne starke Gewitter, vor allem im 
Umfeld des Berglandes auftretend. Dabei Starkregen bis 25 l/qm in 
einer Stunde, Hagel mit Korngrößen von 1-2 cm und stürmischen Böen um
70 km/h. Dazu lokal unwetterartig heftiger Starkregen bis 40, 
vereinzelt extrem heftiger Starkregen bis 60 l/qm in kurzer Zeit 
zusammen mit Sturmböen um 80 km/h wahrscheinlich. Am Dienstag im 
Süden einzelne starke Gewitter, sonst nur geringe Gewitterneigung.

HITZE:
Bis auf Weiteres tagsüber verbreitet starke, teils extreme 
Wärmebelastung!

Hinweis:
Tagsüber sehr hohe UV-Index-Werte. 

Detaillierter Wetterablauf:

Heute zunächst oft sonnig. Im Tagesverlauf Quellwolken und einzelne 
Schauer und zum Teil auch kräftige Gewitter (Schwerpunkt Bergland). 
Mit 32 bis 38 Grad sehr heiß, selbst im höheren Bergland verbreitet 
über 30 Grad. Schwacher, während der heißesten Stunden etwas 
auffrischender Wind aus Nordost, bei Gewittern zum Teil stürmisch. 

In der Nacht zum Dienstag meist gering bewölkt, anfangs vereinzelte 
Schauer oder Gewitter. Bei Tiefstwerten zwischen 20 und 14 Grad nur 
wenig Abkühlung. 

Am Dienstag anfangs sonnig, mit lockeren Quellwolken im Tagesverlauf.
Ab dem Nachmittag im Bergland und Oberschwaben einzelne Schauer oder 
starke Gewitter. Weiterhin sehr heiß bei Höchstwerten zwischen 30 
Grad im Bergland und bis 36 Grad am Rhein. Meist schwacher Wind um 
Nord, bei etwaigen Gewittern lokal aber starke oder stürmische Böen. 


In der Nacht zum Mittwoch gering bewölkt oder klar. Tiefstwerte 
zwischen 20 Grad im Nordwesten und 14 Grad im Südosten.

Am Mittwoch sonnig, über dem Bergland auch Quellwolkenbildung mit 
eventuell einzelnen Schauern und oder Gewittern. Höchstwerte im 
Bergland bei 31, am Rhein zum Teil bis 38 Grad. Schwacher, in Böen 
auffrischender Wind aus nördlichen Richtungen. Bei auftretenden 
Gewittern starke bis stürmische Böen.

In der Nacht zum Donnerstag klar und trocken. Tiefstwerte mancherorts
nicht unter 20 Grad, in Oberschwaben teils Abkühlung auf 13 Grad. 

Am Donnerstag viel Sonne, im Tagesverlauf über dem Bergland 
Quellwolkenbildung. Jedoch Schauer oder Gewitter nur wenig 
wahrscheinlich. Höchstwerte zwischen 34 und 39 Grad, im Bergland nur 
geringfügig kühler. Schwacher Nordostwind, in Böen auffrischend.

In der Nacht zum Freitag klar und trocken bei Tiefstwerten von 23 
Grad in Nordbaden und 14 Grad im Allgäu. 



Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 22.06.2026, 10:15 Uhr -
""Sommer, Sonne, Hitze" - so könnte das Motto für die neue Woche 
lauten. Im Süden und in weiten Teilen der Mitte werden am heutigen 
Montag Höchsttemperaturen von heißen 30 bis 37 Grad erwartet. Diese 
Luft fühlt sich aber nicht nur heiß, sondern auch recht feucht und 
damit schwül an. In diesen Regionen besteht somit eine starke, im 
Südwesten sogar eine extreme Wärmebelastung. Dies liegt auch daran, 
dass die nächtliche Abkühlung die Temperaturen dort oft nicht oder 
nur wenig unter die 20-Grad-Marke drückt. Das kann für den Körper 
belastend sein, da er dann auch nachts nicht wirklich zur Ruhe kommen
kann. 

Diese energiereiche Luft birgt zudem das Potential für einzelne 
kräftige Schauer und Gewitter. Lokal besteht dabei Unwettergefahr 
aufgrund von heftigem Starkregen, Hagel kann ebenfalls mit von der 
Partie sein. 

Im Norden und Osten Deutschlands merkt man davon erst einmal nichts. 
Am Rande von Hoch HARTMUT mit Zentrum über der Nordsee ist etwas 
"kühlere" und zudem trockenere Luft eingeflossen - vorausgesetzt, man
kann hierbei überhaupt von "kühl" sprechen. Bei durchaus annehmbaren 
Höchsttemperaturen von 23 bis 30 Grad scheint vielerorts länger die 
Sonne und lädt zum Verweilen im Freien ein. Nachts gehen die 
Temperaturen zudem zurück auf Werte zwischen 16 und 12 Grad, im 
äußersten Norden und Nordosten sogar auf bis zu 9 Grad. Das Lüften 
sollte in diesen Regionen also kein Problem sein. 

Am morgigen Dienstag ändert sich an alldem vorerst nichts. Im Süden 
und in weiten Teilen der Mitte sind Höchsttemperaturen von 
schwülheißen 30 bis 37 Grad zu erwarten. Das Gewitterpotential sollte
sich aber meist auf den äußersten Süden und Südosten sowie auf das 
Bergland beschränken. Im Norden und Osten Deutschlands kann der 
Sommer bei Höchsttemperaturen von 24 bis 30 Grad weiterhin genossen 
werden. 

Ab Mitte der Woche deutet sich eine Ausdehnung der Hitze auch wieder 
auf den Norden an. Zudem werden im Südwesten Höchsttemperaturen von 
bis zu 39 Grad erwartet, lokal könnte es für knapp 40 Grad reichen, 
was allerdings noch unsicher ist und daher abgewartet werden müsste. 
Auf eine Abkühlung kann man nach aktuellem Stand der Modelle 
frühestens zu Beginn der nächsten Woche hoffen. "

Das erklärt M.Sc. Tanja Egerer  von der Wettervorhersagezentrale des 
Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden 
Tage.


Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am 
Dienstag, 23.06.2026, 10:30.

Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter 
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes 
informieren.
 
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Mit freundlichen Grüßen 
DWD Kundenservice

E-Mail: kundenservice@dwd.de