VHDL16 DWSG 271000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Dienstag, 27.01.2026, 10:30 Uhr

In der Nacht zum Mittwoch bei leichtem Frost im Osten Glatteisgefahr.
Ab Mittwochfrüh zunächst im Bergland, später bis mittlere Lagen 
Schnee. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute bestimmt zunächst ein Zwischenhoch das Wetter in 
Baden-Württemberg, ehe nachmittags ein neuer Tiefausläufer auf den 
Westen übergreift. 

FROST/GLÄTTE:
In der Nacht zum Mittwoch in der Südosthälfte und im Osten meist 
leichter Frost und örtlich Glätte durch überfrierende Nässe.

GLATTEIS:
In der Nacht zum Mittwoch im Osten zum Teil Glatteis durch 
gefrierenden Regen.

SCHNEE:
In der Nacht zum Mittwoch im Bergland zum Teil Glätte durch geringen 
Schneefall, im Südschwarzwald bis 5 cm. 

Heute zunächst heiter. Von Westen rasch stark bewölkt bis bedeckt, 
und zum Abend im Westen einsetzender Regen. Höchstwerte 1 Grad auf 
der Ostalb bis 7 Grad bei Freiburg. Schwacher Wind aus West. 

In der Nacht zum Mittwoch von Westen her Regen, in hohen Lagen ab den
Frühstunden auch Schnee. Vor allem im Osten zum Teil gefrierender 
Regen und Glatteis. Tiefstwerte am Rhein +3, in Oberschwaben -2 Grad.


Am Mittwoch Regen, gebietsweise aber auch mehrstündige trockene 
Abschnitte. Im Bergland zunehmend Schnee, gegen Abend bis auf 
mittlere Lagen absinkende Schneefallgrenze. Höchstwerte zwischen 2 
Grad auf der Ostalb und 6 Grad im Breisgau. Schwacher Wind aus 
Südwest bis West.

In der Nacht zum Donnerstag stark bewölkt. Zunehmender Übergang von 
Regen in Schnee. Tiefstwerte im Bergland -2, am Rhein +2 Grad. 

Am Donnerstag von Westen her nachlassender Niederschlag und 
nachfolgend Auflockerung, im Osten bis zum Nachmittag anhaltende 
Schneefälle leichter Intensität. Höchstwerte im Osten 2, im Westen 8 
Grad. Schwacher Wind aus südlichen Richtungen. 

In der Nacht zum Freitag vorübergehend gering bewölkt, alsbald von 
Westen neue Bewölkung mit Regen, der in Baden örtlich gefrieren und 
zu Glatteis führen kann. Tiefstwerte am Rhein +3, im Osten und 
Südosten um -2 Grad. 

Am Freitag wechselnd bist stark bewölkt, gebietsweise etwas 
Niederschlag. Anfangs lokal Glatteisgefahr. Höchstwerte zwischen 0 
Grad auf der Ostalb und 9 Grad im Dreiländereck. Schwachwindig.

In der Nacht zum Samstag oft bewölkt, stellenweise etwas 
Niederschlag. Tiefstwerte zwischen +2 im Rheintal und -4 Grad im 
Allgäu. Örtlich Glätte und lokal Nebel.   

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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Dienstag, den 27.01.2026, 10:15 Uhr -
"Mit Ausnahme des Westens und Südwestens ist Deutschland in ein 
winterlich weißes Kleid gehüllt. Am kompaktesten ist die Schneedecke 
im Bergland und in der südlichen Mitte. In den kommenden Tagen kann 
diese zumindest gebietsweise weiter anwachsen, da der winterliche 
Witterungsabschnitt seine Fortsetzung findet. Tiefausläufer von 
zahlreichen Tiefdruckgebieten, die sich über dem Atlantik tummeln, 
erreichen immer wieder Deutschland von Westen her. Sie schaffen es 
aber nicht, nachhaltig mildere Luft nach Mitteleuropa zu führen, denn
ein umfangreiches Hochdruckgebiet über Osteuropa hält dagegen. Es 
schaufelt an seiner Südwestflanke von Osten her anhaltend Kaltluft 
nach Deutschland.

Heute kehrt kurzzeitig Ruhe ein beim Wetter. Im Osten und Nordosten 
flockt es hier und da noch leicht oder es fällt vereinzelt 
gefrierender Sprühregen. Viel kommt aber nicht vom Himmel. Ansonsten 
bleibt es zunächst trocken. Wer etwas Sonne tanken will, muss in die 
Gebiete südlich der Donau, denn nur dort herrscht kein trübes 
Einheitsgrau. In den Nachmittagsstunden kommen von Westen her 
neuerlich Niederschläge auf. Diese fallen im Westen und Südwesten als
Regen. Problematischer wird es in den Mittelgebirgen, denn dort gibt 
es teils gefrierenden Regen oder auch kräftigeren Schneefall. 

Schnee und Regen sind dann auch in der Nacht westlich einer Linie 
Emsland-Westerzgebirge-Unterfranken-Bodensee ein Thema. Während es 
vom Nordwesten bis in die östliche Mitte ein paar Zentimeter 
Neuschnee gibt, dominiert weiter westlich eher der Regen. Dazwischen 
bildet sich ein Übergangsbereich heraus, in dem teils gefrierender 
Regen, teils Schnee fällt. Auf den Straßen ist also wieder erhöhte 
Vorsicht geboten. Im Nordosten und Südosten bleibt es 
niederschlagsfrei.

Am Mittwoch folgen weitere Niederschläge nach. Diese fallen im Westen
und Südwesten im Tiefland als Regen. Sonst gibt es mitunter mehrere 
Zentimeter Neuschnee, vor allem am Nachmittag und Abend vom 
Schwarzwald bis ins Allgäu. Im Nordosten und Südosten bekommt man von
alledem nichts mit. Dort bleibt es meist trocken. An der Küste bläst 
ein unangenehm böiger Ostwind. Während im Norden und Osten allenfalls
zarte Plusgrade erreicht werden, wird es sonst mit 2 bis 6 Grad etwas
milder.

In der Nacht zum Donnerstag und am Donnerstag gibt es in der 
Südwesthälfte weitere Niederschläge. In tiefen Lagen des Westens und 
Südwestens als Regen oder Schneeregen, sonst als Schnee. Dann sind 
neuerlich um 5, lokal auch um 10 cm Neuschnee möglich. In der 
Nordosthälfte bleibt es überwiegend niederschlagsfrei. Die Sonne 
zeigt sich nirgends.

Etwas mehr Hoffnung auf Sonnenschein macht der Freitag. Dann kann sie
sich zumindest gebietsweise durch die dichte Wolkendecke kämpfen und 
die Winterlandschaft in ihrem ganzen Glanz erstrahlen lassen. Mütze 
und Schal gehören dann bei winterlichen Temperaturen aber weiterhin 
zum Repertoire.  "

Das erklärt Dipl.-Met. Marcel Schmid von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der 
kommenden Tage.


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