VHDL16 DWSG 311000

Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung 
Baden-Württemberg
am Sonntag, 31.05.2026, 10:30 Uhr

Heute v. a. vom Mittag bis zum frühen Abend starke Gewitter zum Teil 
auch Unwetter. 


Wetter- und Warnlage:
Ein kleinräumiges Tief, welches sich im Tagesverlauf von West nach 
Ost über den Norden Deutschlands verlagert, sorgt bei uns im Süden 
für eine Labilisierung der noch vorherrschenden feucht-warmen 
Luftmasse. Rückseitig fließt kühlere Meeresluft ein, welche am Montag
unter Zwischenhocheinfluss gerät. 

GEWITTER (UNWETTER):
Aktuell vom Odenwald bis zur Tauber erste starke Gewitter. Im 
weiteren Tagesverlauf bis zum frühen Abend gebietsweise starke 
Gewitter. Dabei strichweise Starkregen mit Mengen um 20 l/qm in 
kurzer Zeit, kleinem Hagel und Böen um 70 km/h aus westlicher 
Richtung. Lokal wahrscheinlich auch schwere Gewitter (UNWETTER) mit 
Regenmengen bis 40 l/qm in einer Stunde und Hagel um 2 cm. Zudem kann
es eng begrenzt zu schweren Sturmböen um 100 km/h kommen. 

Detaillierter Wetterablauf:

Heute vielerorts erst Sonnenschein, erste Schauer/Gewitter aber auch 
bereits möglich. Ab Mittag von Westen gebietsweise aufkommende, 
mancherorts auch kräftige Gewitter. Dabei teilweise heftiger 
Starkregen, größerer Hagel und schwere Sturmböen. Bis zum späten 
Mittag schwülwarme 23 bis 28, im Breisgau nochmals nahe 30 Grad. Am 
Abend dann Abkühlung auf rund 20 Grad. Auch unabhängig von Gewittern 
auffrischender Wind aus Südwest bis West mit zum Teil starken Böen.  


In der Nacht zum Montag in Richtung Oberschwaben und Bodensee 
abziehende Gewitter, in der zweiten Nachthälfte vom nördlichen 
Oberrheingraben bis zur Schwäbischen Alb trocken. Tiefstwerte 15 bis 
9 Grad. 

Am Montag anfangs im Bereich der Alb und südöstlich davon noch etwas 
Regen. Auch sonst viele Wolken, aber meist trocken (moderate 
Schauerneigung). Am Nachmittag steigende Chancen auf Sonne. 19 Grad 
im höheren Bergland über 23 Grad im Raum Stuttgart bis 26 Grad am 
Oberrhein. Mäßiger, zuweilen frischer Wind aus West bis Nordwest. 

In der Nacht zum Dienstag unterschiedlich bewölkt, trocken. 
Temperaturrückgang auf 14 bis 8 Grad. 

Am Dienstag stark bewölkt bis bedeckt. Bis Mittag nur einzelne 
Schauer, im Laufe des Nachmittags von Westen aber aufkommende 
Gewitter zum Teil mit Sturmböen, nachfolgend Regen. Zuvor Höchstwerte
zwischen 20 Grad auf der Zollernalb und 27 Grad am Rhein. Erst 
schwacher, später auffrischender Südwestwind. 

In der Nacht zum Mittwoch abziehende Schauer/Gewitter. Dann meist 
gering bewölkt bei Tiefstwerten zwischen 14 und 8 Grad. 

Am Mittwoch Schauer und vor allem am Nachmittag einzelne Gewitter. 
Bei wechselnder Bewölkung 16 bis 22 Grad. Am wärmsten am Oberrhein. 
Mäßiger Westwind mit frischen, im Bergland starken Böen.

In der Nacht zum Donnerstag Wolkenauflösung und abtrocknend. Minima 
13 bis 6 Grad. 



Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 31.05.2026, 10:15 Uhr -
"Heute gibt es bereits am Vormittag vom Westen bis zur Mitte 
ausbreitend teils kräftige Gewitter mit Starkregen. Sonst ist es 
zunächst wechselnd bewölkt, zeitweise dürfen wir uns auch auf etwas 
Sonnenschein freuen. Ab dem frühen Nachmittag bilden sich vom 
Nordwesten über die Mitte bis in den Süden vermehrt kräftige Schauer 
und Gewitter aus. Vor allem im Süden besteht örtlich 
Unwetterpotenzial durch heftigen Starkregen und Hagel. Dort frischt 
der Wind bei den Gewittern zudem stark auf. Stellenweise muss mit 
Sturmböen gerechnet werden. Bei längeren Aktivitäten im Freien lohnt 
sich somit auf jeden Fall einen Blick in den Himmel und auf unsere 
Warn-Wetter App! Die Temperaturen steigen an diesem turbulenten 
Sonntag auf schwülwarme Höchstwerte von 25 bis 29 Grad an. Im Norden 
ist es kühler und insgesamt auch ruhiger. Dort erwarten wir lediglich
18 bis 25 Grad.

Zum Start in den Juni bleibt uns das wechselhafte Wetter erhalten. 
Allerdings ist am Montag die Unwettergefahr erst einmal gebannt. Es 
entwickeln sich zwar vor allem im Osten erneut Schauer und Gewitter 
allerdings sind diese deutlich schwächer. Zudem gibt es gerade nach 
Westen und Norden hin auch längere trockene Abschnitte mit 
Sonnenschein. Die Temperaturen gehen vor allem im Süden etwas zurück,
liegen aber meist immer noch auf frühsommerlichem Niveau und 
erreichen Höchstwerte zwischen 20 und 26 Grad.

Der Dienstag bringt im Westen neue, teils kräftige Regenfälle. 
Stellenweise sind auch kräftige Gewitter mit von der Partie. Im Osten
ist es dagegen weitgehend trocken. Dort scheint die Sonne längere 
Zeit. Vor allem von der Lausitz bis zum Bayerischen-Wald ist dies der
Fall. Die Temperaturen ändern sich kaum. 

Und auch zur Wochenmitte bleibt uns das wechselhafte Wetter erhalten.
Am Mittwoch gibt es vermehrt Schauer und auch einzelne Gewitter. Die 
Temperaturen bleiben dazu nahezu unverändert. Sie erreichen maximal 
19 bis 25 Grad. Dazu weht vor allem in Schauer und Gewitternähe ein 
stark böiger Südwest- bis Westwind. 

Bis Freitag bleibt uns voraussichtlich dieser Wettercharakter 
erhalten. Danach könnte sich die Wetterlage allmählich umstellen. 
Mehr dazu aber an dieser Stelle in den nächsten Tagen. 
  "

Das erklärt M.Sc. Met. Nico Bauer  von der Wettervorhersagezentrale 
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der 
kommenden Tage.


Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am 
Montag, 01.06.2026, 10:30.

Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter 
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes 
informieren.
 
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Mit freundlichen Grüßen 
DWD Kundenservice

E-Mail: kundenservice@dwd.de