VHDL16 DWSG 011000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Mittwoch, 01.04.2026, 10:30 Uhr

Heute in der Südhälfte bis in den Mittag etwas Schnee. In der Nacht 
zum Donnerstag verbreitet Frost, evtl. Glätte im Süden.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Mit nordöstlicher Strömung fließt kalte und zunächst noch feuchte 
Luft nach Baden-Württemberg, die jedoch allmählich unter 
Hochdruckeinfluss gerät. 

FROST/GLÄTTE: 
In der Nacht zum Donnerstag flächendeckend leichter, lokal auch 
mäßiger Frost und in den südlichen Landesteilen vereinzelt Glätte 
durch überfrierende Feuchtigkeit/Nässe nicht ausgeschlossen. 

SCHNEE:
Heute bis zum Mittag oberhalb 600 m stellenweise 1 bis 3 cm 
Neuschnee, vor allem im Bereich Waldshut.

Heute im Süden stark bewölkt, mit Regen, vor allem im Bergland 
Schnee, in den Mittagsstunden nachlassend und zur Nacht nach Süden 
abziehend. Abseits davon von Norden zunehmend gering Bewölkt. 
Höchstwerte zwischen 4 Grad im Bergland und bis 12 Grad am Oberrhein.
Schwacher, in Böen mäßiger, bis frischer Wind aus Nordost.  

In der Nacht zum Donnerstag auflockernde Bewölkung. Tiefstwerte -0 
bis -5 Grad, dabei im Süden stellenweise Glätte durch gefrierende 
Feuchte/Nässe. Auf dem Feldberg starke bis stürmische Böen aus 
östlichen Richtungen.

Am Donnerstag zunächst oft Sonne, im Tagesverlauf zunehmend wolkig, 
meist trocken. Höchstwerte zwischen 8 Grad im Bergland und 16 Grad am
Rhein. Schwacher Wind aus nördlichen Richtungen. 

In der Nacht zum Freitag zunehmend dichte Bewölkung, mit ein paar 
Tropfen Regen. Tiefstwerte zwischen +5 Grad in Nordbaden und -1 Grad 
in Oberschwaben.

Am Freitag stark bewölkt bis bedeckt, vereinzelt etwas Regen. 
Höchsttemperatur zwischen 8 Grad im Bergland und bis zu 15 Grad im 
Markgräflerland. Schwacher bis mäßiger, in Böen frischer Wind aus 
westlichen Richtungen. 

In der Nacht zum Samstag wolkig bis stark bewölkt, mit etwas Regen. 
Tiefsttemperatur zwischen 9 und 2 Grad. In den Hochlagen des 
Schwarzwaldes starke bis stürmische Böen aus westlichen Richtungen. 

Am Samstag wolkig bis stark bewölkt mit etwas Regen. Zum Abend 
nachlassender Regen und Bewölkungsauflockerung. Höchsttemperaturen 
zwischen 12 Grad an der Donau und bis zu 18 Grad im Rheingraben. 
Schwacher bis mäßiger Wind, mit frischen, im Bergland starken bis 
stürmischen Böen aus westlichen Richtungen.

In der Nacht zum Sonntag wolkig, gebietsweise an Flüssen und in 
Niederungen Nebel. Tiefsttemperaturen zwischen +8 Grad im Bauland und
bis zu +1 Grad in Oberschwaben. In den Hochlagen des Schwarzwaldes 
starke bis stürmische Böen aus Südwesten. 

Am Sonntag nach Nebelauflösung, bis auf einzelne hohe Wolkenfelder 
sonnig. Zum Späten Nachmittag einzelne Schauer gering wahrscheinlich.
Höchsttemperaturen zwischen 18 Grad im Bergland und bis zu 23 Grad im
Rheingraben. Mäßiger Wind, mit frischen bis starken, in den Hochlagen
des Schwarzwaldes stürmischen Böen aus Südwesten.

In der Nacht zum Montag wolkig bis stark bewölkt, gebietsweise Regen,
teils Schauerartig. Tiefstwerte zwischen +9 Grad in Oberschwaben und 
bis zu +4 Grad im Südlichen Oberrheingraben. In den Hochlagen des 
Schwarzwaldes starke bis stürmische Böen aus Südwesten. 


Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 01.04.2026, 10:15 Uhr -
"Das klassische "Aprilwetter" mit zahlreichen Regen-, Schnee- und 
Graupelschauern, einzelnen Gewittern und zwischendurch auch immer 
wieder mal Sonnenschein verabschiedet sich "pünktlich" zum Start des 
Aprils... Wer hat sich denn das bitte ausgedacht? Aber gut, wie sieht
es denn jetzt mit dem Aprilwetter in den nächsten Tagen und vor allem
an Ostern aus?

Der Titel verrät zwar im Prinzip schon alles, aber etwas mehr ins 
Detail wollen wir an dieser Stelle dann doch gehen. Nachdem das 
Wetter am heutigen Mittwoch dank Hoch PETER deutlich ruhiger und in 
weiten Teilen des Landes auch sehr freundlich daherkommt, kündigt 
sich am Gründonnerstag schon der nächste Tiefausläufer an. Dieser 
bringt der Nordwesthälfte zunehmend dichtes Gewölk und auch etwas 
Regen, während ansonsten Hoch PETER für einige Sonnenstunden sorgen 
wird. Einzig im Alpenvorland wird man wohl ebenfalls noch mit dem ein
oder anderen dichten Wolkenfeld zu kämpfen haben.

Am Karfreitag ist der Tiefausläufer zwar ostwärts durchgeschwenkt, 
vielerorts hat man es zunächst aber noch mit den "Nachwehen" in Form 
von stärkerer Bewölkung und vielleicht auch noch ein paar wenigen 
Tropfen Regen zu tun. Nach diesen Startschwierigkeiten nehmen die 
Sonnenanteile im Tagesverlauf deutlich zu, was allerdings nicht für 
den Westen und Nordwesten gilt. Dort ziehen nämlich schon die Wolken 
des nächsten Tiefausläufers auf. Letzterer zieht in der Nacht 
ostwärts über uns hinweg und bringt hier und da etwas Regen.

Am Temperaturniveau ändert sich dabei im Vergleich zum heutigen 
Mittwoch zunächst kaum etwas: Höchstwerte meist etwa zwischen 8 und 
15 Grad, in den Nächten Frostgefahr, wobei hier die Nacht zum 
Donnerstag hervorsticht mit verbreitet leichtem Luftfrost und mäßigem
Frost in Bodennähe.

Ab Samstag geht es dann aber voraussichtlich steil bergauf in Sachen 
Temperatur! Wir gelangen in den Einflussbereich eines Sturmtiefs über
Westeuropa, mit dem aus Südwesten deutlich mildere Luft einfließt. 
Zwar hat die Sonne einige Mühe, sich gegen die vielen Wolken 
durchzusetzen (was ihr aber im Tagesverlauf dann doch mehr und mehr 
gelingt), die Außenthermometer werden aber trotzdem recht verbreitet 
Höchstwerte um 15 Grad, an Rhein und Mosel auch bis zu 18 Grad im 
Schatten anzeigen.

Noch eine Schippe drauf legt der Ostersonntag, wo die Temperatur im 
Süden vielfach sogar auf Werte um 20 Grad steigen kann. Im Norden 
dürfte man "immerhin" vielfach jenseits der 15-Grad-Marke landen. Ein
dickes Fragezeichen gibt es an dieser Stelle jedoch und das betrifft 
die Kaltfront des angesprochenen Sturmtiefs. Diese soll nach 
aktuellem Stand vormittags auf den Nordwesten übergreifen und abends 
die Mitte erreichen. An ihr kann es kräftige Schauer geben und der 
Wind kurzzeitig stark auffrischen. Sehr windig wird es im Norden wohl
ohnehin, sodass der österliche Dekoschmuck im heimischen Garten auch 
mal etwas stärker ins Schwanken geraten könnte. Im Süden gibt es 
dagegen - Stand jetzt - viel Sonne und im Tagesverlauf ist nicht 
auszuschließen, dass sich einzelne, die durchaus auch kräftigerer 
Natur sein können.

Zum Ostermontag soll sich das Wetter dann aber bundesweit wieder 
beruhigen, sodass das Osterfest nach heutigem Stand vielerorts mit 
Sonnenschein und frühlingshaft milden Temperaturen zu Ende geht.

Ganz in Stein gemeißelt ist das Osterwetter also noch nicht. Gerade 
der Ostersonntag bietet noch die ein oder andere Unsicherheit.  *"

Das erklärt Dipl.-Met. Tobias Reinartz  von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


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