VHDL16 DWSG 191000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Donnerstag, 19.02.2026, 10:30 Uhr

Heute Vormittag im Nordosten Schnee. In der Nacht bei gebietsweise 
leichtem Frost Glätte, Richtung Bayern sowie lokal im Bergland durch 
Schnee. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Feuchtkühle Luft bestimmt das Wetter in Baden-Württemberg. 

FROST/GLÄTTE/SCHNEE:
Ab dem Abend und in der Nacht zum Freitag bei gebietsweise leichtem 
Frost Glätte durch überfrierende Nässe. Zusätzlich vor allem von der 
Frankenhöhe über die Ostalb bis ins Allgäu sowie im Bergland Glätte 
durch etwas Schnee. 

Heute bei starker Bewölkung gelegentlich Regen, im höchsten Bergland 
mit Schnee. Maxima zwischen 0 Grad auf der Ostalb und 10 Grad in 
Südbaden. Schwacher bis mäßiger, vorübergehend auffrischender Wind 
aus Ost bis Süd.

In der Nacht zum Freitag leichte Niederschläge, Richtung Bayern sowie
im Bergland oft als Schnee. Nach Mitternacht von Norden allmählich 
trockener und einige Auflockerungen. Bei Minima von +4 bis -4 Grad 
gebietsweise Glätte. 

Am Freitag überwiegend stark bewölkt oder bedeckt. Zeitweise leichter
Regen. In den höchsten Lagen Schnee. Höchstwerte zwischen 2 Grad im 
Odenwald und 9 Grad im Breisgau. Schwacher Wind aus Südwest. 

In der Nacht zum Samstag dicht bewölkt und gebietsweise leichter 
Regen. Tiefstwerte 7 bis 0 Grad. Vor allem im Bergland starke bis 
stürmische Böen aus Südwest; am Feldberg Sturmböen. 

Am Samstag stark bewölkt bis bedeckt und zeitweise Regen. Deutlich 
milder bei Höchstwerten von 6 Grad im Hochschwarzwald bis 13 Grad am 
Rhein. Dazu frischer, in Böen starker bis stürmischer Südwestwind. Im
höheren Schwarzwald Sturm- oder schwere Sturmböen. 

In der Nacht zum Sonntag gebietsweise Regen. Tiefsttemperatur 10 bis 
4 Grad. Stark böiger Südwestwind mit Sturmböen auf den 
Schwarzwaldkämmen. 

Am Sonntag bei starker Bewölkung gebietsweise leichter Regen. Maxima 
von 9 Grad im Bergland bis 16 Grad in der Ortenau. Frischer Südwest- 
bis Westwind mit starken bis stürmischen Böen, auf Schwarzwaldgipfeln
Sturmböen.

In der Nacht zum Montag allmählich abklingender Niederschlag und im 
Süden Auflockerungen. Minima von 9 bis 3 Grad. Starke Böen, auf 
Schwarzwaldgipfeln Sturmböen aus Südwest. 

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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Donnerstag, den 19.02.2026, 10:15 Uhr -
"Tiefdruckeinfluss sorgt weiterhin für wechselhaftes Wetter mit 
reichlich Niederschlag. So heißt die Hauptakteurin am heutigen 
Donnerstag YAEL, die international auf den Namen PEDRO getauft wurde 
und sich mit ihrem Kern über Nordfrankreich befindet. Vom Westen über
die Mitte bis nach Bayern schneit es bis heute Mittag noch weiter, in
Teilen von Baden-Württemberg und des Westens ist der Schnee bereits 
in Regen übergegangen. Im Tagesverlauf nimmt zudem ein namenloses 
Tief über Norditalien Einfluss auf unser Wettergeschehen. Ab den 
Mittagsstunden setzen in weiten Teilen Bayerns teils kräftige 
Schneefälle ein, die an den Alpen und im Alpenvorland bis 
Freitagmorgen anhalten. Dabei kommt einiges an Neuschnee zusammen, an
den Alpen sind 20 bis 30 Zentimeter zu erwarten, in den Staulagen 
liegen die Neuschneemengen bei um 40 Zentimeter und auch 50 
Zentimeter können nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Ansonsten 
liegen die Neuschneemengen bei um 10 Zentimeter. 

Im Norden und Osten Deutschlands bekommt man von alldem nichts mit. 
Bei wechselnder Bewölkung kann die Sonne gebietsweise auch durchaus 
länger zum Vorschein kommen. Bei einem Nachmittagsspaziergang sollte 
man sich allerdings warm einpacken, die Höchsttemperaturen liegen 
nämlich nur im niedrigen einstelligen Bereich, gebietsweise ist auch 
Dauerfrost wahrscheinlich. Allgemein gilt, dass der Ostwind 
vorübergehend auffrischt und jegliches Wettergeschehen oder auch das 
ruhige Wetter in der Nordosthälfte ungemütlich erscheinen lässt. 

In der Nacht zum Freitag wird es dann in weiten Teilen Deutschlands 
erneut frostig, nur im Westen und Südwesten bleibt es örtlich 
frostfrei. Ansonsten liegen die Tiefsttemperaturen bei Werten 
zwischen -2 und -10 Grad, im Nordosten ist strenger Frost um -12 Grad
zu erwarten. 

Am morgigen Freitag lassen die Schneefälle an den Alpen allmählich 
nach. Im Westen und Südwesten ist der Himmel ebenfalls 
wolkenverhangen und es ziehen leichte Regenfälle von Westen auf, die 
im Tagesverlauf auch Teile der Mitte erfassen. In den restlichen 
Landesteilen ist es bei schwachwindigen Verhältnissen heiter, teils 
auch länger sonnig und trocken. Allerdings sollte man dort bei einem 
Nachmittagsspaziergang erneut auf wärmende Kleidung setzen, denn die 
Höchsttemperaturen liegen abermals im niedrigen einstelligen Bereich 
oder verharren im leichten Dauerfrostbereich. 

In der Nacht zum Samstag kommen die Niederschläge dann weiter 
ostwärts voran und gehen in den frostigen Regionen in gefrierenden 
Regen über. Zunächst kann gebietsweise die Schneephase auftreten und 
auch die aufgrund eines kräftigen Südwestwinds schnell nach Nordosten
vorankommende milde Luft sollte die Glatteislage etwas abmildern. 
Dennoch sollte man Vorsicht walten lassen und seine Fahrweise den 
örtlichen Bedingungen entsprechend anpassen.

Am Wochenende sind frostige Nächte dann kein Thema mehr und auch die 
Höchsttemperaturen haben etwas Vorfrühlingshaftes an sich. Am Samstag
liegen diese bei meist 5 bis 10 Grad, im Westen und Südwesten auch 
bis 13 Grad. Am Sonntag werden dann schon verbreitet Werte über der 
10-Grad-Marke erreicht, am Oberrhein sind bis zu 10 Grad möglich, nur
im Nordosten verbleiben sie noch bei 7 bis 9 Grad. Die Sonne sucht 
man aber meist vergeblich am Himmel und es regnet verbreitet, 
zeitweise mitunter kräftig. Dazu weht ein strammer Südwest- bis 
Westwind und verleiht dem Ganzen einen alles andere als 
vorfrühlingshaften Charakter. "

Das erklärt M.Sc. Tanja Egerer  von der Wettervorhersagezentrale des 
Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden 
Tage.


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