VHDL16 DWSG 121000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Donnerstag, 12.02.2026, 10:30 Uhr

Bis Freitagfrüh gebietsweise Dauerregen, dazu windig, im Bergland 
stürmisch. In der Nacht in höchsten Lagen Schnee. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Im Einflussbereich eines umfangreiches Tiefdruckkomplexes über 
kontinentalem Europa strömt mit einer kräftigen Westströmung 
feuchtlabile und milde Atlantikluft nach Baden-Württemberg.

WIND/STURM/ORKAN:
Heute tagsüber verbreitet starke bis stürmische Böen zwischen 50 und 
60 km/h. Im Bergland und freien Lagen um 70 km/h. In hohen Lagen 
(schwere) Sturmböen; exponiert im Schwarzwald bis hin zu orkanartigen
Böen um 115 km/h. Das alles aus südwestlicher Richtung. In der Nacht 
zum Freitag im Flachland Windabschwächung, im Bergland weiterhin 
Sturm-, im Hochschwarzwald schwere Sturmböen. Freitagfrüh überall 
weitere Abschwächung. 

DAUERREGEN:
Bis Freitagfrüh weiterhin anhaltender Regen. Dabei innerhalb 48 bis 
72 Stunden im Odenwald, Schwäbischen Wald und Allgäu insgesamt 40 bis
50 Liter pro Quadratmeter. Im Schwarzwald und am Hochrhein 
Niederschlagsmengen zwischen 60 und 90 l/qm, in Spitzen auch um 120 
l/qm.

GLÄTTE/SCHNEE:
In der Nacht zum Freitag Schneefallgrenze auf 1000 bis 900 m sinkend.
Im Hochschwarzwald dabei lokal Glätte durch geringen 
Neuschnee/Schneematsch. 

Heute bei durchziehendem teils schauerartig verstärktem Regen meist 
stark bewölkt. Tagesmaxima 5 Grad im Hochschwarzwald, bis 9 Grad an 
der Donau, am Rhein zwischen 11 und 13 Grad. Mäßiger bis frischer 
Westwind mit starken bis stürmischen Böen. In hohen Lagen (schwere) 
Sturmböen, auf dem Feldberg orkanartige Böen.

In der Nacht zum Freitag regnerisch und stark bewölkt. In den 
höchsten Lagen Schneeregen oder Schnee mit Glättegefahr. Minima von 8
bis 1 Grad. Gebietsweise weiter starke bis stürmische Böen aus West 
bis Südwest. Im Bergland Sturmböen, im Schwarzwald örtlich schwere 
Sturmböen. 

Am Freitag viele Wolken. Gebietsweise noch etwas Regen, jedoch 
zwischendurch mit längeren trockenen Abschnitten. Höchstwerte von 6 
Grad im Hochschwarzwald bis 13 Grad am Rhein. Mäßiger Südwestwind mit
frischen bis starken, anfangs in hohen Lagen auch stürmischen Böen.

In der Nacht zum Samstag stark bewölkt bis bedeckt und zunächst meist
trocken, in der zweiten Nachthälfte im Westen/Nordwesten aufkommender
Regen. Im höheren Schwarzwald Schnee. Tiefstwerte zwischen +5 und -2 
Grad.

Am Samstag bedeckt bei sich nach Südost ausbreitenden Niederschlägen,
im Tagesverlauf bis in tiefe Lagen in Schneeregen und Schnee 
übergehend. Dabei örtlich Glättegefahr. In den hohen Lagen Dauerfrost
bei Werten um -1 Grad, sonst Höchstwerte zwischen +2 Grad an der 
Donau und +6 Grad am Rhein. Schwacher bis mäßiger Nordwest- bis 
Nordwind mit frischen bis starken Böen.

In der Nacht zum Sonntag meist abziehender, im Allgäu weiter 
anhaltender Schneefall. Von Nordwesten Auflockerung. Gebietsweise 
Glätte durch Schnee oder überfrierende Nässe. Tiefstwerte -1 bis -7 
Grad.

Am Sonntag teils freundlich, teils noch wolkig. Niederschlagsfrei. 
Höchstwerte zwischen -2 Grad im Hochschwarzwald und +6 Grad im 
Rheingraben. Meist schwacher Wind aus südlichen Richtungen.

