VHDL16 DWSG 211000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Mittwoch, 21.01.2026, 10:30 Uhr

Heute früh leichter bis mäßiger Frost, örtlich Nebel. Tagsüber heiter
bis sonnig.  

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Hoch CHRISTIAN über Osteuropa sorgt für eine Inversionslage über 
Baden-Württemberg mit feuchtkalter Luft in Bodennähe und wärmerer 
Luft in höheren Lagen. 

FROST/GLÄTTE: 
Heute früh bis Vormittag leichter bis mäßiger Frost. Vereinzelt 
Glätte durch Reif. Im Raum Ulm bei zähem Hochnebel wahrscheinlich 
Dauerfrost. In der Nacht zum Donnerstag flächendeckend leichter, im 
Osten teils mäßiger Frost und vereinzelt Reifglätte.

NEBEL:
Heute bis Vormittag und in der Nacht zum Donnerstag vor allem entlang
des unteren Neckars, am Rhein sowie in Oberschwaben regional Nebel, 
ab und zu mit Sichtweiten unter 150 m. 

Heute in den Niederungen und in Oberschwaben teils länger trüb durch 
Nebel oder Hochnebel. Sonst oft Sonne, im Westen zeitweise Durchzug 
hoher Wolkenfelder. Temperaturanstieg auf -1 Grad im Dauergrau im 
Raum Ulm und +9 Grad am Osthang des Schwarzwaldes und an der 
Albtrauf. Schwacher Wind, tendenziell aus östlichen Richtungen. 

In der Nacht zum Donnerstag meist klar, am Rhein, am Bodensee und in 
Oberschwaben Nebel oder Hochnebel. Niederschlagsfrei. Tiefstwerte 
zwischen -2 am Rhein und -9 Grad an der Grenze zu Bayern. Vereinzelt 
Reifglätte. 

Am Donnerstag zunächst sonnig, im Verlauf von Südwesten dünne 
Wolkenfelder. Am Rhein, am Bodensee und in Oberschwaben durch 
Hochnebel bedeckt, dort etwas Sprühregen nicht ausgeschlossen. Zum 
Abend weitere Bewölkungsverdichtung, im Nordosten noch klar. 
Höchstwerte zwischen 0 Grad an der Donau und +6 Grad bei Lörrach. 
Schwacher Wind, vorwiegend aus östlichen Richtungen.

In der Nacht zum Freitag zunehmend stark bewölkt. Örtlich Nebel. 
Voraussichtlich niederschlagsfrei. Tiefstwerte im südlichen 
Oberrheingraben um 0 Grad, sonst zwischen -2 und -7 Grad. 

Am Freitag uneinheitlich bewölkt, meist trocken. Höchstwerte zwischen
0 Grad bei Ulm und 7 Grad im Markgräflerland. Schwacher Wind aus 
östlichen Richtungen.

In der Nacht zum Samstag stark bewölkt bis bedeckt. Im Südwesten 
zeitweise Regen, gefrierender Regen oder auch Schneeregen. Im 
Hochschwarzwald Schnee. Sonst noch niederschlagsfrei. Tiefstwerte 
zwischen 0 Grad im Breisgau und -6 Grad auf der Ostalb. Glättegefahr.


Am Samstag noch größere Vorhersageunsicherheiten. Unbeständig bei 
wechselnden Bewölkungsverhältnissen und lokal etwas Schnee, in tiefen
Lagen Regen. Bei Temperaturen zwischen -1 und +8 Grad vor allem in 
höheren Lagen Glättegefahr. Wind schwach aus unterschiedlichen 
Richtungen.

In der Nacht zum Sonntag meist stark bewölkt, oftmals trocken. 
Gebietsweise Ausbildung von Nebel- und Hochnebelfeldern. Frostig bei 
Minima von 0 bis -5 Grad. Lokal Glätte.  

**


Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 21.01.2026, 10:15 Uhr -
"Das ruhige Hochdruckwetter setzt sich in weiten Teilen auch in den 
kommenden Tagen fort, zum Wochenende wird es in manchen Regionen noch
winterlicher. Der Hochdruckeinfluss verlagert sich mehr in den 
Nordosten, und Tiefausläufer mit Wolken und Niederschlag (Regen 
Schnee und teils gefrierender Regen) kommen allmählich bis zu uns 
voran.
Heute scheint fast überall die Sonne, nur im Westen hält sich 
entweder dichter Nebel, oder es verhindern erst zum Abend hin, 
aufkommende hohe Wolkenfelder Sonnenschein und blauen Himmel. Mit bis
zu 9 Grad wird es westlich des Niederrheins und in den südlichen 
Berglagen am wärmsten, in Mecklenburg-Vorpommern und im Osten Bayerns
bleibt es auch tagsüber frostig. Der Wind an der Küste und auf den 
Inseln nimmt spürbar zu, während er in der Lausitz und in den 
sächsischen Bergen nachlässt. Nachts wird es wieder klirrend kalt, je
südöstlicher, desto kälter, nur der äußerste Westen bleibt bei leicht
positiven Werten.
 
Morgen wie angedeutet ein ähnliches Bild, wo kein Nebel stört, gibt 
es verbreitet blauer Himmel, nur der Norden bleibt diesmal außen vor,
aus tiefen Wolken ist sogar etwas Niederschlag möglich was 
temperaturabhängig auch mit Glätte einhergehen kann. Im Westen wird 
es wieder mild, in großen Teilen der östlichen Landeshälfte hält sich
der Frost auch tagsüber. Rügen, Fehmarn, und die Kieler Bucht 
schließen sich dem stürmischen Wetter an, die Nordsee legt noch einen
darauf. Die Temperaturverteilung in der Nacht auf Freitag ähnelt den 
vorangegangenen Nächten, nur im Norden ist es etwas kälter und im 
Südosten etwas wärmer, vor allem im Südosten bis Sachsen sinkt das 
Thermometer wieder unter -10 Grad ab. Von Südwesten zieht zunehmend 
Bewölkung auf, der wenige Regen der bis in die Morgenstunden daraus 
fällt, könnte örtlich gefrieren. 

Am Freitag gibt es dann landesweit schon merklich weniger 
Sonnenstunden, Sachsen bleibt die letzte Sonnenhochburg, die 
angekündigten Tiefausläufer sorgen für Wolken und im Westen fällt 
weiterhin etwas Regen. Die Tagestemperaturen bleiben mehr oder 
weniger wie gehabt, erwähnenswert ist, dass es an den Küsten jetzt 
auch tagsüber frostig bleibt. Hier weht der Wind auch weiter kräftig,
auf den Inseln und in der Kieler Bucht wird es noch stürmischer! 
Nachts gibt es deutlich weniger strengen Frost.
Niederschläge fallen am Samstag vor allem im Westen, dort ist in den 
Mittelgebirgen eine weiße Überraschung möglich, wo im Westen Regen 
fällt könnte stellenweise Glätte ein Thema werden. Insgesamt gibt es 
hier aber noch einige Unsicherheiten, genauere Details zum 
Wetterverlauf am Wochenende folgen an dieser Stelle.
"

Das erklärt M.Sc. Nico Bauer und Thorsten Kaluza   von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


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