VHDL16 DWSG 141000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Mittwoch, 14.01.2026, 10:30 Uhr
Heiter bis wolkig, vor allem im Norden etwas Regen. Nachts in
Oberschwaben frostig mit Glättegefahr. Sehr mild.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Am Rande eines Tiefdruckkomplexes über dem Nordatlantik und
Skandinavien gelangt mit südwestlicher Strömung feuchtmilde Luft
nach Baden-Württemberg.
FROST/GLÄTTE:
Anfangs sowie in der Nacht zum Donnerstag entlang und südlich der Alb
gebietsweise leichter Frost und örtlich Glätte durch Reif oder
überfrierende Nässe.
GLATTEIS:
Am Donnerstagfrüh auf der Albhochfläche und Baar lokal und kurzzeitig
Glatteis durch gefrierenden Regen nicht ausgeschlossen.
WIND/STURM:
Auf den Schwarzwaldgipfeln gelegentlich starke bis stürmische Böen
bis 60, auf dem Feldberg Sturmböen bis 75 km/h aus Südwest.
NEBEL:
Anfangs und in der Nacht zum Donnerstag im Bodenseeraum örtlich Nebel
mit Sichtweite unter 150 m, vormittags auflösend.
Heute in den nördlichen Landesteilen bei starker Bewölkung
gelegentlich etwas Regen. Je weiter nach Süden, desto mehr
Wolkenlücken und trocken. Bei Höchstwerten von 6 Grad im Kreis
Ravensburg über 12 Grad in Stuttgart bis 14 Grad im Breisgau mild
oder sogar sehr mild. Mäßiger Südwestwind mit frischen, im Bergland
starken, auf den Schwarzwaldgipfeln stürmischen Böen bis Sturmböen.
In der Nacht zum Donnerstag auch im Süden zunehmend dichte Wolken.
Von Nordwesten neuerlich Regen, dabei im Bereich Alb/Donau lokal
Glatteis möglich. In Oberschwaben/Allgäu noch trocken. Frühwerte von
8 bis -2 Grad. Auf den Schwarzwaldhöhen starke bis stürmische Böen,
am Feldberg Sturmböen aus Südwest.
Am Donnerstag anfangs meist stark bewölkt, abziehender Regen. Im
weiteren Tagesverlauf zunehmend heiter bis sonnig. Maxima von 7 Grad
an der Donau bis 15 Grad am Kaiserstuhl. Wind meist schwach mit
frischen Böen aus südlicher Richtung. Im höheren Schwarzwald auch
stark bis stürmisch aus Südwest.
In der Nacht zum Freitag gering bis stark bewölkt und trocken. Lokal
Nebel bei Minima von 6 bis -5 Grad.
Am Freitag viel Sonne bei durchziehenden Wolkenfeldern. Trocken.
Höchstwerte zwischen 4 Grad in Ulm und 13 Grad am südlichen
Oberrhein. Schwacher Wind aus östlicher Richtung.
In der Nacht zum Samstag wolkig. Von Osten her ausbreitender Nebel
und Hochnebel. Tiefstwerte +2 bis -4 Grad.
Am Samstag verbreitet trüb durch Nebel und Hochnebel. Mehr Sonne vor
allem in höheren Lagen von Schwarzwald und Alb, später auch im
Großraum Stuttgart. Niederschlagsfrei bei Höchstwerten von 0 Grad an
der Donau bis 8 Grad im Markgräflerland. Schwacher östlicher Wind.
In der Nacht zum Sonntag ausbreitender Hochnebel, örtlich auch Nebel.
Tiefstwerte am Rhein +1, sonst meist leichter Frost bis -4 Grad.
Stellenweise Glätte.
**
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 14.01.2026, 10:15 Uhr -
"Über dem Nordatlantik sind derzeit mehrere Tiefdruckgebiete aktiv,
die für abwechslungsreiches Wetter in Deutschland sorgen. Mit einer
west- bis südwestlichen Strömung hat sich milde Meeresluft im ganzen
Land durchgesetzt, und selbst der Osten taut allmählich auf. Am
deutlichsten macht sich die milde Witterung jedoch in der Westhälfte
bemerkbar.
Am heutigen Mittwoch bringen die Ausläufer des Tiefs HILTRUD regional
Regen. Im Süden bleibt es dagegen sehr wahrscheinlich trocken, und
zwischendurch zeigt sich sogar die Sonne. Lediglich an der unteren
Donau hält sich ganztägig zäher Nebel mit trübem Wetter. Auch im
Nordwesten und Norden lockert die Bewölkung zeitweise auf, dort
bleibt es überwiegend trocken. Die Temperaturen steigen auf 6 bis 14
Grad, im Südosten und Osten werden 2 bis 8 Grad erreicht. In der
Nacht zum Donnerstag ist die Frostgefahr insgesamt gering. Nur bei
längerem Aufklaren im Süden und im äußersten Norden kann es zu
leichtem Frost kommen, dort besteht stellenweise Glättegefahr.
Ansonsten bleibt das Risiko gering.
Der Donnerstag beginnt vielerorts grau und trüb, zeitweise fällt
etwas Regen oder Sprühregen. Von Südwesten her lockert die Bewölkung
jedoch nach und nach auf, und die Sonne zeigt sich immer häufiger.
Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 6 und 14 Grad, im Nordosten
sowie an der unteren Donau zwischen 2 und 5 Grad. In der Nacht zum
Freitag nimmt die Frostgefahr vor allem in der Südosthälfte zu, da es
dort oft gering bewölkt bleibt. Stellenweise bildet sich Nebel, und
örtlich kann es durch überfrierende Nässe glatt werden. In der
Nordwesthälfte ziehen dagegen dichtere Wolken durch, die kaum
Niederschlag bringen, aber dafür sorgen, dass die Temperaturen über
dem Gefrierpunkt bleiben.
Im weiteren Verlauf der Woche zeigt sich das Wetter insgesamt eher
unspektakulär. Hin und wieder fällt etwas Regen, regional, besonders
im Süden und teilweise auch in der Mitte, sind jedoch längere sonnige
Phasen möglich. In den Nächten steigt die Nebelgefahr. Während in der
Westhälfte zunächst kein Frost zu erwarten ist, kann es im Osten
gebietsweise frieren. Insgesamt kühlt es wieder etwas ab: Später ist
verbreitet mit Nachtfrost zu rechnen, und die Tageshöchstwerte
erreichen meist nur noch einstellige Temperaturen. Eine erneute
winterliche Wetterlage mit Schneefällen ist jedoch nicht in Sicht."
Das erklärt Dipl-Met. Marco Manitta von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der
kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de
Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Pressestelle des DWD
Telefon: 069 8062 4501
E-Mail: pressestelle@dwd.de