VHDL16 DWSG 311000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Dienstag, 31.03.2026, 10:30 Uhr
Wechselhaft mit Regen-, Schnee- und Graupelschauern. In der kommenden
Nacht Frost, Glätte und vor allem im Bergland etwas Schnee.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Mit nördlicher Strömung fließt kalte und zu Schauern neigende
Meeresluft nach Baden-Württemberg.
FROST/GLÄTTE:
Heute bis zum Mittag vor allem im Bereich der Schwäbischen Alb, des
Schwarzwaldes gebietsweise Glätte durch Schneematsch oder
überfrierende Nässe. In der Nacht zum Mittwoch im Bergland,
Oberschwaben, der Hohenloher Ebene und im Bauland leichter Frost und
stellenweise Glätte durch Neuschnee, Schneematsch und/oder
überfrierende Nässe.
SCHNEE:
Bis in die frühen Nachmittagsstunden im Allgäu 5 bis 10 cm, im
äußersten Süden bis 15 cm Neuschnee. In der Nacht zum Mittwoch, bis
zum Mittwochmittag oberhalb 600 m 1 bis 3 cm Neuschnee auf der
Schwäbischen Alb, im Schwarzwald, in Teilen Oberschwabens und des
Allgäus.
GEWITTER:
Heute ab den Mittagsstunden vereinzelt kurze Gewitter mit Böen bis 60
km/h nicht ausgeschlossen.
Heute wolkig bis stark bewölkt mit Regen-, Schnee- und
Graupelschauern, vereinzelt auch kurzen Gewittern gering
wahrscheinlich. Im Bergland Höchstwerte um 3, sonst 5 bis 10 Grad.
Mäßiger, in Böen frischer, vor allem bei Schauern auch starker Wind
aus Nordwest.
In der Nacht zum Mittwoch weitere Niederschläge, bis in mittlere
Lagen als Schnee. Tiefsttemperatur zwischen +3 Grad am Rhein und -3
Grad in den höheren Lagen von Schwarzwald und Alb sowie südlich
davon, dabei Glätte durch Schnee und Schneematsch.
Am Mittwoch viele Wolken und vor allem in den südlichen Landesteilen
Regen-, im Bergland Schneeschauer. Im Tagesverlauf von Norden
Wolkenauflockerung. Höchstwerte zwischen 4 Grad im Bergland und bis
12 Grad am nördlichen Oberrhein. Schwacher Wind, vor allem bei
Schauern frische Böen aus Nordost.
In der Nacht zum Donnerstag auflockernde Bewölkung.
Temperaturrückgang auf +2 bis -4 Grad, dabei besonders im Süden
stellenweise Glätte durch gefrierende Nässe. Auf dem Feldberg starke
bis stürmische Böen aus Ost.
Am Donnerstag zunächst oft Sonne, im Tagesverlauf zunehmend wolkig,
meist trocken. Höchstwerte zwischen 9 Grad im Allgäu und 16 Grad am
Rhein. Schwacher Wind aus nördlichen Richtungen.
In der Nacht zum Freitag zunehmend dichte Bewölkung, mit ein paar
Tropfen Regen. Tiefstwerte zwischen +5 Grad in Nordbaden und -2 Grad
in Oberschwaben.
Am Freitag stark bewölkt bis bedeckt, vereinzelt etwas Regen.
Höchsttemperatur zwischen 9 Grad im Bergland und bis zu 15 Grad im
Markgräflerland. Schwacher bis mäßiger, in Böen frischer Wind aus
westlichen Richtungen.
In der Nacht zum Samstag wolkig bis stark bewölkt, mit etwas Regen.
Tiefsttemperatur zwischen 7 und 1 Grad.
Am Samstag wolkig bis stark bewölkt mit etwas Regen. Zum Abend
nachlassender Regen und Bewölkungsauflockerung. Höchsttemperaturen
zwischen 13 Grad an der Donau und bis zu 18 Grad im Rheingraben.
Schwacher bis mäßig Wind, mit frischen, im Bergland starken Böen aus
westlichen Richtungen.
