VHDL16 DWSG 221000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Sonntag, 22.02.2026, 10:30 Uhr
Zeitweise Regen bzw. Schauer. Gebietsweise (vor allem im Schwarzwald)
Tauwetter. Dazu teils windig und mild.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Bis Mitte nächster Woche zieht eine Reihe von Tiefausläufern über
Baden-Württemberg hinweg und sorgt für eine wechselhafte
Witterungsphase. In Verbindung damit fließt von Westen zunehmend
milde bis sehr milde Atlantikluft ein.
WIND/STURM:
Im Bergland durchgehend starke bis stürmische Böen bis 60, exponiert
im Schwarzwald bis hin zu Sturmböen bis 85 km/h aus Südwest bis West.
Heute tagsüber im Odenwald und in freien Lagen der Hohenloher Ebene
auch zeitweise Windböen zwischen 50 und 60 km/h, kommende Nacht
vorübergehend nachlassend.
Ab Montagvormittag im Flachland erneut auflebender Südwest- bis
Westwind. Dabei verbreitet stark böig um 50, lokal stürmisch bis 60
km/h.
TAUWETTER:
Bis Montagmittag (60-stündig) wiederholt Regenfälle. Zusammen mit der
Schneeschmelze fließen in mittleren und hohen Lagen zwischen 40 und
50 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 60 Stunden, im Schwarzwald
auch bis 80 l/qm in 60 Stunden ab.
Heute viele Wolken, ab und zu ein paar Regentropfen, vor allem
südlich der Schwäbischen Alb und entlang des Hochreheins aber auch
längere trockene Abschnitte. Im Mittelgebirgsraum und hier besonders
im Hochschwarzwald weiter anhaltendes Tauwetter. Zum Abend hin von
Norden verbreitet aufkommender, teils auch kräftiger Regen. Sehr mild
mit Höchstwerten von 8 Grad auf der Alb und bis 14 Grad im Breisgau.
Frischer Westsüdwestwind mit starken, in freien Lagen - insbesondere
im Nordosten sowie generell im Bergland - stürmischen Böen. Am
Feldberg einzelne Sturmböen.
In der Nacht zum Montag bedeckt bei durchziehendem, teils
schauerartig verstärktem Regen, in der Früh nach Süden abziehend.
Tiefstwerte 11 bis 4 Grad. Im Bergland starke bis stürmische Böen aus
West; auf dem Feldberg Sturmböen.
Am Montag stark bis wechselnd bewölkt, vor allem in Staulagen
weiterhin Regenschauer. Jedoch in manchen Gebieten tagsüber meist
trocken. Höchstwerte von 8 Grad in hohen Lagen bis 15 Grad auf dem
Kaiserstuhl. Frischer Westwind mit starken bis stürmischen Böen. Am
Feldberg Sturmböen.
In der Nacht zum Dienstag wieder bedeckt bei sich verstärkendem
Regen. Minima von 11 bis 4 Grad. Örtlich weiter starke bis stürmische
Wind um West, auf dem Feldberg Sturmböen.
Am Dienstag rasch nach Osten abziehende Regenschauer. Bereits am
Mittag hervorkommende Sonne, gegen Abend sehr wahrscheinlich
wolkenlos. Frühlingshaft mild mit 9 Grad auf der Alb und bis 18 Grad
im Breisgau. Mäßiger, im Tagesverlauf nur noch schwacher Wind um
West.
In der Nacht zum Mittwoch oftmals sternenklar, in den Niederungen
hingegen zügig Ausbreitung von dichtem Nebel. Tiefstwerte 7 Grad in
den Mittelgebirgen und bis -1 Grad an der oberen Donau.
Am Mittwoch nach Nebelauflösung viel Sonne, lediglich im weiteren
Tagesverlauf mit Durchzug von Schleierwolkenfeldern. Trocken.
Weiterhin frühlingmäßige Temperaturen zwischen 14 Grad an der Tauber
sowie auf der Ostalb und knapp 20 Grad im Markgräflerland. Schwacher
variabler Wind.
In der Nacht zum Donnerstag meist nur leicht bewölkt, oft
sternenklar. In den Niederungen erneut Nebel-/Hochnebelbildung.
Frühwerte um 7 Grad in den höchsten Lagen, sonst zwischen 6 und 1
Grad, lokal knapp unter dem Gefrierpunkt im Allgäu.
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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 22.02.2026, 10:15 Uhr -
"Tief ALINA bringt heute sowie zu Beginn der kommenden Woche äußerst
milde und feuchte Meeresluft nach Deutschland, was verbreitet zu
bewölktem Himmel und Regen führt. In keinem Landesteil bleibt es
trocken. Größere Niederschlagsmengen sind allerdings nur an den
Mittelgebirgen zu erwarten, sowie an den Alpen. Dort fallen vor allem
am morgigen Montag und bis zum Dienstag staubedingt teils markante
Mengen. Dabei wird der Niederschlag oberhalb von etwa 1500 Metern
noch als Schnee gebunden. Darunter ist die Schneeschmelze im vollen
Gange. Die markante Tauwettersituation an den Mittelgebirgen und an
den Alpen hält noch bis zum Montag an. Dann dürfte ein Großteil des
Schnees bereits in den Bächen und Flüssen dahinfließen.
Neben den Niederschlägen der nächsten Tage kann sich auch der
Temperaturwechsel sehen lassen. Am heutigen Sonntag und am morgigen
Montag kann man am Oberrhein bereits mit Höchstwerten bis 15 Grad
rechnen. Sonst liegen die Höchstwerte bei 10 bis 14 Grad. Der
Nordosten bleibt aber noch zurückhaltend mit den
Maximum-Temperaturen. Dort bleiben die Tageshöchstwerte bis
einschließlich Dienstag im einstelligen Bereich. Besonders kühl wird
es auf Rügen und Usedom, wo das noch dicke Meereis die Küstenregionen
spürbar abkühlt.
Auch der Wind spielt in den kommenden Tagen eine Rolle. Am heutigen
Sonntag sind vor allem die Bergregionen von starken bis stürmischen
Böen betroffen. Am morgigen Montag legt der Wind dann noch eine
Schippe drauf. Es kommt auch im Flachland zu starken, vor allem in
Verbindung mit Schauern und einzelnen Graupelgewittern auch zu
stürmischen Böen. Im Bergland muss man mit Sturmböen, vereinzelt auch
mit schweren Sturmböen rechnen. Am Dienstag beruhigt sich der Wind
wieder dank eines noch namenlosen Hochs über Spanien. Das Hoch drängt
sich im Laufe des Dienstags von Osten her in Richtung Deutschland und
sorgt damit für Wetterberuhigung.
Das ruhige Hochdruckwetter bekommen wir ab Mittwoch so richtig zu
spüren. In der Südwesthälfte zeigt sich dann häufig die Sonne und
auch im Nordosten lockern die Wolken deutlich auf. Dies hat auch zur
Folge, dass die Temperaturen noch einen Satz nach oben machen. Im
Westen und Südwesten kann man mit Höchstwerten um 20 Grad rechnen.
Und auch der bis dato eher verhaltene Nordosten erreicht zweistellige
Höchstwerte mit Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad. "
Das erklärt MSc Sonja Hansen von der Wettervorhersagezentrale des
Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden
Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
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