VHDL16 DWSG 101000

Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung 
Baden-Württemberg
am Sonntag, 10.05.2026, 10:30 Uhr

Heute ab dem Nachmittag von Süden aufkommende Schauer und Gewitter. 
Zuvor nochmals warm. Ab Montag unbeständiger, zeitweise windig.


Wetter- und Warnlage:
Von Südwesten gelangt weiterhin warme, aber allmählich auch feuchtere
und labilere Luft nach Süddeutschland. Eine am Montag von Nordwesten 
aufziehende Kaltfront leitet den Übergang zu einem wechselhafteren 
und deutlich kühleren Witterungsabschnitt in der neuen Woche ein.  

GEWITTER:
Heute im Nachmittagsverlauf von Süden einige Gewitter mit lokalem 
Starkregen bis 25 l/qm in kurzer Zeit sowie Sturmböen um 75 km/h und 
Hagel, im Laufe des Abends sich nach Norden ausbreitend. Vereinzelt 
auch unwetterartiger Starkregen um 30 l/qm. Am Montag insbesondere im
Bereich von Schwarzwald und Alb nochmals geringes Gewitterrisiko, 
aber abnehmende Unwettergefahr.

WIND/STURM:
Am Montag tagsüber zeit- und gebietsweise Böen bis 60, südlich der 
Donau sowie im Bergland auch stürmische Böen bis 70, auf dem Feldberg
von der Nacht zum Montag bis zum Montagabend auch Sturmböen bis 80 
km/h aus West.

DAUERREGEN:
Von Montagvormittag bis in die Nacht zum Dienstag im Schwarzwald 
gebietsweise Mengen um 40 l/qm innerhalb etwa 18 bis 24 Stunden, in 
Staulagen auch um 50 l/qm.

FROST:
In der Nacht zum Dienstag ganz vereinzelt Frost mit Temperaturen um 0
Grad. 

Detaillierter Wetterablauf:

Heute anfangs noch teilweise heiter, von Südwesten aber zunehmende 
Wolkenverdichtung und ab dem Nachmittag Schauer oder schauerartige 
Regenfälle und einzelne Gewitter. Zuvor Höchstwerte von 19 bis 26 
Grad. Schwacher bis mäßiger Wind, mit dem Niederschlag auffrischend 
und auf Südwest bis West drehend. Bei Gewittern stürmische Böen.

In der Nacht zum Montag viele Wolken bei von Südwest nach Nordost 
durchziehendem, teils kräftigem und anfangs eventuell noch von 
Gewittern begleitetem Regen. Tiefstwerte 13 bis 7 Grad. Auf dem 
Feldberg aufkommende Sturmböen aus Südwest bis West. 

Am Montag stark bewölkt bis bedeckt. Von Nordwesten erneut 
aufziehender, teils kräftiger Regen. Im Vorfeld schon einzelne 
Schauer, eventuell auch Gewitter. Höchstwerte zwischen 13 und 18 
Grad. Mäßiger bis frischer Wind mit gebietsweise starken bis 
stürmischen Böen aus westlichen Richtungen. Exponiert im Schwarzwald 
Sturmböen.

In der Nacht zum Dienstag allmählich nach Süden abziehender Regen, in
hohen Lagen zum Teil in Schnee übergehend. Nachfolgend einige 
Auflockerungen. Bei Frühwerten zwischen +6 und -1 Grad auch 
vereinzelt Frost in Bodennähe. Im Bergland noch starke, auf 
Schwarzwaldgipfeln noch stürmische Böen aus West.


Am Dienstag teils Wolken, teils Sonne. Örtlich Schauer, im Bergland 
mit Schnee vermischt. Deutlich kühler mit Höchstwerten zwischen 9 und
16 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus Nordwest mit frischen Böen.

In der Nacht zum Mittwoch zunächst oft klar. In der zweiten 
Nachthälfte von Norden her Wolkenaufzug. Tiefstwerte zwischen +6 und 
-1 Grad, gebietsweise Frost in Bodennähe. 

Am Mittwoch heiter bis wolkig und meist trocken. Höchsttemperaturen 
von 12 Grad im Bereich der Alb bis 17 Grad in der Kurpfalz. Oft 
mäßiger Wind aus westlichen Richtungen mit frischen, auf 
Schwarzwaldgipfeln auch starken bis stürmischen Böen.

In der Nacht zum Donnerstag zunehmend stark bewölkt und örtlich 
Schauer.  Tiefsttemperaturen 10 bis 4 Grad. Im Hochschwarzwald 
weiterhin starke bis stürmische Böen aus West. 



Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 10.05.2026, 10:15 Uhr -
"Die nächsten Stunden und Tage sind geprägt durch eine markante 
Umstellung der Wetterlage. Der Hochdruckeinfluss (XERI II) wird 
stetig schwächer und eine Tiefdruckzone über Westeuropa (DOREEN) 
gewinnt an Einfluss auf das Wetter in Deutschland. Dabei strömt 
zunehmend feuchtere und zu Gewittern neigende Luft zunächst in den 
Südwesten des Landes. Die am Nachmittag im Bergland, später in großen
Teilen der Südwesthälfte auftretenden Gewitter können durchaus stark 
ausfallen und mit Starkregen, stürmischen Böen und kleinem Hagel 
einhergehen. In der Nacht weiten sich die Schauer und Gewitter in 
Richtung Osten und Nordosten aus und gehen gebietsweise in Starkregen
über. 

Am Montag bekommen viele Regionen etwas an Regen ab, im Südosten und 
Osten sind auch nochmal Gewitter dabei. Weniger Niederschlag und 
zeitweise auch Sonne gibt es an der Nordseeküste. Allgemein frischt 
der Nordwestwind mit steifen Böen auf, südlich der Donau sind auch 
stürmische Böen wahrscheinlich. In der Nacht zum Dienstag strömt 
schließlich aus Nordwesten deutlich kältere Meeresluft heran, dabei 
sinkt die Schneefallgrenze in den Mittelgebirgen teilweise auf 700 m,
am Alpenrand auf etwa 800 m. In den dortigen höheren Lagen können 
durchaus ein paar Zentimeter zusammenkommen. Bei Aufklaren muss im 
höheren Mittelgebirgsraum außerdem mit leichtem Luftfrost gerechnet 
werden.

Der Dienstag ist zunächst durch wechselhaftes Wetter mit Schauern 
geprägt, die am Nachmittag von Westen her weniger werden. Dabei 
bleibt es kühl mit oft nur knapp zweitstelligen 
Temperaturhöchstwerten. In der Nacht zum Mittwoch muss besonders im 
südlichen Bergland auf Luftfrost geachtet werden."

Das erklärt Mag.rer.nat. Florian Bilgeri von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am 
Montag, 11.05.2026, 10:30.

Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter 
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes 
informieren.
 
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Mit freundlichen Grüßen 
DWD Kundenservice

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