VHDL16 DWSG 221000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Sonntag, 22.03.2026, 10:30 Uhr

Heute freundlicher Mix aus Sonne und Wolken. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Hochdruckeinfluss ist wetterbestimmend und trocknet die milde 
Luftmasse zunehmend ab. 

FROST:
In der Nacht zum Montag verbreitet leichter Frost. 

Heute zunächst abseits von wolkenfreiem Kraichgau und Hohenloher 
Ebene bedeckt, bis zum Mittag verbreitet zu lockerer Quellbewölkung 
übergehend, die gegen Abend wieder abtrocknet. Dabei zunehmend 
sonnig. Höchstwerte zwischen 9 Grad auf der Baar und 16 Grad in 
Nordbaden. Mäßiger, zuweilen frischer Nordostwind. 

In der Nacht zum Montag meist klar, nur vereinzelt Nebel oder 
Hochnebel. Tiefstwerte zwischen +1 und -4 Grad, in mittleren und 
höheren Lagen teilweise noch etwas milder. 

Am Montag überwiegend freundlich und meist trocken bei lockeren 
Quellwolken. Nur im Südschwarzwald vereinzelte Schauer nicht 
ausgeschlossen. Höchstwerte zwischen 12 Grad in Oberschwaben und im 
Allgäu und 18 Grad im nördlichen Baden. Im höheren Bergland um 10 
Grad. Schwacher Wind aus Nord bis Nordost.

In der Nacht zum Dienstag erst klar, dann von Nordwesten allmählich 
aufziehende Wolkenfelder. Lokal Nebel. Tiefstwerte von +3 bis -3 
Grad. 

Am Dienstag Sonne gepaart mit einigen Wolkenfeldern und lockeren 
Quellwolken. Höchsttemperatur zwischen 13 und 19 Grad. Schwacher 
Südwestwind, teilweise auch umlaufend. 

In der Nacht zum Mittwoch von Nordwesten Durchzug unterschiedlich 
dichter Wolkenfelder, aber noch trocken. Nach Südosten hin 
vereinzelte Nebelbänke. Tiefstwerte von 8 Grad im Rheingraben bis 0 
Grad im Allgäu. In den höchsten Lagen des Schwarzwaldes starke bis 
stürmische Böen aus Südwest, auf dem Feldberg auch Sturmböen. 

Am Mittwoch rasche Bewölkungsverdichtung und Regen. Am Nachmittag von
Nordwesten Übergang in Schauer, bis in mittlere Lagen mit Schnee. 
Höchsttemperatur zwischen 8 Grad im Bergland und 13 Grad in Südbaden.
Frischer, in Böen starker bis stürmischer Wind aus West. Im Bergland 
Sturmböen, im Hochschwarzwald schwere Sturmböen. 

In der Nacht zum Donnerstag meist starke Bewölkung und weitere 
Schauer, bis in tiefere Lagen als Schneeregen oder Schnee, auch kurze
Gewitter nicht ausgeschlossen. Bei Tiefstwerten zwischen +2 und -2 
Grad vor allem im Bergland Glätte. Dort auch weiter starke bis 
stürmische Böen aus West. 

**


Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 22.03.2026, 10:15 Uhr -
"Nachdem uns am gestrigen Samstag ein Höhentief, ein sogenannter 
Kaltlufttropfen, in einigen Teilen unbeständiges Wetter brachte 
stabilisiert sich die Lage am heutigen SONNtag wieder, womit der Tag 
seinem Namen häufig alle Ehre macht.
Hoch MAX zeigt sich nämlich weiterhin bestimmend und sorgt für einen 
nahezu störungsfreien Wochenendausklang, der nur am Alpenrand und 
vielleicht im Schwarzwald einmal von einem Schauer begleitet wird. 
Ansonsten scheint vielfach die Sonne, regional gesellen sich ein paar
harmlose Quellwolken zum Himmelsbild. Bei Höchstwerten von bis zu 18 
Grad lässt es sich draußen super aushalten, nur in Ostbayern stört 
der lebhafte Ostwind etwas.

Auch am morgigen Montag ändert sich an der Konstellation wenig: MAX 
baut nämlich noch eine Verbindung zu Hoch NORBERT auf dem Atlantik 
auf und auch wenn in den Nordwesten ein paar dichtere Wolken hinein 
driften, so bleibt der Grundcharakter häufig freundlich bis sonnig 
und frühlingshaft warm mit bis zu 19 Grad. Nur morgens herrscht noch 
Blümchenalarm, denn die Nacht zum Montag verläuft vielerorts frostig 
mit bis zu -5 Grad!

Bis einschließlich Dienstag wird man hohen Luftdruck über Deutschland
finden, aber es tut sich was, und das zum Leidwesen von allen 
Frühlingsfreunden. MAX und Norbert verlieren an Einfluss auf 
Deutschland, was sich zunächst in ein paar mehr Wolken äußert, ohne 
dass aber erstmal Regen ansteht. Und mit bis zu 20 Grad kann der 
Dienstag nochmal ein kleines Schippchen drauflegen.
Am Mittwoch kippt die Wetterlage mit einem intensiven Sturmtief über 
Nordeuropa und einer hereinziehenden Kaltfront dann aber komplett. Es
steht Regen an, der in höheren Lagen dank polarer Kaltluft sogar 
wieder in Schnee übergehen kann, dazu kommen nachfolgend teils 
kräftige Graupelgewitter und starke bis stürmische Böen oder 
Sturmböen. Neben Schnee wird dann auch Glätte immer häufiger wieder 
ein Thema, sodass man fast sagen kann, dass wir vom Frühling zurück 
in den Spätwinter katapultiert werden, wenngleich es tagsüber für 4 
bis 7 Grad reichen wird. 
Erst zum kommenden Wochenende könnte diese Wetter-Delle dann wieder 
ein Ende finden, die Details sind aber noch mehr als ungewiss. "

Das erklärt M.Sc.-Met. Oliver Reuter von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der 
kommenden Tage.


Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Pressestelle des DWD

Telefon: 069 8062 4501
E-Mail: pressestelle@dwd.de