VHDL16 DWSG 291000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Donnerstag, 29.01.2026, 10:30 Uhr

Oft Niederschläge, in mittleren und hohen Lagen als Schneeregen oder 
Schnee mit Glätte. Kommende Nacht örtlich Glätte und stark reduzierte
Sicht. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Ein Tiefdruckgebiet über Bayern zieht im Tagesverlauf allmählich nach
Nordosten ab. Anschließend setzt sich nachts schwacher 
Hochdruckeinfluss durch. 

SCHNEE/GLÄTTE: 
Bis zur ersten Nachthälfte in der Osthälfte oberhalb von 400 m, 
zusätzlich zum schon gefallenen 1 bis 3 cm, weiter 1 bis 5, in 
Staulagen der Ostalb bis 10 cm Neuschnee mit Glätte.
Dazu in der Nacht zum Freitag streckenweise Glätte durch 
überfrierende Nässe. 
Am Freitag zum Mittag hin im Bergland und Oberschwaben von Südwesten 
ausbreitender leichter Schnee mit Glätte. Dabei meist nur 
geringfügige Mengen, nur in Hochlagen des Schwarzwaldes 1 bis 5 cm.  


FROST: 
Heute tagsüber sowie am Freitag in mittleren und hohen Lagen lokal 
Dauerfrost. In der Nacht zum Freitag flächendeckend leichter, im 
Allgäu mäßiger Frost.

NEBEL: 
In der Nacht zum Freitag gebietsweise Nebel, örtlich mit Sichtweite 
unter 150 m, vormittags auflösend. 

Heute meist bedeckt, gebietsweise Regen, im mittleren und hohen Lagen
Schneeregen und Schnee mit Glätte. Nachmittags von Südwesten 
nachlassende Niederschläge. Höchstwerte von -1 Grad auf der Ostalb 
bis 8 Grad am Kaiserstuhl. Schwacher Südwestwind. 

In der Nacht zum Freitag vom Odenwald und Taubergrund bis zur Ostalb 
letzte Regentropfen bzw. Schneeflocken, nachfolgend Übergang in 
hochnebelartige Bewölkung. Dabei lokal noch Nieselregen. Ansonsten 
gering bis stark bewölkt, gebietsweise Nebel. Streckenweise Glätte 
bei Tiefstwerten von 0 Grad bei Mannheim bis -7 Grad im Allgäu. 

Am Freitag zunächst noch trüb durch Nebel oder Hochnebel. Im Laufe 
des Vormittags von Südwesten ausbreitender leichter Regen, im 
Bergland und Oberschwaben Schnee mit Glätte. Vom Odenwald bis zur 
Ostalb nach Nebelauflösung überwiegend noch wolkig aber trocken. 
Maxima 0 Grad auf der Alb bis 7 Grad bei Lörrach. Meist schwacher 
Wind aus südlichen Richtungen; auf dem Feldberg starke bis stürmische
Böen. 

In der Nacht zum Samstag überwiegend wolkig, im weiteren Verlauf von 
Westen her zunehmend bedeckt. Zunächst nur lokal, in der zweiten 
Nachthälfte im Westen sich verstärkender Regen. Im Hochschwarzwald 
Schnee; in ungünstigen Tallagen gefrierender Regen mit 
Glatteisrisiko. Dazu gebietsweise Nebel. Tiefstwerte von +3 Grad am 
Schwarzwald und bis -5 Grad in Oberschwaben. Auf den 
Schwarzwaldgipfeln starke bis stürmische Böen aus Südwest. 

Am Samstag teilweise freundliches Wetter bei mittelhoher und hoher 
Bewölkung. Gebietsweise jedoch stärker bewölkt mit lokal ein paar 
Regentropfen oder, in den Hochlagen, Schneeflocken. Etwas wärmer bei 
Tagesmaxima von 1 Grad auf der Ostalb bis 9 Grad im südlichen 
Oberrheingraben. Schwacher Wind aus Südost bis Ost. 

In der Nacht zum Sonntag viele Wolken. Gebietsweise etwas Regen, in 
hohen Lagen Schnee. Lokal gefrierender Regen mit Glatteis nicht 
auszuschließen. Dazu lokal Nebel. Tiefstwerte von +3 Grad im 
Oberrheingraben bis -4 Grad im Allgäu. 

Am Sonntag wechselhaft. Dabei lokal etwas Regen, im Bergland Schnee, 
zeitweise aber auch hervorkommende Sonne. Höchstwerte von 1 Grad in 
Oberschwaben und bis 10 Grad im Breisgau. Schwacher Ostwind.

