VHDL16 DWSG 281000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Mittwoch, 28.01.2026, 10:30 Uhr

Ab dem Abend bis Donnerstag gebietsweise bis verbreitet Glätte, 
Schnee und Frost. In der Nacht zum Freitag verbreitet Frost und 
örtlich Glätte. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Ein Frontensystem hat von Westen auf Baden-Württemberg übergegriffen,
kommt aber kaum noch ostwärts voran. Im weiteren Verlauf bringt ein 
Tief über Norditalien zunehmend feuchtere Luft heran. Dabei kühlt 
sich die in höheren Schichten eingeflossene mildere Luft wieder 
zunehmend ab. 

SCHNEE/GLÄTTE/FROST:
Gegen Abend von Südwesten zunehmend Schneefall samt Glätte, dabei bis
Donnerstagnachmittag/-abend in Lagen oberhalb 300 m 1-5 cm Neuschnee,
in Lagen oberhalb 600 m lokal auch bis 10 cm. Im Allgäu ggf. bis 15 
cm. Dazu in der Nacht zum Donnerstag verbreitet leichter Frost. In 
der Nacht zum Freitag erneut leichter Frost, dann Glätte durch 
überfrierende Nässe. 

Heute überall diesig und dicht bewölkt. Vor allem im Westen zeitweise
etwas Regen. Am Nachmittag und Abend von Süden aufkommender 
Schneefall. Höchstwerte 1 bis 5 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus 
Nord bis Nordost.

In der Nacht zum Donnerstag verbreitet leichter Schneefall und 
Glätte, in tiefen Lagen auch Schneeregen. Dort +2 bis 0, sonst 0 bis 
-3 Grad. 

Am Donnerstag bedeckt. Zögerlich nachlassender Schneeregen/Regen. In 
mittleren und hohen Lagen Schnee. Erst gegen Abend im Südwesten 
wenige Auflockerungen möglich. Höchstwerte von -1 Grad auf der 
Schwäbischen Alb über +2 Grad im Raum Stuttgart und bis +6 Grad am 
Kaiserstuhl. Schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen. 

In der Nacht zum Freitag im oberen Bergland Wolkenauflockerungen, in 
den Niederungen zunehmend Nebel und Hochnebel. Lokal etwas 
Schneegriesel, meist aber trocken. Tiefstwerte +1 bis -5 Grad und 
Glätte durch überfrierende Nässe. Bei Aufklaren über Schnee bis -8 
Grad. 

Am Freitag zunächst Nebel und Hochnebel, im weiteren Tagesverlauf 
wechselnd bis stark bewölkt. Meist trocken, nur im Südwesten 
vereinzelt Regen oder Schneeregen, im Hochschwarzwald Schnee. 
Temperaturanstieg auf 0 Grad auf der Ostalb und 6 Grad im 
Dreiländereck. Schwachwindig.

In der Nacht zum Samstag oft stark bewölkt und von Südwesten Regen, 
in höheren Lagen Schnee. Örtlich gefrierender Regen nicht 
ausgeschlossen. Bei Tiefstwerten zwischen 0 Grad am Neckar und -4 
Grad im Allgäu zudem vielerorts Glätte durch überfrierende Nässe. Nur
am Rheingraben bei +2 bis 0 Grad frostfrei. 

Am Samstag nach Osten abziehende Niederschläge, nachfolgende Regen-, 
im höheren Bergland Schneeschauer. Maxima zwischen 1 Grad in Ulm und 
knapp 10 Grad im Südwesten. Wind meist schwach aus unterschiedlichen 
Richtungen.

In der Nacht zum Sonntag +4 bis -2 Grad. Regen, Schnee und trockene 
Abschnitte im Wechsel bei meist starker Bewölkung. Örtlich Glätte.  

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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 28.01.2026, 10:15 Uhr -
"Ein Sammelsurium an Tiefdruckgebieten befindet sich auf der 
Wetterkarte. Auf ihrem Weg vom Atlantik nach Osten schwächen sich 
diese jedoch zumeist ab, da das Hoch DANIEL über Nordosteuropa 
standhaft dagegenhält. 

Für Deutschland bringen die schwachen Tiefausläufer heute 
Niederschläge. In welcher Form dieser fällt, ist jedoch von Region zu
Region unterschiedlich. Im Westen und Südwesten fällt bei milderen 
Temperaturen zunächst Regen. Nach Nordosten hin wird es kälter und in
einem Streifen vom Emsland bis nach Thüringen fallen weiße Flocken 
vom Himmel und sorgen weiterhin für eine verschneite Landschaft. Noch
weiter im Nordosten ist es zwar zumeist bedeckt, aber meistens 
trocken. Ab dem Nachmittag zieht von Südwesten Schnee auf und kommt 
in der Nacht zum Donnerstag weiter nordöstlich voran. Verbreitet 
kommt es zu leichtem Frost und Glätte. An der Küste fühlen sich die 
Temperaturen nochmal etwas unangenehmer an, da ein böiger Ostwind 
weht.

Am Donnerstag dominieren Wolken den Blick in den Himmel und es kommt 
weiterhin gebietsweise zu Schneefällen. Eine gewisse Umsicht im 
Straßenverkehr kann also nicht schaden. Im Westen und Südwesten ist 
es in tieferen Lagen mild genug, dass es nicht für Schnee reicht und 
daher mit "gewöhnlichem" Regen vorliebgenommen werden muss. Im 
Nordosten bleibt es durch das blockierende Hoch zwar trocken, jedoch 
tagsüber oft frostig und aus östlichen Richtungen windig. In der 
Nacht zum Freitag nehmen die Niederschläge ab. Frost, die immer 
wiederkehrende Glätte, sei es durch den Neuschnee oder gefrierende 
Restnässe, sowie Nebel im Südwesten vervollständigen das winterliche 
Repertoire.

Am Freitag zeigt sich die Sonne zumindest gebietsweise. Die höchste 
Wahrscheinlichkeit für etwas Sonnenschein besteht wohl im Westen und 
Süden des Landes. Ansonsten wird es ein weiteres Mal wolkig. 
Allerdings legen die Tiefs eine kleine Ruhepause ein und es bleibt 
öfter trocken. Im Norden und Nordosten braucht es bei Dauerfrost und 
östlicher Windrichtung warme Winterkleidung. Am Rhein wird es bei 
einstelligen positiven Werten milder. In der Nacht zum Samstag 
erreichen Niederschläge den Südwesten und ziehen nordostwärts weiter.
Als Regen fallend, kann er dabei örtlich auf den kalten Böden 
gefrieren und zu Glatteis führen.

Zum Start in das Wochenende zeichnet sich in der Osthälfte weiterhin 
überwiegend trockenes, in der Westhälfte wechselhafteres Wetter ab. 
Dabei kämpft sich die Sonne jedoch zumindest stellenweise durch die 
Wolkendecke. An der Temperaturverteilung ändert sich kaum etwas, der 
Nordosten kann sich nicht vom Dauerfrost lösen und der Südwesten darf
sich am milden Wintergewand erfreuen. "

Das erklärt M.Sc. Fabian Chow von der Wettervorhersagezentrale des 
Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden 
Tage.


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