VHDL16 DWSG 091000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Montag, 09.03.2026, 10:30 Uhr

Heiter bis wolkig, nachmittags über dem Bergland vereinzelt Schauer 
oder Gewitter. Nachts lokal Frost und Nebel. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Hochdruckeinfluss bestimmt zusammen mit milder Luft weiterhin das 
Wettergeschehen in Baden-Württemberg, von Südwesten sickert jedoch 
allmählich feuchtere Luft ein. 

FROST: 
In der Nacht zum Dienstag örtlich leichter Frost.

NEBEL: 
In der Nacht zum Dienstag besonders im Umfeld größerer Gewässer 
stellenweise Nebel mit Sichten auch unter 150 m.

GEWITTER:
Heute Nachmittag und am Dienstagnachmittag im Bereich des 
Schwarzwaldes und der Alb geringes Risiko für einzelne Gewitter mit 
Starkregen um 15 l/qm in einer Stunde. 

Heute neben höheren Wolkenfeldern zeitweise Sonne. Vor allem im 
Bergland auch einige Quellwolken und ab dem Nachmittag vereinzelt 
Schauer. Im Schwarzwald und auf der Alb geringes Gewitterrisiko. 
Maxima zwischen 14 und 20 Grad. Meist schwachwindig.

In der Nacht zum Dienstag wechselnd bis gering bewölkt, stellenweise 
Nebel. Minima zwischen +5 und -1 Grad.


Am Dienstag von den üblichen Nebelfeldern abgesehen tagsüber oft 
Sonne. Zum Mittag vor allem im Bergland Quellwolken mit örtlichen 
Schauern, dort auch ein geringes Risiko für einzelne Gewitter. 
Höchstwerte von 13 Grad im Bergland bis 19 Grad im Rheintal. 
Schwacher variabler Wind.

In der Nacht zum Mittwoch zunehmend stark bewölkt, gebietsweise 
Schauer. Tiefstwerte zwischen 8 und 3 Grad.


Am Mittwoch wechselnd bis stark bewölkt, örtlich Schauer. Ab dem 
späteren Nachmittag von Nordwesten her Regen. Höchsttemperaturen von 
11 Grad im Bergland bis 17 Grad im Rheintal. Schwacher bis mäßiger 
Südwestwind mit frischen bis starken Böen, im Feldbergbereich auch 
stürmischen Böen.

In der Nacht zum Donnerstag stark bewölkt, vielerorts Regen. 
Tiefstwerte 7 bis 1 Grad. Auf dem Feldberg stürmische Böen.


Am Donnerstag zunächst stark bewölkt und örtlich Regen, vormittags 
nach Südosten abziehend. Anschließend Auflockerungen und zunehmend 
freundlich. 
Höchstwerte von 10 Grad im Bergland bis 16 Grad im Ortenau. Schwacher
bis mäßiger Wind aus Südwest mit frischen, vereinzelt auch starken 
Böen. 

In der Nacht zum Freitag oft gering bewölkt. In feuchten Niederungen 
lokal Nebel. Tiefsttemperaturen +5 bis -1 Grad. Auf 
Schwarzwaldgipfeln starke Böen. 


Am Freitag zunächst teils sonnig. Im Tagesverlauf von Nordwesten her 
Wolkenaufzug und gegen Abend aufkommender Regen. Maximal 12 Grad im 
Bergland und 17 Grad im Rheintal. Schwacher bis mäßiger Südwestwind 
mit frischen Böen. Auf Schwarzwaldgipfeln starke bis stürmische Böen.


In der Nacht zum Samstag meist stark bewölkt bis bedeckt, 
gebietsweise Regen. 5 bis 1 Grad. Auf Schwarzwaldgipfeln teils 
stürmische Böen.    


Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 09.03.2026, 10:15 Uhr -
"Nach einer langen Zeit des hochdruckgeprägten Wetters kommt nun 
wieder Bewegung in die eingefahrene Wetterlage. Das Hoch KONRAD 
befindet sich östlich von Deutschland und wird weiter abgedrängt. Das
nutzen die atlantischen Tiefdruckgebiete, die ihre Fühler langsam in 
unsere Richtung ausstrecken.

Insgesamt bleibt es weiterhin mild bis sehr mild. Dass das Jahr schon
ein wenig vorangeschritten ist, zeigt sich in den Wettervorhersagen: 
Die ersten zögerlichen Erwähnungen von Gewittern machen die Runde. 
Heute beschränken sich die Schauer - und eventuell auch vereinzelte 
Gewitter - auf den Südwesten. Prädestiniert für ein paar Blitze ist 
der Schwarzwald und die Schwäbische Alb, denn dort unterstützen die 
Berge das notwendige Aufsteigen der Luft. Die atmosphärischen 
Bedingungen fördern aber lediglich kurze Gewitter, die sich meist an 
Ort und Stelle bilden, blitzen und zusammenfallen. Da die Luftmasse 
einen etwas höheren Feuchtigkeitsgehalt hat, ist es dabei auch nicht 
ausgeschlossen, dass vereinzelt das Starkregenkriterium des Deutschen
Wetterdienstes überschritten wird. Das ist der Fall, wenn 15 Liter 
pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde fallen. Das entspricht 
anderthalb Eimern voll Wasser. 

Abgesehen von den Gewittern bleibt es jedoch trocken. Uneingeschränkt
strahlender Sonnenschein ist jedoch nicht zu erwarten. Dafür sorgt 
weiterhin der Staub in der Atmosphäre. Oft macht er sich bemerkbar 
durch einen milchigen, gelblich-rötlichen Schleier, wenn man in die 
Ferne blickt. Außerdem kann er für hohe Cirruswolken sorgen. In der 
Nacht muss stellenweise wieder mit leichtem Frost gerechnet werden, 
oft bleiben die Temperaturen jedoch über dem Gefrierpunkt. Im 
Nordwesten schiebt sich Nebel aus den Niederlanden und von der 
Nordsee ins Landesinnere, ansonsten ist erneut das Umfeld der Donau 
für überregionale Nebelfelder anfällig.

Am Dienstag weitet sich die Schaueraktivität auf die Westhälfte aus. 
Auch hier der zusätzliche Hinweis auf mögliche kurze Gewitter. In den
anderen Landesteilen bleibt es trocken und die Sonne zeigt sich oft. 
Den nachmittäglichen oder feierabendlichen Outdoor-Aktivitäten steht 
also nichts im Wege.

Am Mittwoch ist es im Westen deutlich regnerischer, da sich eine 
Front nach Deutschland bewegt. Gleichzeitig frischt der Wind auf. Der
Regenschirm sollte also für alle Fälle gut festgehalten werden. Im 
Laufe der Nacht schwächt sich das Regenband langsam ab und zieht in 
den Südosten.

Der Donnerstag sieht oft trocken aus und bildet den Übergang zum 
nächsten wechselhaften Wetterabschnitt. Im Nordwesten kündigt sich 
dieser in der Nacht zum Freitag durch windige Bedingungen und 
teilweise ersten Regen an."

Das erklärt M.Sc. Fabian Chow  von der Wettervorhersagezentrale des 
Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden 
Tage.


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