VHDL16 DWSG 061000
Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung
Baden-Württemberg
am Samstag, 06.06.2026, 10:30 Uhr
Am Wochenende freundliches Wetter.
Wetter- und Warnlage:
Heute zieht das Tiefdruckgebiet Quella von England in die Nordsee und
sorgt mit südwestlicher Strömung für den Durchgang eines schwach
ausgeprägten Frontensystems. Am Sonntag bestimmt der
Azorenhochableger Emil das Wetter in Baden-Württemberg und Bayern.
Am Wochenende voraussichtlich keine Wettergefahren.
Detaillierter Wetterablauf:
Heute Mittag und Nachmittag etwas Sonne, zeitweise aber auch
durchziehende Wolkenfelder und ein paar Tropfen. Im Schwarzwald und
von der Alb bis zur Frankenhöhe auch vereinzelte Regenschauer sehr
wahrscheinlich. Gemäßigt mit 19 Grad auf der Albhochfläche und bis 24
Grad am Rhein. Schwacher bis mäßiger Südwest- bis Westwind.
In der Nacht zum Sonntag stark bewölkt bis bedeckt, aber meist
trocken. 13 bis 9 Grad.
Am Sonntag meist starke, oft auch breitlaufende Quellbewölkung. Am
Nachmittag hingegen Wolkenauflösung und am Abend nochmals sonnig bei
gering bewölktem Himmel. Im Mittelgebirgsraum 19, in allen anderen
Regionen Baden-Württembergs 21 bis 24 Grad. Mäßiger Westwind.
In der Nacht zum Montag überwiegend klar. Abkühlung auf 12 bis 7
Grad.
Am Montag freundlich trotz hoher Bewölkung, am Nachmittag aber von
Westen her aufkommender schauerartiger Regen. Gewitter nur wenig
wahrscheinlich. Zuvor sommerlich warm mit 23 bis 27 Grad. Vor dem
Regen schwacher Wind aus Süd bis Südwest, am Nachmittag in
Schauernähe stark böig auffrischender Westwind.
In der Nacht zum Dienstag oftmals anhaltender, schauerartiger,
manchmal auch von Gewittern begleiteter Regen. Abkühlung auf 16 bis
12 Grad. In exponierten Lagen des Schwarzwaldes stürmische und
Sturmböen aus Westsüdwest.
Am Dienstag etwa bis Mittag, am Bodensee und in Oberschwaben hingegen
bis Abend Regen. Anschließend Rückseitenwetter mit hervorkommender
Sonne und lockerer Quellbewölkung. Kühl mit 16 bis 20 Grad. Mäßiger,
zeitweise auch auffrischender Wind aus West bis Nordwest.
In der Nacht zum Mittwoch wolkig, am Bodensee und im Allgäu
zeitweilig Regen. Abkühlung auf 9 bis örtlich 6 Grad.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Samstag, den 06.06.2026, 10:15 Uhr -
"Der Zwischenhocheinfluss von Hoch DJAMSCHID hält heute nur
vorübergehend an, denn schon am Nachmittag erreicht das Regenband
eines Tiefausläufers von Tief QUELLA den Westen. Vorlaufend kann es
im Norden Schauer und einzelne kurze Gewitter geben, auch an den
Alpen sind Gewitter am Nachmittag nicht ausgeschlossen. Ganz im
Norden, sprich in Schleswig-Holstein, sowie ganz im Südosten im
Berchtesgadener Land kann dabei auch etwas stärkerer Regen fallen, um
15 l/qm in kurzer Zeit sind nicht ausgeschlossen. Das Regenband
selbst ist eher schwach ausgeprägt, und es überquert im Tagesverlauf
Deutschland Richtung Nordosten, im Süden bleibt es häufig auch
ganztags trocken. Dementsprechend zeigt sich die Sonne im Süden und
Osten heute auch häufiger, die Temperaturen in der Lausitz auf bis zu
26 Grad, in der Eifel hingegen nur auf etwa 18 Grad.
In der Nacht auf Sonntag zieht das Regenband allmählich nach Osten
ab, im Norden zieht allerdings in der zweiten Nachthälfte eine
weitere schwache Schauerstaffel von Nordwesten auf. Diese überquert
dann am Sonntag Niedersachsen, Schleswig-Holstein, und
Mecklenburg-Vorpommern, potenziell mit einzelnen eingelagerten
Gewittern, während sich im Süden schon deutlicher
Zwischenhocheinfluss bemerkbar macht. Dort zeigt sich die Sonne
häufiger, die Temperaturen steigen auf bis zu 24 Grad am Oberrhein,
an der unteren Donau sind auch 26 Grad möglich. Im Nordwesten bleibt
es bei maximal 19 Grad mäßig warm, an der Küste auch kühler. Hier
frischt im Einflussbereich von dem sich auflösenden und nach
Nordosten abziehenden Tief QUELLA der Wind im tagesverlauf auf, an
der Nordfriesischen Küste sind auch vereinzelte stürmische Böen
möglich.
In der Nacht auf Montag ziehen in der ersten Nachthälfte die letzten
Niederschläge im Nordosten ab, und es klart zeitweise verbreitet auf,
die Temperaturen fallen verbreitet unter 10 Grad, an der Küste kühlt
es etwas weniger ab.
Mit dem Montag beginnt die neue Woche unter Hochdruckeinfluss mit
einem Sommertag, zumindest für die Südhälfte und weite Teile des
Ostens werden die 25 wohl erreicht werden, an der unteren Donau
zeichnen sich Maxima bis 28 Grad ab. Im Südwesten zeigt sich die
Sonne am Montag auch noch häufiger, während von Nordwesten zunehmend
dichte Bewölkung aufzieht, hier steigen die Temperaturen aber
ebenfalls auf bis zu 23 Grad. Die von Nordwesten aufziehende
Bewölkung kündigt einen Tiefausläufer, eine Kaltfront an, welche
voraussichtlich am späten Nachmittag den Westen Deutschlands
erreicht. Das damit verbundene Regenband wird in der Nacht auf
Dienstag dann Deutschland Richtung Osten relativ zügig überqueren,
allerdings mit dem Potenzial für Starkregen, im Süden auch in den
Dienstag hinein länger anhaltenden Regen, sowie vorlaufende und
eingelagerte Gewitter. Hier bestehen allerdings noch Unsicherheiten
in den Modellprognosen. Genauere Informationen dazu erhalten Sie in
den kommenden Tagen an
dieser Stelle. "
Das erklärt Dipl.-Met. Thorsten Kaluza von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am
Sonntag, 07.06.2026, 10:30.
Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes
informieren.
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
Mit freundlichen Grüßen
DWD Kundenservice
E-Mail: kundenservice@dwd.de