VHDL16 DWSG 141000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Samstag, 14.03.2026, 10:30 Uhr
Regnerisch, im Bergland Schnee.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Die Kaltfront eines Nordmeertiefs überquert Baden-Württemberg langsam
von West nach Ost und führt Meeresluft polaren Ursprungs heran.
SCHNEE/GLÄTTE:
Bis in die Nacht zum Sonntag im Schwarzwald und im Bereich der
Schwäbischen Alb oberhalb etwa 800 m 1-5 cm, in den Hochlagen vor
allem des Südschwarzwaldes teils um 15 cm Neuschnee. Ab dem
Nachmittag bis Sonntagmorgen im Allgäu oberhalb etwa 600 m 1-5 cm
Neuschnee. In der Nacht zum Sonntag vor allem im südlichen Bergland
Glätte durch Schnee und überfrierende Nässe.
FFROST:
In der Nacht zum Sonntag vor allem im Bergland und in Oberschwaben
gebietsweise leichter Frost.
NEBEL:
In der Nacht zum Sonntag örtlich Nebel mit Sichtweite unter 150 m.
Heute bedeckter Himmel und verbreitet Regen. Im Bergland oberhalb
600-800 m zunehmend Übergang in Schneefall, dabei Glätte. Im
Tagesverlauf von Nordwesten abklingender Niederschlag. Mit maximal 6
bis 10, im höheren Bergland um 3 Grad deutlich kälter. Schwacher bis
mäßiger Wind aus westlichen Richtungen mit frischen, vor allem im
Bergland auch starken Böen.
In der Nacht zum Sonntag weiterhin viele Wolken, sich aber Richtung
Oberschwaben und Allgäu zurückziehende Niederschläge. Dabei teilweise
bis in tiefe Lagen Schnee oder Schneeregen, entsprechend Glätte.
Örtlich Nebel. Tiefstwerte 3 bis 0 Grad, im Bergland leichter Frost.
Am Sonntag zunächst stark bewölkt oder bedeckt und an sowie
südöstlich der Alb ein paar Tropfen oder Flocken. In Baden am
Nachmittag Auflockerungen. Höchsttemperatur 4 bis 8, an Rhein und
Neckar um 10 Grad. Schwachwindig.
In der Nacht zum Montag in Oberschwaben und im Allgäu gelegentlich
etwas Regen, sonst vorübergehend gering bewölkt. Nach Mitternacht von
Nordwesten jedoch erneut dichte Wolken und gebietsweise Regen, im
Schwarzwald auch Schnee. Zuvor Minima von +3 bis -2 Grad. Im höheren
Schwarzwald starke bis stürmische Böen aus Südwest.
Am Montag insgesamt stark bewölkt. Anfangs häufig Regen, später
Übergang in Schauer, im Bergland mit Schnee. Vereinzelt auch kurze
Gewitter nicht ausgeschlossen. Höchsttemperatur zwischen 7 und 11, im
Bergland um 5 Grad. Stark böig auffrischender Wind aus Südwest bis
West. Vor allem im Bergland sowie bei eventuellen Gewittern zum Teil
stürmische Böen.
In der Nacht zum Dienstag weitgehend abklingende Schauer und vermehrt
Wolkenlücken. Bei Tiefstwerten zwischen +3 und -3 Grad stellenweise
Glätte durch gefrierende Nässe. Auf dem Feldberg anfangs noch starke
Böen.
Am Dienstag in der ersten Tageshälfte überwiegend stark bewölkt und
anfangs noch örtlich leichter Niederschlag, später von Südwesten
öfter Sonne und trocken. Temperaturanstieg auf 8 Grad im Bergland und
bis 14 Grad im Rheintal. Schwacher bis mäßiger Wind aus östlichen
Richtungen.
In der Nacht zum Mittwoch gering bewölkt oder klar. Tiefstwerte am
Rhein meist knapp über dem Gefrierpunkt, sonst zwischen -1 und -4
Grad. Reifglätte. Im Hochschwarzwald zeitweise starke bis stürmische
Böen aus Ost.
Am Mittwoch bei nur wenig Bewölkung viel Sonne. Trocken. Höchstwerte
von 8 Grad im Bergland bis 15 Grad im Rheintal. Mäßiger Wind aus
Nordost mit frischen bis starken Böen. Auf Schwarzwaldgipfeln
stürmische Böen.
In der Nacht zum Donnerstag zunächst gering bewölkt dann gebietsweise
Hochnebel. Trocken. Bei Tiefstwerten von +2 bis -2 Grad im Bergland
und in Oberschwaben örtlich Reifglätte. Im Bergland starke bis
stürmische Böen, auf Schwarzwaldgipfeln Sturmböen aus Ost.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Samstag, den 14.03.2026, 10:15 Uhr -
"Zum Wochenende und zu Beginn der kommenden Woche gibt es häufige
Wechsel zwischen freundlichen und unbeständigen Wetterphasen. Das
"Wetter-Karussell" dreht sich im Kreis, doch wo bleibt es stehen?
Am heutigen Samstag liegt eine Kaltfront quer über Deutschland. Sie
trennt deutlich mildere Luft im Osten und Südosten von polarer
Meeresluft im Nordwesten. Häufig ist es stark bewölkt und es fällt
zeitweise Regen, in den westlichen Mittelgebirgen auch etwas Schnee.
Etwas Sonnenschein gibt es am ehesten im Südosten Bayerns und nahe
der Neiße. Die unterschiedlichen Luftmassen zeigen sich auch bei den
Höchstwerten, während im Westen bei 4 bis 9 Grad Schluss ist, werden
in Ostsachsen bis zu 18 Grad erreicht.
In der Nacht zum Sonntag gibt es dann vor allem im Westen
gebietsweise leichten Frost, dort lassen die Niederschläge auch
weitgehend nach.
Am Sonntag hat sich das Wetter-Karussell weitergedreht. Vor allem im
Westen zeigt sich dann zeitweise die Sonne und im Osten gibt es
zeitweise leichte Niederschläge. Auch bei den Höchstwerten
umgekehrtes Spiel: Maximal 8 bis 12 Grad im Westen und 6 bis 10 Grad
im Osten.
Zu Wochenbeginn dann unbeständiges Wetter für alle: Ein Apriltag, wie
er im Buche steht. Wiederholt gibt es Schauer, örtlich auch kurzes
Gewitter mit Graupel und dazwischen kurz Sonnenschein. Dazu weht ein
in Böen starker Südwest- bis Westwind. Mit maximal 6 bis 11 Grad sind
die Temperaturkontraste gering.
Am Dienstag der nächste Wetterwechsel, dann setzt sich zunehmend
Hochdruckeinfluss durch und die Sonnenanteile steigen verbreitet an.
Davon bleiben auch die Temperaturen nicht unbeeindruckt und klettern
meist auf 9 bis 14 Grad. Im Anschluss kommt das Karussell zur Ruhe
und bleibt auf Hochdruckeinfluss stehen. Zur Wochenmitte stehen
freundliche und milde Tage an. "
Das erklärt M.Sc.-Met. Thore Hansen von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
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