VHDL16 DWSG 111000

Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung 
Baden-Württemberg
am Donnerstag, 11.06.2026, 10:30 Uhr

Bis in den Nachmittag Schauer und eventuell einzelne Gewitter. Nach 
kurzer Wetterberuhigung in der Nacht zum Freitag von Westen Regen, im
Bergland teils stürmisch. 


Wetter- und Warnlage:
Hinter einer Kaltfront ist labile Meereskaltluft subpolaren Ursprungs
nach Süddeutschland eingeflossen. Bereits in der Nacht zum Freitag 
erreicht eine ausgeprägte Warmfront Baden-Württemberg von Westen her.
 

GEWITTER: 
Im Tagesverlauf zunächst noch geringes Risiko für einzelne Gewitter 
mit Windböen bis 60 km/h, mit geringer Wahrscheinlichkeit auch 
Starkregen um 15 l/qm und kleinem Hagel. Nachmittags abklingende 
Gewitterwahrscheinlichkeit.

WIND/STURM:
In freien Lagen der Alb und des Schwarzwaldes zeitweise starke bis 
stürmische Böen zwischen 50 und 60 km/h, exponiert im Schwarzwald 
zunehmend auch stürmische Böen um 70 km/h aus westlichen Richtungen. 



Detaillierter Wetterablauf:

Heute anfangs überwiegend stark bewölkt. Wiederholt Schauer, dazu 
bevorzugt in der Osthälfte noch Risiko für einzelne Gewitter. Im 
Laufe des Nachmittags nachlassende Schauertätigkeit, sowie 
Aufheiterung. Temperaturen von 14 Grad auf der Alb und bis 20 Grad im
Breisgau. Mäßiger, in Böen frischer bis starker Westwind, exponiert 
im Schwarzwald zunehmend auch stürmische Böen. 

In der Nacht zum Freitag nach einigen Auflockerungen von Nordwesten 
Bewölkungsverdichtung und aufkommender Regen. Minima von 14 bis 7 
Grad. Exponiert im Schwarzwald starke bis stürmische Böen aus 
Südwest. 

Am Freitag zunächst bedeckt und verbreitet regnerisch. Nachmittags 
nach Osten abziehender Niederschlag; danach, vor allem im Süden etwas
Sonne möglich. Temperaturanstieg auf 17 Grad in hohen Lagen bis 24 
Grad bei Freiburg. Mäßiger bis frischer Westwind mit starken, im 
Hochschwarzwald stürmischen Böen.

In der Nacht zum Samstag wechselnd bewölkt, örtlich noch Regen. 
Abkühlung auf 16 bis 10 Grad. Auf den Schwarzwaldgipfeln starke bis 
stürmische Böen aus West.  

Am Samstag anfangs bei den letzten Regentropfen noch wolkig. Im Laufe
des Nachmittags zunehmend freundlich. Aufwärmung bei Höchstwerten von
21 bis 27 Grad. Mäßiger bis frischer Westwind. In Niederungen 
vereinzelt, im Bergland oft starke bis stürmische Böen.

In der Nacht zum Sonntag meist gering bewölkt oder klar. Tiefstwerte 
13 bis 9 Grad. Exponiert im Schwarzwald noch starke bis stürmische 
Böen aus West. 

Am Sonntag Mix aus Sonne und Wolken und meist trocken. 
Höchsttemperaturen von 19 Grad vereinzelt in der Hohenlohe und der 
Ostalb und bis 27 Grad im Breisgau. Mäßiger Nordwestwind mit frischen
bis starken, auf Schwarzwaldgipfeln vor allem anfangs auch noch 
starken bis stürmischen Böen. 

In der Nacht zum Montag gering bewölkt und niederschlagsfrei. 
Tiefsttemperaturen 12 bis 8 Grad. 



Deutschlandübersicht:
Offenbach, Donnerstag, den 11.06.2026, 10:15 Uhr -
"Auf der Bodenwetterkarte reichen zwar die Ausläufer eines 
Hochdruckgebietes über dem Atlantik bis zu uns, das Wetter ist aber 
wechselhaft und eher kühl. Grund dafür ist Tiefdruckgebiet ROSI über 
der Norwegischen See. Es ist auch in höheren Luftschichten gut 
ausgeprägt und da reichen ihre Ausläufer bis zu uns.

Das Ende dieser Woche gestaltet sich wechselhaft mit Schauern und 
Gewittern. Am Freitag fällt auch mal längere Zeit Regen, der sich in 
der Nacht zum Samstag ostwärts verlagert und schließlich abzieht. 

Am Wochenende stellt sich eine Wetterzweiteilung ein. Dann kämpfen 
ein Tief über Skandinavien sowie ein Hoch über Frankreich um die 
Vorherrschaft in Mitteleuropa. Deutschland liegt dabei in einer 
kräftigen Nordwestströmung. Im Südwesten ist es mit Einfluss des 
Hochs meist trocken und heiter bis sonnig, während es im Nordosten am
Rande des Tiefs stark bewölkt und zeitweise nass, örtlich auch 
gewittrig, weiter geht. 

Für alle weht am Samstag ein kräftiger Westwind, der im Bergland und 
an den Küsten stürmische Böen oder Sturmböen hervorbringt. Am Sonntag
ist es nur noch in der Nordosthälfte Deutschlands windig mit 
stürmischen Böen und Sturmböen an den Küsten sowie im höheren 
Bergland.

Sommergefühle kommen am Wochenende allenfalls im Südwesten auf. Dort 
steigt die Temperatur am Samstag verbreitet, am Sonntag immerhin noch
regional über 25 Grad. Im Norden liegen die Höchstwerte hingegen 
meist nur zwischen 16 und 18 Grad. "

Das erklärt Dipl.-Met. Jacqueline Kernn   von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am 
Freitag, 12.06.2026, 10:30.

Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter 
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes 
informieren.
 
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Mit freundlichen Grüßen 
DWD Kundenservice

E-Mail: kundenservice@dwd.de