VHDL16 DWSG 181000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Mittwoch, 18.02.2026, 10:30 Uhr
Von Südwesten leichter Schneefall, in der Nacht zum Donnerstag
Übergang in Regen.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute und in der Nacht zum Donnerstag überquert die Warmfront eines
Tiefs mit Zentrum über dem Ärmelkanal Baden-Württemberg von Südwest
nach Nordost.
GLÄTTE/SCHNEE/GLATTEIS:
Vormittags im südlichen Oberrheingraben, am Hochrhein und um den
Bodensee vorübergehend Glätte durch geringen Neuschnee bzw. Matsch.
Tagsüber aus Südwesten leichter Schneefall, in der Nacht zum
Donnerstag Übergang in Regen, dabei örtlich Glatteis. Über etwa 12
Stunden, oberhalb rund 400 m bis 3, oberhalb 600 m sowie im Nordosten
um 5, im Südschwarzwald und im Odenwald bis 10 cm Neuschnee, in
Staulagen des Südschwarzwaldes lokal bis 15 cm.
WIND/STURM:
In der Nacht zum Donnerstag im Schwarzwald starke bis stürmische Böen
bis 60, auf den Gipfeln des Südschwarzwaldes Sturmböen bis 90 km/h
aus Südwest.
FROST:
Anfangs verbreitet Frost, im Bergland Dauerfrost.
In der Nacht zum Donnerstag im Osten, Norden und im Bergland zunächst
oft noch einmal leichter Frost.
Heute meist dichte Wolken. Von Südwesten her Schneefall, im
Tagesverlauf Ausbreitung Richtung Nordosten. Unterhalb ca. 400
rascher Übergang in Regen. Nordöstlich einer Linie Mannheim - Aalen
bis zum Abend trocken. Höchstwerte zwischen -1 Grad auf der Alb und 6
Grad in der Kurpfalz. Schwacher bis mäßiger Wind um Ost, im
Hochschwarzwald starke Böen.
In der Nacht zum Donnerstag oberhalb rund 400 m anfangs leichter
Schneefall, später aus Südwesten bis ca. 1500 m Übergang in Regen,
dabei örtlich Glatteis. Tiefstwerte +4 bis -3 Grad. Im Schwarzwald
starke bis stürmische Böen um Südwest.
Am Donnerstag in den nördlichen Landesteilen teils Regen, teils
Schnee, gebietsweise auch gefrierender Regen. Je weiter nach Süden,
desto eher Regen, im Südschwarzwald bis in die Gipfellagen. Maxima
zwischen 1 Grad in der Main-Tauber-Region und 10 Grad in Südbaden.
Schwacher bis mäßiger, vorübergehend auffrischender Wind aus
verschiedenen Richtungen. Auf den Schwarzwaldgipfeln starke bis
stürmischen Böen aus Südwesten.
In der Nacht zum Freitag im Osten in Schnee übergehende, bis zum
Morgen aber auch im Süden nachlassende Niederschläge. Bei Minima von
+4 bis -4 Grad Glätte.
Am Freitag überwiegend stark bewölkt oder bedeckt. Zunächst im
äußersten Süden, im weiteren Verlauf von Westen erneut ausbreitender
Regen. In den höchsten Lagen Schnee. Höchstwerte zwischen 2 Grad im
Odenwald und 9 Grad im Breisgau. Schwacher Wind aus Südwest.
In der Nacht zum Samstag dicht bewölkt und von Westen gebietsweise
Regen. Dabei örtlich Glatteisgefahr. Tiefstwerte +7 bis -1 Grad. Vor
allem im Bergland starke bis stürmische Böen aus Südwest; am Feldberg
Sturmböen.
Am Samstag stark bewölkt bis bedeckt und zeitweise Regen. Deutlich
milder bei Höchstwerten von 7 Grad im Hochschwarzwald bis 14 Grad am
Rhein. Dazu frischer, in Böen starker bis stürmischer Südwestwind. Im
höheren Schwarzwald Sturm- oder schwere Sturmböen.
