VHDL16 DWSG 101000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Dienstag, 10.02.2026, 10:30 Uhr

Zeitweise Regen, ab der kommenden Nacht von Westen intensivierend und
im Schwarzwald länger anhaltend. Dazu zunehmend windig bis stürmisch.
  

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Baden-Württemberg gelangt heute von Westen in den Einflussbereich von
Tief TAMERA, das feuchtmilde Meeresluft heranführt.   

WIND/STURM/ORKAN:
Heute im Tagesverlauf auf Schwarzwaldgipfeln zunehmend Windböen um 
60, am Feldberg auch Sturmböen um 75 km/h aus Südwest. 
In der Nacht zum Mittwoch generell im Bergland zunehmender Wind. 
Dabei verbreitet Windböen bis 60, im Hochschwarzwald stürmische Böen 
bis Sturmböen zwischen 70 und 80 km/h. Auf den Schwarzwaldgipfeln 
schwere Sturmböen oder orkanartige Böen bis 110 km/h. Ab der Früh im 
südlichen Oberrheingraben und Oberschwaben erste starke bis 
stürmische Böen zwischen 50 und 60 km/h.  
Am Mittwoch tagsüber auch im Tiefland oft starke bis stürmische Böen 
bis 60 km/h aus Südwest. Sonst unverändert. 

DAUERREGEN/TAUWETTER:
Von heute Abend bis Freitagfrüh in ca. 48 bis 60 Stunden verbreitet 
60 bis 80, in Staulagen lokal um 110 l/qm Dauerregen. Oberhalb von 
1000 m zusammen mit Schneeschmelz entsprechendes Tauwetter.

FROST/GLÄTTE:   
In der Nacht zum Mittwoch lediglich im Allgäu nochmal leichter Frost.
Dazu in Oberschwaben örtlich Glätte durch überfrierende Nässe


Heute stark bewölkt bis bedeckt, anfangs örtlich Nebel. 
Durchziehender Regen, in den höchsten Lagen Schnee. Temperaturanstieg
auf 3 Grad im Bergland bis 13 Grad im Breisgau. Wind schwach bis 
mäßig aus anfangs östlichen, später auf süd- und südwestliche 
Richtungen drehend. Exponiert im Schwarzwald starke bis stürmische 
Böen. Am Feldberg Sturmböen.

In der Nacht zum Mittwoch bedeckt bei verbreitet teils kräftigem 
Regen. Tiefstwerte von 9 bis -1 Grad. Im Bergland starke bis 
stürmische Böen aus Südwest; auf den Schwarzwaldgipfeln Sturmböen bis
hin zu orkanartigen Böen. 

Am Mittwoch weiterhin bedeckt bei wiederholt Regen oder Schauern. Im 
Schwarzwald auch anhaltender Regen. Höchstwerte 6 Grad im 
Südschwarzwald und 13 Grad am südlichen Oberrhein. Mäßiger Wind aus 
Südwest, in Böen stark bis stürmisch. Im Bergland Sturmböen, im 
Hochschwarzwald schwere Sturmböen, exponiert auch orkanartig.

In der Nacht zum Donnerstag weiterhin Regen, teils auch schauerartig 
verstärkt, im Schwarzwald auch anhaltend. Tiefstwerte 9 bis 2 Grad 
bei weiter stark böigem, im Bergland stürmischen Westwind. In 
Hochlagen schwere Sturmböen bis orkanartige Böen.  

Am Donnerstag viele Wolken bei verbreitet teils kräftigem, im 
Schwarzwald anhaltendem Regen. Tagesmaxima 5 Grad auf der Alb, um 9 
Grad an der Donau, am Rhein zwischen 10 und 14 Grad. Mäßiger bis 
frischer Westwind mit starken bis stürmischen Böen, in hohen Lagen 
(schweren) Sturmböen, auf dem Feldberg orkanartigen Böen.

In der Nacht zum Freitag regnerisch und stark bewölkt. Minima von 9 
bis 1 Grad. Weiter starke bis stürmische Böen aus West. Im Bergland 
Sturmböen; exponiert im Schwarzwald schwere Sturmböen.

Am Freitag stark bis wechselnd bewölkt bei Regen oder Schauern. 
Höchstwerte von 5 Grad im Hochschwarzwald bis 13 Grad am Rhein. 
Mäßiger Westwind mit frischen bis starken, in hohen Lagen stürmischen
Böen bis Sturmböen.

