VHDL16 DWSG 041000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Samstag, 04.04.2026, 10:30 Uhr
Heute zeitweise leichter Regen. In der Nacht aufgelockert und
trocken. Am Sonntag mäßig warm aber windig.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Von Westen her zieht das Sturmtief Rapunzel heran. Baden-Württemberg
gelangt dabei in den Warmsektor unter Zwischenhocheinfluss. Mit
südwestlicher Strömung wird eine mäßig warme Meeresluftmasse
herangeführt.
WIND:
In der Nacht zum und am Sonntag tagsüber im Hochschwarzwald oberhalb
1000 m stürmische und Sturmböen bis 80 km/h aus Südwest.
Am Sonntag am Mittag und Nachmittag mit Ausnahme des Oberrheingrabens
und Oberschwabens vorübergehend starke Windböen bis 60 km/h, in
exponierten Mittelgebirgslagen auch stürmische Böen bis 70 km/h um
West.
NEBEL:
In der Nacht zum Sonntag an Hochrhein und Bodensee Nebel, dabei
Sichten auch unter 150 m.
STARKE GEWITTER:
Am Sonntag am Nachmittag und Abend von der Alb über Oberschwaben bis
zum Bodensee und im Allgäu geringe Wahrscheinlichkeit für kurze
Gewitterschauer mit stürmischen Böen bis 75 km/h aus West.
Heute bis in den Nachmittag hinein überwiegend bedeckt und zeitweise
auch leichter Regen. Am Nachmittag dann trockene Abschnitte, am Abend
noch einmal kurz hervorkommende Sonne. Sehr mild mit 12 bis 16 Grad,
im Oberrheingraben auch mäßig warme 18 Grad. Mäßiger, am Abend
schwacher Wind aus West bis Südwest. In Hochlagen des Schwarzwaldes
tagsüber starke Windböen.
In der Nacht zum Sonntag leicht bewölkt, oft ist der Sternenhimmel
gut sichtbar. Am Hochrhein und am Bodensee stellenweise Nebelbänke.
Tiefstwerte von 9 Grad im Oberrheingraben und in Hügellagen, bis +1
Grad entlang des Neckars und im Allgäu. Vereinzelt Reif.
Am Ostersonntag freundlich bei Sonnenschein. Im Tagesverlauf von
Nordwesten her mehr Wolken. Am Nachmittag im Bereich der Ostalb und
an der Iller vereinzelte Regenschauer, gegen Abend am Bodensee und im
Westallgäu auch kurze Gewitterschauer nicht ausgeschlossen. Mäßig
warm mit 19 bis 23 Grad. Frischer Wind aus Südwest bis West, in
freien Lagen starke Windböen, im höheren Schwarzwald Sturmböen.
In der Nacht zum Montag südlich der Alb schauerartiger Regen,
vereinzelt auch mit Blitz und Donner. Vom Schwarzwald und der Alb an
nordwärts aufgelockert und niederschlagsfrei. Tiefstwerte von 9 Grad
am Bodensee und bis +3 Grad am Odenwald.
Am Ostermontag tagsüber starke Quellbewölkung, kaum Sonne. Am Abend
hingegen auflösende Wolken und oftmals gering bewölkt.
Niederschlagsfrei. Vergleichsweise kühl bei 13 Grad an der
Frankenhöhe und bis 19 Grad im Oberrheingraben. Schwacher bis mäßiger
Nordwestwind.
In der Nacht zum Dienstag aufklarender Himmel. Nur im Schwarzwald 6
Grad, in allen anderen Regionen +4 bis örtlich -1 Grad.
Am Dienstag oft ungestörter Sonnenschein bei tiefblauem Himmel. Über
den höheren Mittelgebirgen am Nachmittag lockere Quellbewölkung. 17
Grad an der Ostalb, bis 24 Grad am Schwarzwald. Schwacher, zeitweise
leicht böiger Nordostwind.
In der Nacht zum Mittwoch sternenklar. Tiefstwerte von 8 Grad im
Schwarzwald und bis +1 Grad zwischen Odenwald und Ostalb. Verbreitet
Reif.
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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Samstag, den 04.04.2026, 10:15 Uhr -
"Eine Westwetterlage sorgt derzeit für leicht unbeständiges
Osterwetter. Am Ostersonntag trennt eine Kaltfront über der
nördlichen Mitte Deutschlands maritime Polarluft im Nordwesten von
subtropischer Luft im Südosten. In ihrem Bereich bleibt es
wolkenverhangen mit schauerartigem Regen. Ganz im Nordwesten lockert
es im Tagesverlauf in der Kaltluft allerdings wieder auf. Bei
frischem, in Böen stürmischem Nordwestwind fühlen sich dort die
Höchstwerte zwischen 12 und 15 Grad deutlich kälter an. In der
Südosthälfte kann die Ostereiersuche im Freien stattfinden. Bis zum
Nachmittag bleibt es überwiegend heiter mit frühlingshaften
Temperaturen zwischen 19 und 24 Grad. Im Laufe des Nachmittags gibt
es vermehrt Quellwolken, Schauer und einzelne kräftige Gewitter.
Diese ziehen sich in der Nacht immer weiter zum Alpenrand zurück.
Der Ostersonntag bleibt allgemein sehr windig mit starken bis
stürmischen Böen.
Am Montag weitet sich eine Hochdruckzone nach Deutschland aus und
sorgt für heiteres, aber relativ kühles Wetter. Diese Hochdruckzone
zieht im weiteren Verlauf unter Verstärkung Richtung Skandinavien und
blockiert dort die West-Ost-Zugbahn der Tiefdruckgebiete. Damit endet
die wechselhafte Westwetterlage. Uns erwartet somit stabileres
Hochdruckwetter. Mit südwestlicher Strömung gelangt dabei ein Schwall
subtropischer Luftmassen in den Südwesten Deutschlands, sodass uns
dort eventuell mit Höchstwerten bis 25 °C der erste Sommertag
erwarten könnte. Währenddessen führt das Hochdruckgebiet mit einer
nordöstlichen Strömung trockene, aber kühle arktische Kontinentalluft
in den Nordosten Deutschlands, wo es wieder zu Nachtfrost kommen
kann. Wo genau die Grenze zwischen den beiden Luftmassen verläuft,
ist derzeit noch unsicher. Nach den meisten Modellen kommt die
Kaltluft aber gegen Ende der Woche weiter nach Westen voran.
"
Das erklärt Dipl.-Met. Christian Herold von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
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