VHDL16 DWSG 141000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Samstag, 14.02.2026, 10:30 Uhr

Heute ab Mittag generell im Bergland, später auch in tieferen Lagen 
Glätte durch Schnee. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Anfangs liegt über dem Norden Baden-Württembergs eine 
Luftmassengrenze, welche kalte Luft im Norden von milder Luft im 
Süden trennt. Im Tagesverlauf überquert die Front Baden-Württemberg 
von Nord nach Süd. 

GLÄTTE/SCHNEE:
Ab Mittag zunächst im Bergland, gegen Abend auch oberhalb von 400 m 
Glätte durch Schnee. Dabei vor allem in der Mitte und im Süden 
gebietsweise 1-3, oberhalb von 600 m örtlich auch um 5 cm Neuschnee.
In der Nacht zum Montag aufkommender Schneefall, der rasch in Regen 
übergeht. Vorübergehend 1 bis 3 cm Neuschnee, im höheren Bergland 
auch 5 bis 10 cm. Geringes Risiko für Glatteis durch gefrierenden 
Regen in der Übergangsphase.

FROST:
In der Nacht zum Sonntag verbreitet leichter Frost.

WIND/STURM:
Im Verlauf des Sonntags am Feldberg aufkommende stürmische Böen um 70
km/h. In der Nacht zum Montag dann auch im allgemeinen Bergland diese
Böen, im Hochschwarzwald schwere Sturmböen um 90 km/h und am Feldberg
zum Teil Orkanböen um 110 km/h aus Südwest.

   

Heute bedeckt bei nach Südost ausbreitenden Niederschlägen, im 
Tagesverlauf bis in tiefe Lagen in Schneeregen und Schnee übergehend.
Dabei örtlich Glättegefahr. Höchstwerte von 2 Grad im Nordschwarzwald
bis 7 Grad am Rhein. Schwacher bis mäßiger Nordwest- bis Nordwind mit
frischen bis starken Böen.

In der Nacht zum Sonntag meist abziehender, im Allgäu weiter 
anhaltender Schneefall. Von Nordwesten Auflockerung. Gebietsweise 
Glätte durch Schnee oder überfrierende Nässe. Tiefstwerte 0 bis -6 
Grad.

Am Sonntag im Bergland und Allgäu letzte Schneeflocken. Danach teils 
freundlich, teils noch wolkig und niederschlagsfrei. Abends von 
Westen her Bewölkungsverdichtung und dort einsetzender Schneefall. 
Höchstwerte zwischen -1 Grad im Hochschwarzwald und 6 Grad im 
Rheingraben. Meist schwacher Wind aus südlichen Richtungen. Auf 
Schwarzwaldgipfeln aufkommende stürmische Böen.

In der Nacht zum Montag in der ersten Nachthälfte Durchzug eines 
Schneefallgebietes mit kurzzeitiger Glätte, dann rascher Übergang in 
Regen/Schauer. Im Übergangsgebiet vorübergehende gefrierender 
Niederschlag möglich. Einzelne Gewitter möglich. Tiefstwerte zwischen
+5 und -4 Grad. Im Hochschwarzwald oder bei Gewittern Sturmböen, auf 
dem Feldberg orkanartige Böen oder Orkanböen aus Südwest. 

Am Montag verbreitet und wiederholt Regenschauer und Gewitter mit 
Graupel. Im höheren Bergland Schneeregen und Schnee samt Glätte. 
Höchstwerte 3 Grad auf der Ostalb bis 10 Grad im Raum Freiburg. 
Mäßiger Westwind, im Bergland sowie bei kräftigen Schauern oder 
Gewittern stürmische, am Feldberg auch orkanartige Böen.

In der Nacht zum Dienstag wiederholt Schauer und einzelne Gewitter. 
Im Bergland Schnee samt Glätte. Minima +4 bis -2 Grad. Zeitweise 
starke bis stürmische Böen, im hohen Schwarzwald auch (schwere) 
Sturmböen aus West bis Nordwest. 

Am Dienstag überwiegend stark bewölkt und häufig Schauer, oberhalb 
von mittleren Lagen als Schnee mit Glättegefahr. Abends nachlassende 
Schaueraktivitäten und Auflockerungen. Maxima von -1 Grad im Bergland
bis +10 Grad im Breisgau (Stuttgart +6 Grad). Mäßiger Wind aus West 
mit starken bis stürmischen Böen.