In der Nacht zum Montag zunehmend bedeckt. Von Westen aufziehende 
Niederschläge: im südlich Oberrheingraben als Regen oder Schneeregen,
sonst Schnee mit Glätte. Örtlich Glatteis nicht ausgeschlossen. 
Bereits in der zweiten Nachthälfte Übergang in Schauerniederschlag. 
Tiefstwerte zwischen +2 und -6 Grad. Im Hochschwarzwald starke bis 
stürmische Böen, auf dem Feldberg Sturmböen aus Südwest. 

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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Donnerstag, den 12.02.2026, 10:15 Uhr -
"Die Tiefs TAMARA, ULRIKE (int. NILS) und Viviana (int. ORIANA) sowie
ihre Spießgesellen haben kein großes Mitleid mit den Karnevalisten 
und bringen pünktlich zum am heutigen Donnerstag beginnenden 
Höhepunkt des Straßenkarnevals viele Wolken, Regen, Schnee und Wind.

Am morgigen Freitag liegen die Ausläufer von TAMARA quer über der 
Mitte Deutschlands und trennen kalte Luftmassen im Norden von 
deutlich milderer Luft südlich davon. Während im Norden die 
Temperaturen nur noch knapp über den Gefrierpunkt hinauskommen, sind 
im Süden zweistellige Höchsttemperaturen nicht unüblich. Dazu fällt 
von der Mitte bis in den Norden zeitweise Regen, je weiter es 
nördlich geht auch Schnee.

Am Samstag wandert die Luftmassengrenze allmählich in den Süden 
Deutschlands, womit die Temperaturen von Norden her sinken. Im Norden
liegen sie folglich tagsüber nur noch um den Gefrierpunkt, im Süden 
werden aber noch 1 bis 7 Grad erreicht. Die Niederschläge in der 
Mitte ziehen sich allmählich in den Süden zurück und gehen dabei 
vermehrt in Schneefall über. So kann sich vor allem in der Nacht zum 
Sonntag im Süden bis ins Tiefland eine dünne weiße Pracht ausbilden, 
direkt an den Alpen kann diese auch etwas üppiger ausfallen. Nachts 
ist überall Frost zu erwarten.

Alle Karnevalsumzüge am Sonntag haben wohl das meiste Glück, da sich 
eine kleine Atempause von Dauertiefdruckeinfluss ergibt und Tamara 
und Co. uns eine kurze Pause gönnen. So bleibt es meist trocken und 
vereinzelt scheint die Sonne. Eine dicke Jacke, Schal, Mütze und 
Handschuhe empfehlen sich bei einem Aufenthalt im Freien (sofern das 
mit dem Karnevalskostüm kompatibel ist), denn es werden nur noch -2 
bis 5 Grad auf dem Thermometer angezeigt. 

Am Rosenmontag, dem Tag mit den größten und meisten Umzügen, droht 
wieder Ungemach von einem neuen Tief bei den Britischen Inseln. Es 
schaufelt bereits in der Nacht zuvor Schneewolken ins Land, die am 
Montagmorgen gebietsweise etwas Schnee zum Teil bis in tiefe Lagen 
hinterlassen. So muss dann zunächst zu den Umzügen gerutscht werden, 
bevor mit milderer Luft der Schnee in Regen übergeht und noch eine 
weitere Rutschpartie durch Glatteis bevorstehen könnte. In den 
Karnevalshochburgen an Rhein und Main könnte sich die Lage bis zum 
Mittag aber mit weiterer Milderung schon entspannen. Gänzlich trocken
bleibt es allerdings auch am Nachmittag wohl nicht. Immerhin ist vom 
gestern vorhergesagten teils kräftigen Wind nicht mehr viel 
übriggeblieben.

Am Veilchendienstag regnet und schneit es vor allem in der Mitte, 
wobei Schnee in höheren Lagen bzw. im Osten bis in tiefere Lagen 
fällt. Im Westen und Südwesten kommt dazu ein kräftiger Wind auf, es 
kann stürmische Böen bis ins Tiefland geben. Da auch an diesem Tag 
noch einige Umzüge stattfinden, stehen diese unter keinen guten 
Vorzeichen. Immerhin sind noch ein paar Tage Zeit - vielleicht hat 
das Wetter ja noch ein Einsehen.

Am Aschermittwoch ist dann alles vorbei - aber nicht der 
Tiefdruckeinfluss. Der wird uns nachfolgend weiter beschäftigen, mit 
wechselnden Temperaturniveaus - (winterliche) Überraschungen nicht 
ausgeschlossen.  "

Das erklärt Dipl. Met. Simon Trippler von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


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