VHDL16 DWSG 171000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Dienstag, 17.02.2026, 10:30 Uhr

Heute unbeständig mit wiederholten Regen-, Schnee- und 
Graupelschauern. Dazu windig. Kommende Nacht abklingende Schauer, 
verbreitet leichter Frost.


Vorhersage für Baden-Württemberg:
Am Rande eines von der Nordsee nach Polen ziehenden Tiefs strömt von 
Nordwesten zunehmend kältere Meeresluft nach Baden-Württemberg. In 
der Nacht zum Mittwoch gerät diese unter Zwischenhocheinfluss. Am 
Mittwoch nähert sich von Südwesten die Warmfront eines Tiefs bei den 
Britischen Inseln. 

FROST:
In der Nacht zum Mittwoch verbreitet leichter Frost. 

GLÄTTE/SCHNEE:
Heute in den Hochlagen des Schwarzwaldes und im Allgäu weitere 1 bis 
5, lokal bis 10 cm Neuschnee. In der Nacht zum Mittwoch gebietsweise 
Glätte durch letzte Schneeschauer oder gefrierende Nässe. Am Mittwoch
etwa in der Südhälfte, mit Ausnahme der tiefsten Lagen am Rhein, 
verbreitet 3 bis 8, insbesondere im mittleren und nördlichen 
Schwarzwald auch um 10 cm Neuschnee. Schneefallgrenze aber rasch 
ansteigend. 

WIND/STURM:
Heute vor allem in Schauernähe zeitweise Böen um 50, im Bergland 
starke bis stürmische Böen um 60 km/h um West. Auf den 
Schwarzwaldhöhen immer wieder stürmische Böen oder Sturmböen um 75 
km/h. In der Nacht zum Mittwoch allgemein Windabschwächung. 

GEWITTER:
Heute tagsüber vereinzelt kurze Gewitter mit stürmischen Böen um 70 
km/h und Graupel wahrscheinlich. 

Heute überwiegend stark bewölkt und von Nordwesten wiederholt Regen- 
und Graupel-, im Bergland Schneeschauer, vereinzelt kurze Gewitter. 
Im Schwarzwald auch länger anhaltender Schneefall. Zwischendurch 
etwas Sonne. Höchsttemperatur zwischen 3 und 9 Grad mit den höheren 
Werten am südlichen Oberrhein. Im Bergland um 1 Grad. Mäßiger bis 
frischer Wind um West mit starken bis stürmischen Böen, auf den 
Schwarzwaldhöhen Sturmböen. 

In der Nacht zum Mittwoch abklingende Schauer, vorübergehend größere 
Wolkenlücken. Bei +1 bis -4 Grad gebietsweise Glätte durch 
Überfrieren. 

Am Mittwoch dichte Wolken. Schon am Morgen in Südbaden Schneefall, im
Tagesverlauf nach Nordosten vorankommend. Unterhalb 600-800 m rascher
Übergang in Regen, im Südschwarzwald bis über 1000 m hinauf. 
Nordöstlich einer Linie Mannheim - Aalen voraussichtlich bis zum 
Abend trocken. Höchstwerte zwischen -1 Grad auf der Alb und +7 Grad 
am Rhein. Schwacher bis mäßiger Wind um Ost, im Hochschwarzwald 
starke Böen. 

In der Nacht zum Donnerstag Regen und Schnee, im Süden auch 
gefrierend (Glatteis). +2 bis -2 Grad. Im Hochschwarzwald stürmische 
Böen um Süd. 

Am Donnerstag in den nördlichen Landesteilen teils Regen, teils 
Schnee. Je weiter nach Süden, desto eher Regen, im Südschwarzwald bis
in die Gipfellagen. Am Nachmittag und Abend von Norden her deutlich 
sinkende Schneefallgrenze, gleichzeitig aber auch nachlassende 
Niederschläge. Maxima zwischen 0 Grad in der Main-Tauber-Region und 
10 Grad in Südbaden. Schwacher bis mäßiger, vorübergehend 
auffrischender Wind aus Nord bis Ost. 