In der Nacht zum Montag wechselnd bis stark bewölkt. Meist trocken, 
lokal Nebel. Tiefstwerte +2 bis -5 Grad. 

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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Donnerstag, den 29.01.2026, 10:15 Uhr -
"Aktuell befindet sich Süd- und Westdeutschland im Einflussbereich 
von Tief NORMA, das sich von Nordostitalien ostwärts verabschieden 
wird. Es macht Platz für die vom Nordatlantik fleißig produzierten 
Tiefdruckgebiete, die nachfolgend zeitweise bis Westeuropa vordringen
und ihre schwächer werdenden Ausläufer in den Süden und Westen von 
Deutschland lenken. Hoch DANIEL sitzt über Fennoskandien und blockt 
das Vordringen der Tiefs weiter nach Osten ab. Bis Anfang kommender 
Woche rutscht das Hoch Richtung Baltikum. An seiner Südwestflanke 
dringt kalte Festlandsluft in den Nordosten Deutschlands, während in 
den Südwesten milde und feuchte Meeresluft einfließt. Diese 
Gegensätze verstärken sich bis zum Beginn kommender Woche. 

Auch heute dominieren Wolken den Blick in den Himmel. Zunächst 
schneit es verbreitet in Süd- und Westdeutschland und sorgt für 
entsprechende Glätteverhältnisse auf Wegen und Fahrbahnen. Diese 
Niederschläge schwächen sich ab und verlagern sich im Tagesverlauf in
die Mitte, zum Spätabend auch in den Norden. Die andauernde Zufuhr 
milder Luftmassen in den Südwesten lassen die Niederschläge dort in 
Regen übergehen. Von milder Luft kann man im Nordosten nur träumen. 
Bleibt es dort durch das blockierende Hoch zwar meist trocken, 
verharrt die Temperatur auch tagsüber oft im leichten Frostbereich. 
Dies wird durch einen kalten Ostwind verstärkt, der besonders an der 
Küste auffrischt. In der Nacht zum Freitag nehmen die Niederschläge 
ab. Frost, die immer wiederkehrende Glätte, sei es durch den 
Neuschnee oder gefrierende Restnässe, sowie Nebel im Südwesten 
vervollständigen das winterliche Repertoire.

Am Freitag zeigt sich die Sonne zumindest gebietsweise. Die höchste 
Wahrscheinlichkeit für Sonnenschein besteht im Alpenraum. Die zweite 
Region, die sich über Sonnenschein freuen darf, ist der Westteil des 
Landes. Ansonsten wird es ein weiteres Mal wolkig, in der Nord- und 
Osthälfte beliebt es ganztags unter tiefen Wolken grau. Dort fallen 
auch einige Schneeflocken. Sonst bleibt es öfter trocken. Das 
nächste, wenn auch schwache Niederschlagsgebiet erreicht im 
Tagesverlauf den Südwesten und bringt Regen. Dort bleibt es mild, 
während der Dauerfrost im Nordosten und Norden andauert. An den 
Küsten frischt der Wind aus Ost bis Südost weiterhin böig auf. In der
Nacht zum Samstag weiten sich die Niederschläge vom Südwesten aus 
etwas nordöstlich aus. Als Regen fallend, kann dieser dabei örtlich 
auf den kalten Böden gefrieren und zu Glatteis führen.

Zum Start in das Wochenende zeichnet sich in der Osthälfte weiterhin 
überwiegend trockenes, in der Westhälfte leicht wechselhafteres 
Wetter ab. Dabei kämpft sich die Sonne jedoch zumindest stellenweise 
durch die Wolkendecke. Am leichtesten hat sie es im Alpenraum. Die 
Gegensätze in der Temperaturversteilung verstärken sich sogar: Der 
Nordosten kann sich vom Dauerfrost nicht lösen und in Vorpommern 
rutscht das Thermometer sogar tagsüber in mäßigen und nachts in den 
strengen Frostbereich ab. Bei andauerndem kalten Ost- bis Südostwind 
sind dicke Winterjacken vonnöten. Ganz anders präsentiert sich der 
Westen und Südwesten. Dort bleibt es mild und am Rhein nachts 
frostfrei. Am Sonntag können am Oberrhein zweistellige Plusgrade 
erreicht werden.

Auch zu Beginn der neuen Woche bleibt diese Wetterkonstellation 
bestehen, zur Wochenmitte deutet sich im Nordosten eine Milderung 
an."

Das erklärt Dipl.-Met. Markus Eifried von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


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