VHDL16 DWSG 111000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Mittwoch, 11.03.2026, 10:30 Uhr
Heute Windböen, im Hochschwarzwald Sturmböen. Nachmittags einzelne
Gewitter, in der Nacht vereinzelt Starkregen im Stau des
Schwarzwaldes.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Wetterbestimmend ist eine milde bis sehr milde, zu Schauern neigende
Luftmasse. Im Laufe des Abends greift von Westen die Kaltfront eines
Tiefs bei Island auf Baden-Württemberg mit einer hochreichend
feuchten Luftmasse über.
GEWITTER:
Heute Nachmittag vor allem im Bereich des Schwarzwaldes und der Alb
vereinzelt Gewitter mit starken bis stürmischen Böen um 60 km/h.
WIND/STURM:
Heute vor allem im Bergland und in exponierten Lagen der nördlichen
Niederungen starke bis stürmische Böen bis 60, exponiert bis 70 km/h
aus Südwest. Auf Schwarzwaldgipfeln Sturmböen bis 80, auf dem
Feldberg (schwere) Sturmböen bis 90 km/h. In der Nacht zum Donnerstag
nachlassender Wind.
STARKREGEN:
In der Nacht zum Donnerstag im Weststau des Schwarzwaldes vereinzelt
Starkregen mit Mengen bis zu 25 l/qm innerhalb von 6 Stunden.
Heute wolkig bis stark bewölkt. Am Vormittag oft trocken, ab dem
Mittag vermehrt Schauer, auf der Alb und am Schwarzwald vereinzelt
Gewitter. Zum Abend von Westen ausbreitender Regen. Höchsttemperatur
zwischen 9 Grad in den Hochlagen des Schwarzwaldes und bis 16 Grad im
Breisgau. Mäßiger, zunehmend stark böig auffrischender Wind aus
Südwest. In den Hochlagen des Schwarzwaldes oder bei Gewittern
stürmische Böen, am Feldberg (schwere) Sturmböen.
In der Nacht zum Donnerstag bedeckt mit zunächst verbreitet, später
nach Bayern abziehendem Regen. Nachfolgend Auflockerungen.
Tiefstwerte zwischen 6 Grad im Rheinraben und bis 1 Grad an der
Donau. Im Hochschwarzwald anfangs stürmische Böen bis Sturmböen,
nachlassend.
Am Donnerstag wolkig bis leicht bewölkt, in Oberschwaben und an der
Alb anfangs vereinzelt Regen, im Mittagsverlauf nach Osten abziehend.
Am Nachmittag von Südwesten her immer freundlicher. Maxima zwischen
10 Grad in den Hochlagen des Schwarzwaldes und bis 16 Grad im
Markgräflerland. Schwacher bis mäßiger, ab und an etwas
auffrischender Südwestwind.
In der Nacht zum Freitag gering bewölkt bis klar. In Niederungen und
an der Donau örtlich Nebel. Temperaturrückgang auf Werte zwischen +4
im Schwarzwald und bis -4 Grad im Allgäu. Auf den Schwarzwaldgipfeln
starke bis stürmische Böen, auf dem Feldberg bis Sturmböen aus
Südwest.
Am Freitag erst sonnig mit einzelnen hohen Wolkenfelder. Im
Tagesverlauf von Nordwesten zunehmend stark bewölkt, mit am Abend
aufkommendem Regen. Nach Südosten noch trocken. Maximal zwischen 13
Grad an der Donau und bis 18 Grad im Breisgau. Mäßiger Südwestwind
mit starken, im Bergland auch stürmischen Böen. Am Feldberg
Sturmböen.
In der Nacht zum Samstag wolkig bis stark bewölkt, mit von Westen
ausbreitendem Regen. In den Hochlagen des Schwarzwaldes teils Schnee,
dabei Glätte. Tiefstwerte zwischen 6 Grad im Rheingraben und bis 0
Grad im Allgäu. Auf den Schwarzwaldgipfeln mitunter stürmische Böen,
auf dem Feldberg Sturmböen aus Südwest.