In der Nacht zum Freitag in Schnee übergehende, bis zum Morgen aber 
auch im Süden weitgehend abklingende Niederschläge. Bei +2 bis -6 
Grad Glätte. 

Am Freitag überwiegend stark bewölkt oder bedeckt, in den südlichen 
Landesteilen anfangs letzte Schneeflocken. Sonnige Abschnitte vor 
allem am Vormittag im Norden, dann auch dort dichtere Wolkenfelder. 
Höchstwerte zwischen 0 und 6 Grad. Im Bergland leichter Dauerfrost. 
Schwacher bis mäßiger Wind um Ost. 

In der Nacht zum Samstag dicht bewölkt und von Westen gebietsweise 
Regen. Dabei örtlich Glatteisgefahr. Tiefstwerte +4 bis -4 Grad, bis 
zum Morgen aber überall frostfrei. Im Schwarzwald stürmische Böen aus
Südwest.

Am Samstag stark bewölkt bis bedeckt und zeitweise Regen. Mit 5 bis 
11, am Rhein bis 13 Grad deutlich milder. Dazu frischer, in Böen 
starker bis stürmischer Südwestwind. Im höheren Schwarzwald Sturm- 
oder schwere Sturmböen. 

In der Nacht zum Sonntag zeit- und gebietsweise weiterer Regen. 
Tiefsttemperatur 9 bis 4, im Bergland um 2 Grad. Weiterhin stark 
böiger Südwestwind mit Sturmböen auf den Schwarzwaldkämmen. 


Deutschlandübersicht:
Offenbach, Dienstag, den 17.02.2026, 10:15 Uhr -
"Während der Frost sich im Nordosten weiter auch tagsüber hält, 
greift er in den kommenden Nächten auf ganz Deutschland über, in 
Schleswig-Holstein und der Lüneburger Heide erwarten wir in der Nacht
auf Freitag sogar strengen Frost. Auch tagsüber merkt man diese 
Abkühlung, bevor dann am Wochenende landesweit deutliche Milderung 
einsetzt - wenn auch voraussichtlich ungemütlich nass.
Die seit gestern andauernden Schnee- und Regenschauer ziehen bis 
Mittwochnachmittag über die östliche Mitte ab, während sich dabei von
Norden her verbreitet öfter die Sonne zeigt, zieht zeitgleich von 
Süden über Baden-Württemberg neuer Schneefall auf. Dieser schafft es 
zwar nur nordwärts bis zu einer Linie Ruhrgebiet - Oberfranken, plus 
minus etwas Modellunsicherheit, bis dort muss aber zum Berufsverkehrt
am Donnerstag früh mit glatten Straßen gerechnet werden. Vor allem in
den westlichen Mittelgebirgen von der Eifel über den Hunsrück bis zum
Taunus ist mit größeren Neuschneemengen zu rechnen, der Schnee geht 
von Süden her verbreitet in Regen über, in einigen Regionen mit 
Schwerpunkt in Bayern wird es dann durch gefrorene Böden zu 
Glatteisbildung kommen.
Zum Freitag ziehen die Niederschläge - mit Nordwind wieder als Schnee
- Richtung Alpen ab, auch hier wieder mit größeren Neuschneemengen. 
In den restlichen Landesteilen kommt es vorübergehend zu einer 
deutlichen Wetterberuhigung, verbreitet auch lang anhaltenden 
Sonnenschein, bevor in der Nacht auf Samstag, einhergehend mit der 
anfangs erwähnten deutlichen Milderung, erneut Regen von Nordwesten 
aufzieht, und auf den bis dahin deutlich gefrorenen Böden noch einmal
vor allem im Norden zu Glatteisbildung führen kann.
Am Samstag selbst gibt es nach Südwesten dann bereits 
vorfrühlingshafte Temperaturen bis 12 Grad, am Sonntag dann sogar bis
in den Osten zweistellig. Allerdings wird es auch, wie bereits 
erwähnt, verbreitet nass. Dazu in den kommenden Tagen an dieser 
Stelle mehr! "

Das erklärt Dipl.-Met. Thorsten Kaluza  von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


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