VHDL16 DWSG 031000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Dienstag, 03.02.2026, 10:30 Uhr
Mittags im Norden gebietsweise Glatteis, zur bayerischen Grenze hin
in Schnee übergehend. Nachts Frost und Glätte, lokal Nebel.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Von Südwesten überquert ein Tiefausläufer Baden-Württemberg und führt
feuchtmilde Luft heran. Bodennah hält sich gebietsweise noch eine aus
Osten eingeflossene Kaltluftmasse.
FROST:
In der Nacht zum Mittwoch mit Ausnahme tiefer Lagen am Rhein
verbreitet leichter Frost.
GLATTEIS:
Im Norden gebietsweise durch gefrierenden Regen, nachmittags
nachlassende Gefahr.
GLÄTTE/SCHNEE:
Tagsüber im Norden im Bereich von Odenwald, Spessart und Bauland
Glätte und etwas Neuschnee mit bis zu 2cm.
In der Nacht zum Mittwoch gebietsweise Glätte durch überfrierende
Nässe.
NEBEL:
Nachts örtlich Nebel mit Sichtweite unter 150 m.
Heute stark bewölkt, zeitweise Regen, im Tagesverlauf abziehend.
Anfangs im Norden örtlich gefrierender Regen, zum Teil auch Schnee.
Im Süden schon zunehmend trocken und Nachmittag auch mehr Sonne.
Höchstwerte im Odenwald um 0 Grad, am südlichen Oberrhein bis 10
Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus östlicher Richtung; im Bergland
starke bis stürmische Böen.
In der Nacht zum Mittwoch gering bis stark bewölkt, örtlich Nebel
oder Hochnebel. Tiefstwerte +1 Grad am Rhein, sonst verbreitet Frost
bei Werten um -4 Grad. Glätte.
Am Mittwoch nach Nebel-/Hochnebelauflösung durchziehende teils dichte
Wolkenfelder. Daneben zeitweise mehr Sonne. Trocken. Höchstwerte im
Oberschwaben um 1, in Nordbaden bis 9 Grad. Schwacher Wind aus Ost
mit frischen, in hohen Lagen starke bis stürmische Böen.
In der Nacht zum Donnerstag im Südwesten stark bewölkt, sonst erst
gering bewölkt mit zunehmender Bildung von Nebel und Hochnebel.
Tiefstwerte +1 Grad am Rhein und -4 Grad im Bergland. Glätte.
Am Donnerstag an Rhein und Donau längere Zeit trüb mit Nebel und
Hochnebel. Sonst nach deren Auflösung mehr Sonne als Wolken. Trocken
bei Maxima von 2 Grad auf der Alb und 10 Grad am Rhein. Schwacher
Wind aus Ost bis Nordost.
In der Nacht zum Freitag von Westen ausbreitender Regen. Teilweise
gefrierend, in höchsten Lagen auch als Schnee. Tiefstwerte im Umfeld
des Rheins um +2, in hohen Lagen und Oberschwaben zwischen -1 und -4
Grad. Glätte.
Am Freitag stark bewölkt bis bedeckt. Verbreitet leichter Regen bei
Höchstwerten von 2 Grad im Bergland und 12 Grad im Breisgau.
Schwacher bis mäßiger Wind aus Südwest mit frischen, in hohen Lagen
des Schwarzwaldes starke bis stürmische Böen.
In der Nacht zum Samstag abziehender Regen aber weiterhin stark
bewölkt. Tiefstwerte 6 bis 0 Grad. Exponiert im Schwarzwald starke
bis stürmische Böen aus Südwest.
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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Dienstag, den 03.02.2026, 10:15 Uhr -
"Hoch DANIEL hat sich als ein Dauerbrenner entpuppt. Nun schon seit
geraumer Zeit sitzt es felsenfest über Skandinavien und gebietet den
atlantischen Tiefdruckgebieten Einhalt. An der Südflanke führt dieses
Hoch kalte Festlandsluft in den Nordosten Deutschland. In den
Südwesten Deutschlands führt heute das Tief ROMINA weiterhin milde,
jedoch auch feuchte Luft heran.
Für das Wetter bedeutet das erneut starke Gegensätze. Der Nordosten
muss sich bei Dauerfrost und einem lebhaften Ostwind warm anziehen.
Dafür kriegt die Wintersonne ihre Anteile und es bleibt trocken. Ganz
anders im Südwesten. Dort ziehen bei grauem, wolkenverhangenem Himmel
Niederschläge auf. Ganz im Westen fallen sie als Tropfen. Auf ihrem
Weg nordostwärts werden daraus mehr und mehr weiße Flocken. Ob dieser
Schneefall dann wirklich überall für eine geschlossene Schneedecke
reicht, muss angezweifelt werden. Dazu ist es dann doch oft zu mild.
Im Übergangsbereich zwischen Schnee und Regen kann sich die Phase des
gefrierenden Regens einschleichen. Dadurch besteht vor allem in der
Nacht zum Mittwoch und zum Morgen hin ein erhöhtes Risiko für
Glatteis auf den Straßen und Gehwegen. Das genaue Gebiet sowie die
Verbreitung sind recht unsicher, jedoch könnte in etwa die Region vom
Emsland bis zum Weserbergland betroffen sein. Der Wind zeigt sich an
der Küste, aber auch im Bergland von seiner
stürmischen Seite und lässt die gefühlte Temperatur deutlich
absinken.
Am Mittwoch ziehen die nunmehr überwiegend in Schnee übergegangenen
Niederschläge nach Norden ab und es ist weitestgehend trocken. Auch
die Bewölkung lässt sich zu einigen Auflockerungen ermuntern. Im
Westen können tagsüber Höchsttemperaturen von knapp zweistelligen
Werten erreicht werden, während es im Norden weiterhin frostig
bleibt. In der Nacht kommt es im Norden und Osten zu Niederschlägen.
Inwieweit sich in das Wirrwarr an Niederschlagsphasen der gefrierende
Regen einfügt, bleibt abzuwarten, jedoch besteht erneut das Potenzial
für örtliches Glatteis und Probleme im Verkehr.
Am Donnerstag bleibt es im Norden bei Schneefall und Dauerfrost
winterlich. Im Südwesten ist es mild und zumeist trocken, nur
vereinzelt regnet es. Zum Freitag bringt der nächste Tiefausläufer
aus Südwesten Regen mit sich. Hoch DANIEL wird endlich nach Osten
abgedrängt und in den Nordosten des Landes kommt etwas mildere Luft
an - der Dauerfrost verabschiedet sich größtenteils.
"
Das erklärt M.Sc. Fabian Chow von der Wettervorhersagezentrale des
Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden
Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
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