Am Samstag stark bewölkt bis bedeckt mit vor allem im Westen und
Südwesten Regen. In hohen Lagen Schnee, dabei Glätte. Höchstwerte von
4 Grad am Schwarzwald und bis zu 10 Grad in Nordbaden. Schwacher bis
mäßiger Nordwestwind.
In der Nacht zum Sonntag bewölkt mit abklingenden Niederschlägen. Von
Nordwesten zögernd auflockernde Bewölkung. Örtlich Glätte bei
Tiefstwerten zwischen +3 und -3 Grad.
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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 11.03.2026, 10:15 Uhr -
"Nach einem sehr trockenen, sonnigen und warmen Start in den
(meteorologischen) Frühling gilt es nun erstmal etwas Abschied von
dieser Witterung zu nehmen, denn nachdem sich Hoch KONRAD nun langsam
aber sicher nach Osten verabschiedet hat übernimmt Tiefdruckeinfluss
die Regie. Angeführt von FRITAUN greift heute ein erster
nennenswerter Ausläufer auf den Nordwesten und Westen über, um von da
aus langsam in Richtung Landesmitte zu ziehen. Damit gibt es nach ein
paar Schauern und Gewittern vom Vortag nun den ersten
flächendeckenden Regen seit vielen Tagen. Vorderseitig dieser Front
kann es vor allem über Bayern hier und da nochmal etwas krachen,
sprich kurze Gewitter geben. Vor allem im Osten wird es mit bis 18
Grad nochmal ziemlich warm für Anfang/Mitte März, im Westen ist bei
rund 12 Grad meistens schon Schluss. Und auch der Wind möchte wieder
ein Wörtchen mitreden und weht teils stark böig aus südwestlichen
Richtungen.
Am morgigen Donnerstag kehrt aber vorübergehend schon wieder etwas
Ruhe ein durch einen Ableger von Hoch LUKAS, das draußen auf dem
Atlantik liegt. Mit mehr Sonnenschein, weniger Wind und Temperaturen
von 12 bis 15, ganz vielleicht nochmal 16 Grad reiht sich dieser Tag
fast in den Charakter der bisherigen März-Witterung ein.
Die "Freude" ist aber nicht von langer Dauer, denn mit GINA bekommt
am Freitag das noch immer kräftige Tief FRITAUN nun Unterstützung und
schickt eine langsam ziehende Kaltfront nach Deutschland, die uns im
Tagesverlauf von Westen/Nordwesten her erreicht und zumindest bis zur
Mitte wieder flächendeckenden Regen bringt. Ebenso wird es damit noch
eine Spur kühler, womit in den Hochlagen einiger Mittelgebirge wieder
Schneefall ein Thema werden kann. Zwar sind die Schneemengen nicht
sonderlich erklecklich, für ein bisschen Winterfeeling im begonnenen
Frühling kann es aber ganz oben durchaus nochmal reichen. Weiter
Richtung Osten kommt von all dem "Spuk" hingegen wenig bis nichts
mehr an.
Ab Samstag drückt das Wetter dann quasi auf die Repeat-Taste: Wieder
macht sich ein Ableger des Azorenhochs kurzzeitig bei uns bemerkbar,
bevor ein neues Frontensystem ab Sonntag mit Wind, Regen und
vielleicht sogar dem ein oder anderen Gewitter übergreifen kann. Der
Regen ist aber auch dringend notwendig, um eine Frühjahrstrockenheit
abzuwenden.
Ab Wochenstart zeichnet sich noch kein ganz klares Bild, die Tendenz
geht aber wieder mehr in Richtung Hochdruck, wobei das genaue
Temperaturniveau noch etwas unsicher ist.
Es könnte also sein, dass schon bald wieder die Wetterrückstellung
ansteht. "
Das erklärt M.Sc.-Met. Oliver Reuter von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
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