VHDL16 DWSG 091000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Montag, 09.02.2026, 10:30 Uhr
Anfangs verbreitet trüb, im Tagesverlauf freundlicher. Kommende Nacht
Frost, örtlich Glätte und Nebel.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Hoch EMMERAM über Osteuropa zusammen mit bodennah feuchter Luft
bleibt heute wetterbestimmend. Am Dienstag gelangt Baden-Württemberg
von Westen in den Einflussbereich von Tief TAMERA, das feuchtwarme
Maritimluft heranführt.
GLÄTTE/SCHNEE/GLATTEIS:
In der Nacht zum Dienstag lokal Glätte durch Reif oder überfrierende
Nässe. Am Dienstagfrüh und -vormittag im Hochschwarzwald 1 bis 5 cm
Neuschnee mit Glätte. Dabei in ungünstigen Tallagen des Schwarzwaldes
gefrierender Regen mit Glatteis nicht auszuschließen.
FROST:
In der Nacht zum Dienstag verbreitet leichter, in Oberschwaben
stellenweise mäßiger Frost
NEBEL:
In der Nacht zum Dienstag vor allem an Rhein und Donau zum Teil
dichter Nebel mit Sichtweiten unter 150 m, vormittags auflösend.
WIND/STURM:
Am Dienstag im Tagesverlauf auf den Schwarzwaldgipfeln starke bis
stürmische Böen bis 60, am Feldberg 70 km/h aus Südwest.
Heute zunächst verbreitet hochnebelartige Bewölkung, vereinzelt mit
Sprühregen; lokal auch Nebel. Ab dem Nachmittag von Südwesten
Auflockerung. Höchstwerte 1 Grad auf der Albhochfläche bis 11 Grad
bei Lörrach. Schwacher, im Bergland in Böen vereinzelt frischer
Ostwind.
In der Nacht zum Dienstag gering bis stark bewölkt, in den
Niederungen erneut ausbreitender Hochnebel und Nebel. Ausgangs der
Nacht im südlichen Oberrheingraben erste Regentropfen. Vereinzelt
Glätte bei Minima von +1 bis -6 Grad. Am Feldberg starke bis
stürmische Böen aus Südwest.
Am Dienstag von Westen zunehmend stark bewölkt bis bedeckt, anfangs
örtlich Nebel. Durchziehender Regen, in den höchsten Lagen Schnee. Im
Schwarzwald vereinzelt gefrierender Regen mit Glatteisbildung.
Temperaturanstieg auf 3 Grad im Bergland bis 12 Grad im Breisgau.
Wind schwach bis mäßig aus anfangs östlichen, später auf süd- und
südwestliche Richtungen drehend. Exponiert im Schwarzwald starke bis
stürmische Böen.
In der Nacht zum Mittwoch bedeckt bei verbreitet teils kräftigem
Regen. Tiefstwerte von 8 bis 0 Grad. Im Bergland starke bis
stürmische Böen aus Südwest; auf den Schwarzwaldgipfeln Sturmböen bis
hin zu orkanartigen Böen.
Am Mittwoch weiterhin bedeckt bei wiederholt Regen oder Schauern.
Vereinzelt auch Gewitter nicht ausgeschlossen. Im Schwarzwald auch
anhaltender Regen. Höchstwerte 6 Grad im Südschwarzwald und 14 Grad
am südlichen Oberrhein. Mäßiger Wind aus Südwest, in Böen stark bis
stürmisch. Im Bergland Sturmböen, im Hochschwarzwald schwere
Sturmböen, exponiert auch orkanartig.
In der Nacht zum Donnerstag weiterhin Regen, teils auch schauerartig
verstärkt, im Schwarzwald auch anhaltend. Tiefstwerte 10 bis 3 Grad
bei weiter stark böigem, im Bergland stürmischen Westwind. In
Hochlagen schwere Sturmböen.