In der Nacht zum Sonntag starke bewölkt, gebietsweise etwas Regen.
Tiefsttemperaturen zwischen +7 Grad im Bauland und bis zu +1 Grad in
Oberschwaben. In den Hochlagen des Schwarzwaldes starke bis
stürmische Böen aus Südwesten.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Dienstag, den 31.03.2026, 10:15 Uhr -
"Tief ODILE hat zwar in den Nordostteil der Norwegischen See bewegt,
zeigt jedoch auch heute, am letzten Tag des Monats März, Aprilwetter,
da es noch immer Polarluft zu uns schaufelt. Zunächst gibt es noch in
höheren Lagen des Berglands einige Flocken, am Alpenrand schneit es
dagegen länger. Dort gibt sich der Winter auch zu Beginn des
Frühlings nicht geschlagen. Sonst es meist stärker bewölkt. Im
Tagesverlauf gibt es wiederholt Schauer, meist in der Flüssigphase,
im Bergland jedoch Schneeschauer. Auch Graupelschauer sind dabei. Ein
kurzes Gewitter zeigt sich am ehesten im Osten. Am freundlichsten
präsentiert sich heute die Nordwesthälfte. Das Thermometer erreicht
in der Nordhälfte und im Westen zweistellige Werte, während es
besonders in höheren Lagen und am Alpenrand vergleichsweise kühl
bleibt.
Am morgigen Mittwoch lässt der Einfluss von ODILE nach. Der Ableger
eines Azorenhochs schiebt sich Richtung Biskaya. Dieses wird wohl
PETER getauft werden und sorgt für vielfach freundliches Wetter. Aus
der Nacht heraus zum Morgen gibt es teils dichte Nebel- und
Hochnebelfelder, die sich erst lichten müssen. Dann erwartet uns aber
häufig ein bis zu 14 Grad milder Tag mit sonnigen Abschnitten
besonders in der Nord- und Westhälfte. Nur im Südosten und Süden ist
es längere Zeit bewölkt. Letzte Schneefälle enden an den Alpen. Die
Nacht zum Donnerstag ist die kälteste in den nächsten Tagen. Mit
Ausnahme des Nordwestens gibt es leichten, in höheren Lagen auch
mäßigen Frost.
Der Donnerstag startet weitestgehend freundlich. Lediglich im
Nordwesten zeigt sich schon dichte Bewölkung, die einem sich neu
gebildeten Tief über Südnorwegen geschuldet ist, dessen Kaltfront
nach Nordwestdeutschland eindringt. Diese verlagert sich nur langsam
südostwärts. Damit präsentiert sich die der Norden, der Nordwesten
und der Westen stark bewölkt mit zeitweisem Regen. Freundlicher ist
es dagegen im Nordosten, Osten und der gesamten Südhälfte, wo es
teils längere sonnige Abschnitte gibt. Dort bleibt es mit bis zu 15
Grad mild, während es im Nordwesten deutlich kühler ist. Ein
auffrischender Wind verstärkt dort diesen Effekt sogar.
Der Freitag präsentiert sich bewölkt, wobei es in der Südhälfte etwas
mehr Sonnenscheinanteile gibt. Von Nordwesten kommt neuer Regen auf,
an der Nordseeküste wird es windig. Im Norden und Osten bleiben die
Temperaturwerte einstellig, lediglich der äußerste Südwesten erreicht
milde 15 Grad.
Zum verlängerten Wochenende deutet sich eine zunächst wechselhafte
und dann wohl freundliche Wetterphase an: Am Samstag wird es bei
wechselnder Bewölkung zeitweise etwas Regen geben und milder werden
als am Vortag. Am Sonntag wird es im Norden und in der Mitte bewölkt
sein, im Süden freundlich. Dort steigt die Wahrscheinlichkeit, dass
die 20-Grad-Marke geknackt werden wird. Am Montag gibt es noch
größere Unsicherheiten bei der Prognose: Von leicht wechselhaft bis
freundlich ist alles dabei. Im Süden wird es wahrscheinlich erneut
über 20 Grad warm werden.
"
Das erklärt Dipl.-Met. Markus Eifried von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
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