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Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung
Baden-Württemberg
am Samstag, 30.05.2026, 10:53 Uhr

Heute nochmals heiß, v. a. am Abend erste kräftige Gewitter. Am
Sonntag öfter, dann auch mit erhöhtem Unwetterpotential.


Wetter- und Warnlage:
Im Laufe des Tages dringt ein erster Tiefausläufer von Nordwesten
nach Süddeutschland vor, dem am Sonntag ein zweiter folgt. Mit diesem
wird die sehr warme und feuchte Luft dann durch kühlere und
trockenere ersetzt.

GEWITTER UNWETTER:
Heute etwa von Mannheim über das Kraichgau, das Bauland und die
Hohenloher Ebene bis zur Frankenhöhe und Ostalb sowie vereinzelt über
dem Bergland zum Abend ansteigendes Gewitterrisiko. In Verbindung mit
auftretenden Gewittern dann Starkregen, Hagel und Sturmböen
wahrscheinlich. In Bezug auf Starkregen (Mengen von ca. 30 l/qm in
einer Stunde) und Hagel (Korngrößen um 2 cm) vereinzelt
unwetterartige Entwicklungen ebenso wenig ausgeschlossen wie örtlich
schwere Sturmböen um 90 km/h. In der Nacht zum Sonntag
Wetterberuhigung.

Am Sonntag etwa ab Mittag häufig Gewitter. Dabei strichweise
Starkregen mit Mengen um 20 l/qm in kurzer Zeit, lokal unwetterartige
Mengen bis 40 l/qm in einer Stunde wahrscheinlich. Ferner auch Hagel
und schwere Sturmböen um 100 km/h. In der Nacht zum Montag
abnehmendes Gewitterrisiko.

STARKREGEN:
Sonntagabend und in der ersten Hälfte der Nacht zum Montag auch
unabhängig von Gewittern vereinzelt Regenmengen um 20 l/qm innerhalb
weniger bis maximal 6 Stunden.

Detaillierter Wetterablauf:

Heute zeitweise Sonne. Richtung Bodensee größte Sonnenausbeute. Zum
Abend von der Kurpfalz südostwärts ziehend teilweise kräftige
Gewitter mit Starkregen, lokal auch Hagel und Sturm- oder schweren
Sturmböen. Auch im Bergland einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen.
Nochmals vielerorts heiß: Höchsttemperatur zwischen 27 Grad im
Schwarzwald und auf der Alb und bis 34 Grad am südlichen Oberrhein.
Abseits von Gewittern schwacher bis mäßiger Wind, vorherrschend aus
Nordwest.

In der Nacht zum Sonntag von der Ostalb nach Bayern abziehende
Schauer und Gewitter. Sonst teils wolkig, teils gering bewölkt.
Frühwerte 17 bis 10 Grad.

Am Sonntag erst Sonnenschein, ab Mittag aber verbreitet aufkommende
und oft auch kräftige Gewitter. Dabei teilweise heftiger Starkregen,
größerer Hagel und schwere Sturmböen. Bis zum späten Mittag
schwülwarme 24 bis 28, im Breisgau nochmals nahe 30 Grad. Dann mit
den Gewittern rasche Abkühlung auf am Abend 20 bis 16 Grad. Auch
unabhängig von Gewittern auffrischender Wind um West mit zum Teil
starken Böen.

In der Nacht zum Montag weitere schauerartige Regenfälle, aber kaum
noch Gewitter. Tiefstwerte 15 bis 9 Grad.

Am Montag anfangs im Bereich der Alb und südöstlich davon noch etwas
Regen. Auch sonst viele Wolken, aber meist trocken (moderate
Schauerneigung). Am Nachmittag steigende Chancen auf Sonne. Mit 21
bis 25 Grad kühler, im höheren Bergland um 18 Grad. Mäßiger, zuweilen
frischer Wind aus West bis Nordwest.

In der Nacht zum Dienstag unterschiedlich bewölkt, trocken.
Temperaturrückgang auf 14 bis 8 Grad.

Am Dienstag stark bewölkt bis bedeckt. Bis Mittag nur einzelne
Schauer, im Laufe des Nachmittags von Westen aber aufkommende
Gewitter zum Teil mit Sturmböen, nachfolgend Regen. Zuvor Höchstwerte
zwischen 19 Grad auf der Zollernalb und 26 Grad am Rhein. Erst
schwacher, später auffrischender Südwestwind.

In der Nacht zum Mittwoch abziehende Schauer/Gewitter. Dann meist
gering bewölkt bei Tiefstwerten zwischen 14 und 8 Grad.



Deutschlandübersicht:
Offenbach, Samstag, den 30.05.2026, 10:15 Uhr -
"RUMMS! Mit Blitz und Donner zeigt die Atmosphäre aktuell, dass sie
nicht länger gewillt ist, bei uns noch weiter auf eitel Sonnenschein
zu machen. Als Nebeneffekt wird dabei auch die Hitze vertrieben.

Namentlich sind dafür die Tiefdruckgebiete LAUDINE, MECHTHILD und
ODETTE verantwortlich, die das tagelang über Deutschland und
Mitteleuropa weilende Hoch BORIS zusammenzucken lassen und es nach
Süden abdrängen. Dort wird sich das Hoch bis zum morgigen Sonntag
auflösen.

So kommen die Tiefdruckgebiete mit feuchter Luft bei uns immer mehr
zum Zuge. Am heutigen Samstag konzentrieren sich Schauer und Gewitter
auf einen Bereich zwischen der Eifel und dem südöstlichen Bayern,
wobei die Gewitter nicht ganz so intensiv sind wie am Vortag und
deshalb nur lokal Unwetter zu erwarten sind. Nordöstlich dieses
Streifens ist mit 18 bis 27 Grad schon etwas kühler, südwestlich
liegt bei 28 bis 33 Grad allerdings noch heiße Luft.

Am Sonntag gibt es gebietsweise neue, teils kräftige Gewitter. Sie
toben sich bereits morgens im Westen aus, um tagsüber bevorzugt über
der Mitte und dem Südosten ihr Werk zu verrichten. Unwetter vor allem
bezüglich Starkregen, aber auch wegen Hagels bis 3 cm sind örtlich
einzuplanen. Im Südosten sind zudem schwere Sturmböen um 100 km/h
(Bft 10) möglich. Die Temperaturen erreichen vor den Gewittern noch
einmal freibadtaugliche 25 bis 30 Grad, sonst wird es mit 18 bis 25
Grad kühler.

Gebietsweise Schauer und Gewitter im Wechsel mit trockenen Phasen bei
etwas zurückgehenden Temperaturen sind dann auch der Trend für die
kommende Woche. Tagsüber pendelt sich die Temperatur auf 18 bis 25
Grad ein. Ein länger andauerndes Hoch à la BORIS mit neuerlicher
Hitze ist vorerst nicht in Sicht. "

Das erklärt Dipl. Met. Simon Trippler von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am
Sonntag, 31.05.2026, 10:53.

Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes
informieren.

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Mit freundlichen Grüßen
DWD Kundenservice

E-Mail: kundenservice@dwd.de