Am Donnerstag viele Wolken bei verbreitet teils kräftigem, im
Schwarzwald anhaltendem Regen. Tagesmaxima 5 Grad auf der Alb, um 9
Grad an der Donau, am Rhein zwischen 10 und 13 Grad. Mäßiger bis
frischer Westwind mit starken bis stürmischen Böen, in hohen Lagen
(schweren) Sturmböen, auf dem Feldberg orkanartigen Böen.
In der Nacht zum Freitag regnerisch und stark bewölkt. Minima von 7
bis 1 Grad. Weiter starke bis stürmische Böen aus West. Im Bergland
Sturmböen; exponiert im Schwarzwald orkanartige Böen.
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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 09.02.2026, 10:15 Uhr -
"Nach den vielen Glätte- und Glatteislagen in den vergangenen Wochen,
startet diese Woche erstmal weitgehend ruhig. Am heutigen Montag gibt
es größtenteils ruhiges und trockenes Winterwetter. Dabei bestehen
die besten Chancen auf Sonnenschein an den Alpen und teilweise auch
in den westlichen Mittelgebirgen. Ansonsten bleibt es allerdings
meist Grau in Grau. In einigen Flussniederungen hält sich auch
längere Zeit dichter Nebel. Dabei taut auch die Nordosthälfte des
Landes langsam auf. Meist liegen die Höchstwerte knapp über 0 Grad.
Nur in Vorpommern gibt es auch zum Start in die neue Woche
gebietsweise nochmals Dauerfrost. Nach Südwesten hin klettert das
Thermometer dagegen bis auf 10 Grad.
Am Dienstag bahnt sich dann allmählich eine Wetterumstellung an.
Dabei greifen Tiefausläufer von Westen auf das Land über. So ziehen
im Verlauf des Tages von Südwesten Niederschläge heran. In der
Osthälfte bleibt es aber noch weitgehend niederschlagsfrei. Vor allem
vom Erzgebirge bis zum östlichen Alpenrand dürfen sich alle
Sonnenliebhaber freuen. Dort scheint die Sonne in den Bergen häufig
von der Früh an. Aber auch in den Niederungen sollten sich dort
anfängliche Nebelfelder im Tagesverlauf lichten und der Sonne
zumindest vorübergehend Platz machen. Die Temperaturen steigen dazu
überall in den positiven Bereich an. Lediglich im äußersten Nordosten
tritt vereinzelt noch Dauerfrost auf.
Dort muss in der Nacht auf Mittwoch bei aufkommenden Regen und
gefrorenen Böden auch nochmals stellenweise mit Glatteis gerechnet
werden. Sonst setzt von Südwesten teils länger anhaltender und
kräftiger Regen ein. Dazu steigen die Temperaturen am Mittwoch
überall an. Am Oberrhein sind dann sogar vorfrühlingshafte 14 Grad
möglich. Frühlingsgefühle mögen aber auch im Südwesten bei böig
auffrischendem Südwestwind und kräftigen Regenfällen nicht so richtig
aufkommen. Auf den Schwarzwaldgipfeln sind dann schwere Sturmböen
möglich!
Und auch am Donnerstag gibt es weitere teils länger anhaltende
Niederschläge. Vor allem im Stau des Schwarzwaldes kommen größere
Niederschlagsmengen zusammen. Im äußersten Norden liegen dabei die
Höchstwerte nur bei 2 bis 5 Grad, dort fällt zeitweise etwas Schnee
oder Schneeregen. Im Süden und der Mitte werden in den Niederungen
dagegen bei regnerischem Wetter häufig zweistellige Plusgrade
erwartet. Somit ist bei längerem Aufenthalt im Freien auf jeden Fall
regenfeste Kleidung zu empfehlen.
Am kommenden Wochenende bleibt uns das wechselhafte Wetter
voraussichtlich erhalten. Zudem fließt wieder kältere Luft ein,
sodass vor allem im Bergland ganz zur Freude aller Wintersportfans
Schnee wieder zum Thema wird. Mehr dazu in den nächsten Tagen an
dieser Stelle! "
Das erklärt M.Sc.-Met. Nico Bauer von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der
kommenden Tage.
Hinweis:
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