In der Nacht zum Samstag viele Wolken, weiterhin Schauer, im Bergland
evtl. in Schnee übergehend. Tiefstwerte zwischen +4 und -1 Grad. Im 
Hochschwarzwald noch starke bis stürmische Böen aus West.

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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Dienstag, den 10.02.2026, 10:15 Uhr -
"Am heutigen Dienstag kommen bereits in der Früh im Südwesten 
Regenfälle auf. Anfangs kann dieser vor allem in windgeschützten 
Senken und Tälern bei Temperaturen um den Gefrierpunkt örtlich auch 
gefrieren. Im Tagesverlauf verlagern sich die Niederschläge 
allmählich auch bis zur Landesmitte und in den Nordwesten des Landes.
Im Osten und Südosten bleibt uns dagegen das ruhige Winterwetter 
heute noch erhalten. Für alle Sonnenliebhaber stehen die Chancen 
heute in Sachsen, am östlichen Alpenrand, sowie in den höheren Lagen 
des Bayerischen Waldes am besten. Die Temperaturen steigen dazu 
überall in den positiven Bereich an. Lediglich im äußersten Nordosten
kann sich regional immer noch die Dauerfrostluft halten.
 
In der kommenden Nacht breiten sich die Niederschläge auch bis in den
äußersten Nordosten aus. Dort gilt in der Nacht und am Morgen zum 
Berufsverkehr auf den Straßen erhöhte Vorsicht! Da die Böden noch 
gefroren sind, kann der Regen für gefährliches Glatteis auf den 
Straßen und Gehwegen sorgen. Nach Südwesten hin ist Glatteis kein 
Thema mehr! Dafür setzt dort vor allem in den Staulagen des 
Schwarzwaldes ergiebiger Dauerregen ein. 

Und auch am Mittwoch tagsüber hält dieser mit kurzen Unterbrechungen 
an. Dazu kommt im Süden auch ein starker Wind auf. In den Hochlagen 
sind Sturmböen, in Gipfellagen auch zeitweise orkanartige Böen 
möglich. Auch aufgrund der hohen Temperaturen, die in den Niederungen
im Süden und der Mitte häufig im zweistelligen positiven Bereich 
liegen setzt Tauwetter ein. Dies lässt die Flusspegel ordentlich 
ansteigen. Ein größeres und überregionales Hochwasser ist aber nicht 
zu erwarten.

Am Donnerstag gibt es weitere teils kräftige Regenfälle. Dazu bleibt 
es im Süden und der Mitte für die Jahreszeit sehr mild. Im äußersten 
Norden kann sich die sehr milde Luftmasse aber nicht durchsetzen, 
sodass die Niederschläge an der Grenze zu Dänemark und in Ostseenähe 
zeitweise als Schnee oder Schneeregen fallen. Dort werden nämlich nur
Höchstwerte von 2 bis 5 Grad gemessen, während in den Niederungen im 
Süden Spitzenwerte von bis zu 14 Grad erwartet werden. Unabhängig in 
welcher Region man sich am Mittwoch und Donnerstag befindet- 
wetterfeste Kleidung ist bei einem längeren Aufenthalt im Freien auf 
jeden Fall zu empfehlen. 

Am Freitag bleibt uns das wechselhafte und vor allem sehr nasse 
Wetter erhalten. Dazu fließt von Norden allmählich wieder kältere 
Luft ein. Sodass die Niederschläge zunächst im Norden und Bergland, 
in der Nacht auf Samstag und am Samstag tagsüber dann auch in tiefere
Lagen in der Mitte und im Süden wieder in Schnee übergehen. Ganz zur 
Freude aller Winterliebhaber hält die dann zumindest im Bergland 
recht winterliche Witterung auch über das Wochenende an.

Doch Anfang kommender Woche setzt sich voraussichtlich zumindest 
vorübergehend wieder mildere Luft durch. Dabei gibt es immer wieder 
Niederschläge und es könnte sich wieder Tauwetter durchsetzen. 
Insgesamt nehmen dann die Unsicherheiten aber zu. Eins ist damit 
sicher - an Spannung fehlt es beim Wetter in nächster Zeit nicht! "

Das erklärt M.Sc. Met. Nico Bauer von der Wettervorhersagezentrale 
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der 
kommenden Tage.


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