VHDL16 DWSG 131000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Freitag, 13.03.2026, 10:30 Uhr

Heute lange Zeit Sonne, am Nachmittag von Westen dichtere Wolken. 
Nochmals sehr mild. In der Nacht zum und am Samstag Regen, im 
Bergland Schnee. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Von Nordwesten nähert sich eine Kaltfront, die Baden-Württemberg bis 
Sonntag zögernd südostwärts überquert. Dabei wird die sehr milde 
durch kältere Meeresluft ersetzt. 

WIND/STURM:
Heute und in der Nacht zum Samstag auf den Gipfeln des Schwarzwaldes 
stürmische Böen oder Sturmböen um 70 bis 85 km/h aus Südwest. Zudem 
vor allem in Baden auch in tiefen Lagen vereinzelt Böen um 50 km/h. 

SCHNEE:
Von Samstag früh bis Sonntag früh im Bergland oberhalb etwa 800 m, im
Allgäu später auch oberhalb ca. 600 m 1-5, in den höchsten Lagen 
5-10, im Hochschwarzwald vereinzelt um 15 cm Neuschnee und 
entsprechend Glätte. 

Heute lange Zeit sonnig, in Nordbaden aber bald wolkig. Später 
zunehmend dichte Wolken, am Abend in der Kurpfalz erste Tropfen. 
Höchstwerte von 13 Grad auf der Baar bis 18 Grad am Kaiserstuhl und 
am Neckar. Oft stark böiger Südwestwind, im höheren Schwarzwald 
stürmische Böen oder Sturmböen. 

In der Nacht zum Samstag von Nordwesten aufkommender Regen, in den 
Hochlagen des Schwarzwaldes zum Teil Schnee, dabei Glätte. Südöstlich
der Alb noch trocken. Tiefstwerte zwischen 8 und 2 Grad. Auf den 
Schwarzwaldgipfeln stürmische Böen, auf dem Feldberg Sturmböen aus 
Südwest. 

Am Samstag bedeckter Himmel und verbreitet Regen. Im Bergland 
oberhalb 600-800 m zunehmend Übergang in Schneefall, dabei Glätte. 
Mit maximal 6 bis 10, im höheren Bergland um 3 Grad deutlich kälter. 
Mäßiger Wind aus westlichen Richtungen. In den Hochlagen des 
Schwarzwaldes starke bis stürmische Böen. 

In der Nacht zum Sonntag weiterhin viele Wolken, sich aber Richtung 
Oberschwaben und Allgäu zurückziehende Niederschläge. Dabei teilweise
bis in tiefe Lagen Schnee oder Schneeregen, entsprechend Glätte. 
Tiefstwerte 3 bis 0 Grad, im Bergland leichter Frost. 

Am Sonntag zunächst stark bewölkt oder bedeckt und an sowie 
südöstlich der Alb ein paar Tropfen oder Flocken. In Baden am 
Nachmittag Auflockerungen. Höchsttemperatur 4 bis 8, an Rhein und 
Neckar um 10 Grad. Schwachwindig. 

In der Nacht zum Montag in Oberschwaben und im Allgäu gelegentlich 
etwas Regen, sonst vorübergehend gering bewölkt. Nach Mitternacht von
Nordwesten jedoch erneut dichte Wolken und gebietsweise Regen, im 
Schwarzwald auch Schnee. Zuvor Minima von +3 bis -2 Grad. Im höheren 
Schwarzwald starke bis stürmische Böen aus Südwest. 

Am Montag insgesamt stark bewölkt. Anfangs häufig Regen, später 
Übergang in Schauer, im Bergland mit Schnee. Vereinzelt auch kurze 
Gewitter nicht ausgeschlossen. Höchsttemperatur zwischen 7 und 11, im
Bergland um 5 Grad. Stark böig auffrischender Wind aus Südwest bis 
West. Im Bergland zum Teil stürmische Böen. 

In der Nacht zum Dienstag weitgehend abklingende Schauer und vermehrt
Wolkenlücken. Bei Tiefstwerten zwischen +3 und -3 Grad stellenweise 
Glätte durch gefrierende Nässe. Auf dem Feldberg anfangs noch starke 
Böen. 

Am Dienstag in der ersten Tageshälfte überwiegend stark bewölkt, 
später von Südwesten öfter Sonne. Trocken. Temperaturanstieg auf 9 
bis 13, am Rhein bis 15, im höheren Bergland auf Werte um 7 Grad. 
Schwacher bis mäßiger Wind aus östlichen Richtungen. 

In der Nacht zum Mittwoch gering bewölkt oder klar. Tiefstwerte am 
Rhein meist knapp über dem Gefrierpunkt, sonst zwischen -1 und -4 
Grad. Im Hochschwarzwald zeitweise stürmische Böen oder Sturmböen aus
Ost.


Deutschlandübersicht:
Offenbach, Freitag, den 13.03.2026, 10:15 Uhr -
"Noch scheint die Sonne in weiten Landesteilen ungehindert, im 
bayrischen Donautal und Umgebung muss sie den Nebel erst noch 
auflösen, dann bleibt es in der Südosthälfte Deutschlands ganztägig 
heiter. Der heute von Nordwesten aufziehende und dem Nordmeer-Tief 
FRITAUN zugeordnete Tiefausläufer gewinnt anfangs schnell Raum, und 
liegt morgen früh bereits auf einer Diagonale quer durchs Land vom 
Bodensee bis Berlin. 

Der Frontendurchgang geht - Erstens - einher mit im Westen teils 
ergiebigem Regen, insbesondere im Stau der Mittelgebirge um 25 l/qm.
Der Frontendurchgang geht - Zweitens - einher mit einem Rückgang der 
Temperaturen, während diese heute noch verbreitet zweistellige Werte 
erreichen, in der südöstlichen Landeshälfte bis 18 Grad, bleiben sie 
morgen ungefähr westlich besagter Linie Bodensee-Berlin mit 5 bis 9 
Grad im einstelligen Bereich. Für die kommende Nacht geht das in den 
höheren Lagen der westlichen Mittelgebirge einher mit leichten Frost 
und Schneefall.
Der Frontendurchgang geht - Drittens - bis heute Nachmittag einher 
mit starken bis stürmischen Böen für weite Teile der nördlichen 
Landeshälfte, an der Nordsee und in den Berglagen auch Sturmböen, der
Brocken setzt wie so oft mit orkanartigen Böen noch einen drauf.

Nach dieser Aufzählung muss reklamiert werden, dass sich die Front im
weiteren Verlauf tatsächlich schwer tut mit besagtem Durchgang, sie 
kommt nur langsam voran und erst in der Nacht auf Montag ziehen die 
letzten Regenwolken im Südosten ab. Rückseitig klart es im Verlauf 
zeitweise auf, bevor in der Nacht auf Montag ein neuer Frontausläufer
von Westen hereinzieht. Dieser versorgt bis Montagnachmittag weite 
Landesteile mit schauerartigem Regen, einzelne Graupelgewitter sind 
ebenfalls möglich, und der Wind frischt erneut auf.

Ab Dienstag zeichnet sich dann ein vorläufiges Ende dieser 
wechselhaften Wetterphase an, mit dominierendem Hochdruckeinfluss und
Sonnenschein, zunehmender Milderung, und ausbleibendem Niederschlag. 
"

Das erklärt Dipl.-Met. Thorsten Kaluza  von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


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