VHDL16 DWSG 261000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Donnerstag, 26.03.2026, 10:30 Uhr
Heute häufig Schauer, ab mittleren Lagen Schneeregen und Schnee mit
Glättegefahr. Am Nachmittag kurze Gewitter. Zum Teil windig. Nachts
verbreitet Frost, Glätte.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Mit einer lebhaften Nordströmung fließt feuchtkalte, labile Luft
polaren Ursprungs nach Baden-Württemberg ein.
WIND/STURM:
Bis zum Abend in Hochlagen des Schwarzwaldes und in Kammlagen der Alb
oft starke bis stürmische Böen bis 60 km/h aus Nordwest. Tagsüber vor
allem bei kräftigen Schauern oder Gewittern auch in tieferen Lagen
zeitweise Windböen zwischen 50 und 60 km/h.
SCHNEE/GLÄTTE:
Bis in die Nacht zum Freitag oberhalb von etwa 600-800 m gebietsweise
noch 1-3 cm Neuschnee. Abseits davon bis in mittlere Lagen lokal
Glätte durch geringe Neuschneemengen. Bei kräftigen Schnee- oder
Graupelschauern vorübergehend auch mal abseits vom Bergland Glätte
möglich. In der Nacht zum Freitag vielerorts Glätte durch Schnee oder
überfrierende Nässe.
GEWITTER:
Heute Nachmittag lokal kurze Graupelgewitter mit Windböen um 60 km/h.
FROST:
In der Nacht zum Freitag verbreitet leichter, im Bergland mäßiger
Frost.
Heute stark bis wechselnd bewölkt, dabei im Tagesverlauf verbreitet
Schauer, ab mittleren Lagen oft mit Schnee vermischt. Nachmittags
kurze Graupelgewitter. Höchstwerte zwischen 1 Grad im Bergland und 10
Grad im nördlichen Rheingraben. Mäßiger, in Böen auch starker Wind
aus Nord bis Nordwest.
In der Nacht zum Freitag vorübergehend etwas auflockernde Bewölkung
und abklingende Schauertätigkeit. Bei Tiefstwerten zwischen -1 und -6
Grad teils Glätte.
Am Freitag neben zumeist flacher Quellbewölkung zeitweise Sonne. Im
Bergland vereinzelt ein paar Flocken, sonst vorherrschend
niederschlagsfrei. Dabei Tagesmaxima zwischen 2 und 10 Grad, die
höchsten Werte im nördlichen Baden. Schwacher Wind aus nördlichen
Richtungen.
In der Nacht zum Samstag gebietsweise aufklarender Himmel. Ausgangs
der Nacht von Nordwesten her erneute Wolkenverdichtung, aber noch
trocken. Tiefstwerte zwischen -1 und -8 Grad.
Am Samstag im Laufe des Vormittags von Nordwesten her Regen, abends
bis zur Donau ausbreitend. Im Bergland Schneeregen. Im Südosten
länger freundlich. Höchstwerte 4 bis 10 Grad. Mäßiger, in Böen
zeitweise frischer West- bis Nordwestwind.
In der Nacht zum Sonntag bedeckt und häufig Regen, Schnee oberhalb
etwa 500 m mit Glätte. Tiefstwerte zwischen +2 und -4 Grad.
Am Sonntag gebietsweise Regen, im höheren Lagen Schneeregen oder
Schnee, allmählich nach Südosten abziehend. Nachfolgend heiter bis
wolkig. Höchstwerte zwischen 3 Grad im Bergland und 11 Grad am Rhein.
Schwacher Wind aus Nordwest bis West.
In der Nacht zum Montag viele Wolken. In den Frühstunden von
Nordwesten rasch nach Südosten ausbreitende Niederschläge, im
Bergland Schnee. Frühwerte +4 bis -2 Grad. Örtlich Glätte. Exponiert
im Schwarzwald teils stürmische Böen aus West.
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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Donnerstag, den 26.03.2026, 10:15 Uhr -
"Die gestrige Sturmlage ist großteils überstanden, die Effekte der
durchgezogenen Kaltfront machen sich jedoch bemerkbar. Das zeigt sich
vor allem an der für den heutigen Tag anstehenden verbreiteten
Schaueraktivität mit eingemischten kurzen Gewittern, bedingt durch
die eingeflossene Höhenkaltluft. Bei für den März mäßig kalten
Temperaturen unter 10 Grad bedeutet das sowohl Regen als auch
Graupelschauer, in Berglagen über etwa 400 Höhenmetern fällt auch
Schnee. Stichwort Schneefall, dieser hält in den Alpen bis
Freitagvormittag an, entsprechende Warnungen für die sich
akkumulierenden markanten Schneemengen laufen bereits. Warnrelevanter
Wind ist heute an der Nordsee noch ein Thema, generell sind stärkere
Böen um 60 km/h in Schauer- und Gewitternähe möglich, am Wochenende
bleibt es dann vom Wind her bis mindestens Sonntag ruhig. Heute Nacht
tritt verbreitet Frost auf, für die verbreitet feuchten Böden wird
dann auch Glätte durch überfrieren vermehrt ein Thema sein.
Der morgige Zwischenhocheinfluss macht sich durch weitgehend
ausbleibenden Niederschlag, abnehmender Bewölkung, und viel
Sonnenschein bemerkbar, abgesehen vom anhaltenden Schneefall an den
Alpen. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen am Freitag im Westen
bereits 10 Grad, im Süden Bayerns werden es eher um 5 Grad. Der
Nachtfrost legt dann im Süden mit Minima um -6 Grad in der Nacht auf
Samstag noch etwas zu. Im Nordwesten fallen die Temperaturen in der
Nacht auf Samstag bei aufziehender Bewölkung und einsetzendem Regen
dagegen nur auf 4 bis 1 Grad.
Besagtes Regenband im Nordwesten zieht dann am Samstag Richtung
Südosten über Deutschland, kommt ab der Landesmitte nur noch langsam
voran, und zerfällt bis Sonntagvormittag. Die Temperaturen erreichen
vor und hinter der Front mit Maxima von 10 Grad im Westen und 13 Grad
im Osten zweistellige Werte, sonst erreichen sie um 8 Grad, nachts
steht dann noch einmal verbreitet leichter Frost an.
Am Sonntag nimmt dann im Tagesverlauf die Quellbewölkung zu,
vereinzelt gibt es auch Schauer, bei Tagesmaximumtemperaturen von 12
Grad im Nordwesten und um 7 Grad im Südosten, bevor in der Nacht auf
Montag von Nordwesten bereits der nächste Frontausläufer hereinzieht
und den Wochenbeginn mit Wind, Regen, Schauern, Graupel, sowie Schnee
in den Hochlagen wieder recht wechselhaft gestaltet. "
Das erklärt Thorsten Kaluza von der Wettervorhersagezentrale des
Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden
Tage.
Hinweis:
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