VHDL16 DWSG 201000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Montag, 20.04.2026, 10:30 Uhr
Tagsüber teils Sonne, teils mehr Wolken. Kommende Nacht örtlich
frostig.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
An der Südflanke einer sich vom Rumänien bis zum Nordsee
erstreckenden Tiefdruckrinne fließt von Nordwesten kühle Meeresluft
nach Baden-Württemberg ein.
FROST:
In der Nacht zum Dienstag gebietsweise leichter Frost. Dabei kälteste
Werte voraussichtlich im Bereich des oberen Neckars und im
Schwäbischen Wald.
Heute Mischung aus Sonne und Wolken. Meist trocken: nachmittags
vereinzelt schwache Schauer möglich. Maximal 11 Grad auf der Alb, bis
18 Grad im Breisgau. Mäßiger Wind um Nord mit frischen Böen.
In der Nacht zum Dienstag im äußersten Süden gebietsweise wolkig,
sonst nur gering bewölkt. In der Früh vom Odenwald bis zur Ostalb
aufziehende Bewölkung und lokal etwas Regen. Abkühlung auf +5 bis -1
Grad. Verbreitet Frost in Bodennähe.
Am Dienstag wechselnd bis stark bewölkt, vor allem in der Nordhälfte
örtlich Regen oder Schauer. Zum Abend hin Wolkenauflockerung.
Höchstwerte um 8 Grad auf der Alb, sonst zwischen 10 und 16 Grad.
Mäßiger Nordostwind mit frischen bis starken Böen.
In der Nacht zum Mittwoch zunehmend klar. Niederschlagsfrei bei
Tiefstwerten von +4 bis -1 Grad, verbreitet Frost in Bodennähe. Auf
Schwarzwaldgipfeln starke bis stürmische Böen um Ost; am Feldberg
auch Sturmböen.
Am Mittwoch viel Sonnenschein, allenfalls vorübergehend vereinzelt
flache Quellbewölkung. Höchstwerte von 12 Grad im Bereich der Alb bis
19 Grad im Rheintal. Mäßiger Nordostwind mit frischen bis starken
Böen. Auf Schwarzwaldgipfeln stürmische Böen oder Sturmböen aus Ost.
In der Nacht zum Donnerstag sternenklar. Minima +5 bis -2 Grad.
Verbreitet Frost in Bodennähe. Im exponierten Schwarzwald starke bis
stürmische Böen aus Ost.
Am Donnerstag weiterhin sonnig und trocken. Temperaturanstieg auf 16
Grad im Bergland und 22 Grad am Rhein. Schwacher Wind aus nördlicher
Richtung, zeitweise böig auffrischend.
In der Nacht zum Freitag klar mit Ausbildung lokaler Nebelfelder.
Tiefstwerte 6 bis -1 Grad, bodennah häufig leichter Frost.
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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 20.04.2026, 10:15 Uhr -
"Nachdem es gestern in Teilen Deutschlands noch kräftig geregnet und
gewittert hat, setzt sich in den kommenden Tagen wieder
Hochdruckeinfluss durch. Dabei ist es gerade bei Sonnenschein am Tage
angenehm mild, in den Nächten aber mitunter empfindlich kühl mit
Frostgefahr.
Der Ausläufer von Tief WALTRAUD, der am Sonntag vor allem der Mitte
und dem Osten sowie dem Alpenrand Gewitter und Starkregen brachte,
zieht nun zur Mitte des Landes und löst sich dort langsam auf. Er
bringt am heutigen Montag und morgigen Dienstag noch etwas Regen, im
Süden entwickeln sich im Vorfeld noch einzelne Schauer. Von Norden
setzt sich aber zunehmend der Einfluss des umfangreichen
Hochdruckgebietes ULI mit Kern über dem Nordmeer durch. Mit an der
Küste anfangs teils stürmischem Nordostwind fließt trockene Luft ein,
in der sich die Bewölkung mehr und mehr auflöst.
Zum Mittwoch scheint die Sonne dann fast landesweit nahezu
uneingeschränkt. Das sonnige Wetter setzt sich am Donnerstag und
Freitag in der Südhälfte weiter fort. Im Norden wird mit Winddrehung
auf Nordwest dagegen wieder etwas feuchtere Nordseeluft herangeführt.
In dieser breitet sich gebietsweise hochnebelartige Bewölkung aus,
gegen die es die Sonne schwer hat. Niederschlag bleibt aber aus.
Typisch für ruhiges Hochdruckwetter im Frühling sind starke
Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Während die Sonne die
Luft am Tage kräftig erwärmt - im Südwesten sind ab Mittwoch wieder
Spitzenwerte von um oder knapp 20 °C möglich - kühlt es in klaren und
windschwachen Nächten kräftig aus. Fast überall in Deutschland muss
in den nächsten Nächten mal mit Bodenfrost gerechnet werden,
gebietsweise ist auch leichter Luftfrost zu erwarten.
Frostempfindliche Pflanzen sollten deswegen unbedingt geschützt
werden.
Am Wochenende kommt es über Nordeuropa zu einem erneuten, kräftigen
Kaltlufteinbruch. Inwieweit der auch Deutschland im Verlauf trifft
oder nur streift, ist noch unklar. Die Zeichen stehen aber eher auf
Abkühlung. Die Nachtfrostgefahr bleibt also Thema und könnte sich
sogar nochmal verschärfen, was für die Obstblüte zu einer Gefahr
werden könnte.
"
Das erklärt Dipl.-Met. Adrian Leyser Sturm von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
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