VHDL16 DWSG 211000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Samstag, 21.02.2026, 10:30 Uhr

Wiederholt Regen bzw. Schauer. Gebietsweise (aber vor allem im 
Schwarzwald) Tauwetter. Teils windig und zunehmend mild.  

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Bis zur Mitte nächster Woche zieht eine Reihe von Tiefausläufer über 
Baden-Württemberg hinweg und sorgt für eine wechselhafte 
Witterungsphase. In Verbindung damit fließt von Westen zunehmend 
milde bis sehr milde Atlantikluft ein. 

WIND/STURM: 
Im Bergland häufig, im Odenwald, Allgäu und im Bereich des Bodensees 
zeitweise starke bis stürmische Böen zwischen 50 und 60 km/h aus 
Südwest.
Exponiert im Schwarzwald stürmische Böen bis Sturmböen zwischen 70 
und 85 km/h.

TAUWETTER:
Von Samstag bis Montagmittag wiederholte Regenfälle. Zusammen mit der
Schneeschmelze im Odenwald, in Teilen des Baulandes, auf der Ostalb 
und im Allgäu zwischen 40 und 50 Liter pro Quadratmeter innerhalb von
60 Stunden ab, im Schwarzwald auch bis 80 l/qm in 60 h. 

Heute oft bedeckt, die meiste Zeit über Regen. Tauwetter. Mild bei 
Höchstwerten von 5 Grad in Oberschwaben und bis 12 Grad im 
Rheingraben. Meist mäßiger Wind um West, in freien Lagen und zwischen
Schwarzwald und Alb stark böiger Wind, im Schwarzwald und der 
Albhochfläche starke bis stürmische Böen. Am Feldberg Sturmböen.

In der Nacht zum Sonntag zunächst nachlassende Niederschläge, nach 
Mitternacht von Nordwesten erneut ausbreitend. Tiefstwerten von 11 
bis 3 Grad. In hohen Lagen weiter starke bis stürmische Böen, anfangs
am Feldberg auch Sturmböen, aus Südwest.   

Am Sonntag viele Wolken und oft Regen, vor allem südlich der Alb mit 
längeren trockenen Abschnitten zwischendurch. Im Mittelgebirgsraum 
und hier besonders im Hochschwarzwald weiter anhaltendes Tauwetter. 
Sehr mild mit Höchstwerten von 8 Grad auf der Alb und bis 15 Grad im 
Breisgau. Frischer Südwestwind mit starken, in exponierten Lagen mit 
stürmischen Böen. Am Feldberg einzelne Sturmböen.

In der Nacht zum Montag bedeckt, häufig Regen oder Schauer. 
Tiefstwerte 11 bis 4 Grad. Oft starke, im Bergland stürmische Böen 
aus Südwest; auf dem Feldberg Sturmböen. 


Am Montag stark bis wechselnd bewölkt, vor allem in Staulagen 
weiterhin Regenschauer. Jedoch in manchen Gebieten tagsüber meist 
trocken. Höchstwerte von 8 Grad in hohen Lagen bis 15 Grad auf dem 
Kaiserstuhl. Frischer Westwind mit starken bis stürmischen Böen. 

In der Nacht zum Dienstag wieder zeitweise Regen. Minima von 11 bis 4
Grad. Örtlich weiter starke bis stürmische Wind um West. 

Am Dienstag rasch nach Osten abziehende Regenschauer. Bereits am 
Mittag hervorkommende Sonne, gegen Abend sehr wahrscheinlich 
wolkenlos. Frühlingshaft mild mit 13 Grad auf der Alb und bis 19 Grad
im Breisgau. Mäßiger, im Tagesverlauf nur noch schwacher Wind um 
West. Zeitweise noch starke Windböen.  

In der Nacht zum Mittwoch oftmals sternenklar, in den Niederungen 
hingegen zügig Ausbreitung von dichtem Nebel. Tiefstwerte 6 Grad in 
den Mittelgebirgen und bis -1 Grad an der oberen Donau. Häufig Frost 
in Bodennähe. 

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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Samstag, den 21.02.2026, 10:15 Uhr -
"Der Winter hat sein Pulver verschossen - zumindest vorerst. Über dem
Atlantik hat sich ein umfangreicher Tiefdruckkomplex formiert, 
während über Südeuropa respektive dem Mittelmeerraum eine ausgedehnte
Hochdruckzone zu finden ist. In der Folge konnte sich eine westliche 
Strömung aufbauen, in der in den kommenden Tagen immer wieder 
Tiefausläufer mit feuchtmilder Atlantikluft über Deutschland 
hinwegschwenken.

Das bedeutet auf der einen Seite immer wieder Regenfälle, auf der 
anderen Seite aber auch ein sehr mildes, ja teilweise schon 
frühlingshaft anmutendes Temperaturniveau. Während am heutigen 
Samstag in der Westhälfte oftmals schon Höchstwerte nahe oder über 10
Grad erreicht werden, wird die 10-Grad-Marke am Sonntag verbreitet 
überschritten werden, entlang des Rheins sind gar bis zu 15 Grad 
drin. Nur im Nordosten sowie an der Nordsee bleibt es noch etwas 
kühler.

In der neuen Woche geht es mit der Temperatur weiter bergauf. Die 
Strömung kippt auf Südwest, wodurch ein Schwall subtropisch 
angehauchter Luft nach Deutschland gelangt. Am Mittwoch könnten 
entlang des Rheins dann lokal sogar 20 Grad erreicht werden - na, 
wenn sich das mal nicht frühlingshaft anhört! Dazu gibt es nach 
aktuellem Stand nach Nebelauflösung auch einiges an Sonnenschein, 
während es ansonsten bis Dienstag wie beschrieben recht nass, 
wolkenverhangen und auch windig vor sich geht. Die Nächte bleiben 
dabei in den meisten Regionen frostfrei. 

Die Kombination aus Regen und mildem Temperaturniveau führt natürlich
auch dazu, dass es dem vor allem im Bergland noch vorhandenen Schnee 
an den Kragen geht. Gerade kleiner Flüsse und Bäche können durch das 
Tauwetter dabei über die Ufer treten. 

Wer nun darauf hofft, dass das frühlingshafte Wetter auch noch den 
Rest der Woche durchhält, sollte jetzt nicht mehr weiterlesen. Es 
sieht nämlich so aus, als ob es in der zweiten Wochenhälfte aus 
Westen wieder unbeständiger wird und zudem auch wieder deutlich 
kühlere Luft ins Land strömt. Im Detail bestehen zwar noch große 
Unsicherheiten, aber zumindest im Bergland sind durchaus wieder 
winterliche Elemente mit Nachtfrösten und Schneefall zu erwarten.   
 "

Das erklärt Dipl.-Met. Tobias Reinartz  von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


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