In der Nacht zum Sonntag zeit- und gebietsweise weiterer Regen.
Tiefsttemperatur 10 bis 3 Grad. Weiterhin stark böiger Südwestwind
mit (schweren) Sturmböen auf den Schwarzwaldkämmen.
Am Sonntag bei starker Bewölkung gebietsweise leichter Regen. Maxima
von 9 Grad im Bergland bis 15 Grad in der Ortenau. Frischer Südwest
bis Westwind mit starken bis stürmischen Böen, auf Schwarzwaldgipfeln
Sturmböen.
In der Nacht zum Montag allmählich abklingender Niederschlag und im
Süden Auflockerungen. Minima von 9 bis 3 Grad. Starke Böen, auf
Schwarzwaldgipfeln Sturmböen aus Südwest.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 18.02.2026, 10:15 Uhr -
"Während heute die letzten Schneeschauer der letzten Tage über die
östliche Mitte abziehen, kommt von Südwesten neuer Niederschlag in
allen Phasen auf, die zur Warmfront des Tiefs Xira II (international
Pedro) gehören. Nordwärts ziehend fällt bis heute Abend bis zu einer
Linie vom Saarland zum Alpenvorland Schnee. Dieser geht mit
einfließender milder Luft aus dem Süden nachts rückseitig in Regen
über, und fällt dabei in Baden-Württemberg und Bayern teils auf
gefrorene Böden mit Glatteisgefahr.
Glättegefahr besteht auch nördlich davon bis in den Donnerstag
hinein, wo der Schneefall bis zum Morgen eine Linie
Münsterland-Oberfranken erreicht, dort verweilt, und nur allmählich
nachlässt. Vor allem oberhalb etwa 300 bis 400 m wird der zeitweise
recht kräftige Schneefall zu Mengen von 5 bis 10 cm in nur wenigen
Stunden und damit zu teils erheblichen Einschränkungen zur
Berufsverkehr-Zeit führen!
Bis Donnerstagabend ist die Warnlage in der Mitte dann überstanden,
wohingegen im Süden Bayerns dafür bis weit in die Nacht zum Freitag
hinein einiges an Neuschnee fällt. In den Alpen sind verbreitet 20
bis 30 cm Neuschnee zu erwarten.
Im Norden und Osten Deutschlands bleibt es vergleichsweise ruhig,
teils sonnig. Dafür bleibt es im Nordosten temperaturtechnisch
unterkühlt mit dem gewohnten Dauerfrost, in der Nacht zum Donnerstag
und auch in der Folgenacht auf Freitag teils strenger Frost unter -10
Grad. Dann wird es auch im Westen und Süden in weiten Landesteilen
nochmal frostig kalt, bevor sich dann am Freitag die merkbare
Milderung ankündigt.
Diese kommt von Westen und sorgt für Temperaturen bis 8 Grad, bringt
aber auch Regen mit einer neuen Front mit sich. Im Osten bleibt es
vorerst noch kälter, unter Zwischenhocheinfluss dafür verbreitet
sonnig.
Die Niederschläge erreichen dann bis in die Nacht auf Samstag große
Teile Deutschlands, im zuvor dauerfrostigen Osten könnte
Glatteisbildung noch einmal Thema werden.
Am Samstag und Sonntag erreichen die Temperaturen verbreitet um 10
Grad, im Westen darüber, im Osten etwas zögerlicher. Der Wind frischt
deutlich auf, vor allem in den westlichen Mittelgebirgen wird es
stürmisch, teils auch bis in die Niederungen, außerdem auch an der
Nordsee. Am Sonntag lässt der Wind dann allmählich etwas nach.
Das unbeständige, milde und teils windige Wetter bleibt uns auch in
der Folge in weiten Landesteilen erhalten - voraussichtlich bis weit
in die kommende Woche hinein. "
Das erklärt Dipl.-Met. Thorsten Kaluza von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
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