VHDL16 DWSG 171000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Samstag, 17.01.2026, 10:30 Uhr

Heute im Osten lokal Dauerfrost. Nachts Frost, Nebel, stellenweise 
Glätte. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Baden-Württemberg liegt im Einflussbereich eines kräftigen Hochs mit 
Schwerpunkt über Osteuropa, das von Osten zunehmend kältere, bodennah
teilweise auch feuchte Festlandsluft heranführt. 

FROST/GLÄTTE:
Heute im Osten örtlich Dauerfrost. In der Nacht zum Sonntag 
verbreitet leichter Frost, vereinzelt Glätte durch überfrierende 
Nässe oder Reif. Am Sonntag tagsüber an der Donau erneut lokal 
Dauerfrost.


NEBEL:
In der Nacht zum Sonntag gebietsweise Nebel mit Sichten unter 150 m. 


Heute im Südosten teils zäher Hochnebel, sonst teils wolkig, teils 
heiter. Zeitweise Sonne vor allem in höheren Lagen von Schwarzwald 
und Alb. Höchstwerte um 0 Grad an der nebeligen Donau und bis 10 Grad
im Markgräflerland. Schwacher östlicher Wind.

In der Nacht zum Sonntag verbreitet trüb durch Nebel und Hochnebel. 
Nur in hohen Lagen gering bewölkt. Tiefstwerte im Kraichgau um +1 
Grad, sonst meist leichter Frost bis -5 Grad. Vereinzelt Glätte. 

Am Sonntag in hohen Lagen viel Sonne, dagegen im Tiefland oft 
Dauergrau. Höchstwerte von um -1 Grad an der Donau bis örtlich 6 Grad
am Hochrhein. Wind schwach aus Ost.

In der Nacht zum Montag neblig oder hochneblig trüb. Nur in hohen 
Lagen teils gering bewölkt. Tiefstwerte im Hochschwarzwald um +1 
Grad, sonst zwischen -1 und -5 Grad. Vereinzelt Glätte. 

Am Montag zögerliche Auflösung von Nebel und Hochnebel. In den 
tiefsten Lagen oft ganztägig trüb, im Bergland viel Sonne. Maxima von
1 Grad im Bereich der Ostalb, bis 9 Grad bei Lörrach. Schwacher 
Ostwind.

In der Nacht zum Dienstag an Rhein, Donau und Bodensee oft Nebel und 
Hochnebel, abseits davon gebietsweise klar, vor allem aber im 
Bergland. Minima 0 bis -6 Grad. 

Am Dienstag nach Nebelauflösung viel Sonne. Vor allem im 
Oberrheingraben örtlich Dauergrau. Temperaturanstieg auf 1 Grad im 
Dauergrau und 6 Grad bei viel Sonne. Weiterhin schwacher Ostwind.

In der Nacht zum Mittwoch in den Niederungen erneut Nebel und 
Hochnebel. Sonst sternenklar. Frühwerte von -2 bis -8 Grad. 
Vereinzelt Glätte.

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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Samstag, den 17.01.2026, 10:15 Uhr -
"Zwischen einem umfangreichen Hoch (CHRISTIAN) über Osteuropa und 
einem Tief bei Irland liegt Deutschland in einer südöstlichen 
Strömung. Erwartungsgemäß ist der Hochdruckeinfluss nach Osten größer
als nach Westen. Aber auch im Westen bleibt es nach ein paar Tropfen 
in den Frühstunden des heutigen Samstags in der Folge trocken, denn 
von Osten verstärkt sich der Hochdruckeinfluss. Nach und nach wird 
nicht nur allmählich kältere, sondern auch trockenere Luft 
herangeführt.
Heute dominieren verbreitet noch Wolken oder Hochnebel. Freundlich 
ist es in höheren Lagen und gebietsweise auch in der Westhälfte des 
Landes. Die Temperaturunterschiede von Ost nach West sind groß: 
Maximal 2 Grad auf Rügen und bis zu 12 Grad am Niederrhein. An der 
Donau bleibt es mit Werten um 0 Grad teils noch etwas kälter.
Nach einer vor allem im Süden und Osten häufig frostigen Nacht 
startet der Sonntag noch gebietsweise grau. Im Tagesverlauf setzt 
sich abseits des Nordseeumfelds und des Südwestens verbreitet die 
Sonne durch. Mit maximal 0 bis 9 Grad wird es vor allem im Westen 
nicht mehr ganz so mild wie zuletzt.
Der Start in die Woche wird dann verbreitet freundlich, nur in den 
Tälern Südwestdeutschlands hält sich teils hartnäckig Nebel oder 
Hochnebel. An den Höchstwerten ändert sich nicht viel. 
Bemerkenswerter sind die Tiefstwerte. Klarer Himmel und trockene Luft
lassen diese in den Nächten Anfang der Woche im Westen meist in den 
leichten Frostbereich, im Osten und Südosten dagegen immer häufiger 
in den mäßigen Frostbereich unter -5 Grad sinken.
Ein Blick über die Kurzfrist hinaus zeigt eine Verstärkung der 
östlichen Strömung in der kommenden Woche mit der peu à peu kältere 
Luft herangeführt wird. Im Osten wird dann allmählich auch Dauerfrost
sehr wahrscheinlich wieder ein Thema. Niederschläge bleiben aber auch
dann deutschlandweit Mangelware.  "

Das erklärt M.Sc.-Met. Thore Hansen  von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der 
kommenden Tage.


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