In der Nacht zum Mittwoch vorübergehend aufgelockert bis gering 
bewölk und meist trocken. Tiefstwerte +1 bis -4 Grad. Glätte durch 
überfrierende Nässe. Auf Schwarzwaldgipfeln starke bis stürmische 
Böen aus Südwest.  

Am Mittwoch Bewölkungsverdichtung von Westen her und nachfolgend vor 
allem im Westen aufkommender leichter Schneefall, der rasch in Regen 
übergeht. Höchstwerte von 2 Grad im Bergland bis 8 Grad in der 
Ortenau. Meist schwacher Wind aus südlichen Richtungen mit frischen 
Böen. Am Feldberg stürmische Böen aus Südwest.

In der Nacht zum Donnerstag stark bewölkt und zunehmend regnerisch, 
im Bergland auch mit Schnee vermischt. Dort Glätte. Minima +4 bis -2 
Grad. Auf Schwarzwaldgipfeln stürmische Böen oder Sturmböen aus 
Südwest.  


Deutschlandübersicht:
Offenbach, Samstag, den 14.02.2026, 10:15 Uhr -
" Es bleibt dabei: Je weiter man nach Nordosten fährt, desto 
winterlicher ist es in Deutschland. Teile von Schleswig-Holstein und 
Mecklenburg-Vorpommern konnten in den letzten Tagen nur vorübergehend
einmal auftauen. Mittlerweile ist der Dauerfrost zurück, und es hat 
auch wieder etwas Schnee gegeben. Im Norden gibt es verbreitet eine 
dünne Schneedecke. Diese ist an der Ostseeküste von 
Schleswig-Holstein stellenweise sogar richtig dick - in Kiel liegen 
18 cm.

Je weiter man sich nach Süden und Südwesten bewegt, desto milder wird
es. Am Oberrhein werden heute nochmals knapp 10 Grad erwartet. 
Gebietsweise fällt Regen, und Schnee findet man nur in den höheren 
Berglagen.

Die Umzüge am Nelkensamstag fallen mit den Niederschlägen vor allem 
über Teilen der Südhälfte recht nass aus.

Im Tagesverlauf gelangt die Kaltluft allmählich über die Mitte bis in
den Süden. Nur am Oberrhein bleibt es dann noch frostfrei. 
Gleichzeitig muss vor allem in Schleswig-Holstein bei Aufklaren mit 
strengem Frost bis -12 Grad gerechnet werden.

Am Sonntag setzt sich dann ein Zwischenhoch durch, sodass die 
Tulpensonntagsumzüge oft von Sonnenschein begleitet werden. Dafür 
muss man sich gut einpacken. In der Nordosthälfte steigt die 
Temperatur nur auf -3 bis +1 Grad. Aber auch sonst bleibt es mit 1 
bis 6 Grad recht frisch.

Ab dem Abend greifen von Westen und Südwesten her Schneefälle auf 
Deutschland über. Diese gehen bei positiven Temperaturen im Westen 
und Südwesten schon in der Nacht zum Montag rasch in Regen über.

In der Nacht und am Montag selbst kommen die Niederschläge bis in den
Nordosten voran. Je weiter nach Nordosten, desto länger hält sich die
Schneephase. Im Nordosten selbst bleibt es durchgängig bei Schnee.

Auch im Rest des Landes und in den Narrenhochburgen im Westen und 
Südwesten muss am Rosenmontag mit wiederholten Schauern und kurzen 
Graupelgewittern gerechnet werden. Dazu kann der Wind in Verbindung 
mit den Schauern und Gewittern stark bis stürmisch auffrischen. Es 
könnte also durchaus turbulent werden - bei 4 bis 10 Grad in der 
Südwesthälfte und -3 bis 4 Grad in der Nordosthälfte. Dauerfrost gibt
es grob nordöstlich des Harzes.

Am Veilchendienstag geht es unbeständig weiter. Am ehesten trocken 
bleibt es im Nordwesten Deutschlands. Die Sonne zeigt sich bei den 
Umzügen nur selten, dafür kann es immer wieder schauerartig 
verstärkte Niederschläge geben - in der Südwesthälfte in tiefen Lagen
häufig als Regen, sonst als Schnee.

Und auch am Aschermittwoch ist in Sachen Winterwetter noch lange 
nicht alles vorbei, denn auch die zweite Wochenhälfte bietet die eine
oder andere winterliche Überraschung. "

Das erklärt Dipl.-Met. Marcus Beyer  von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der 
kommenden Tage.


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