VHDL16 DWSG 121000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Montag, 12.01.2026, 10:30 Uhr
Im Osten gefrierender Regen mit Glatteisbildung. Mittags zunehmend
"normaler" Regen.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Eine markante Warmfront überquert Baden-Württemberg heute von West
nach Ost. Dabei fließt feuchtwarme Atlantikluft über die in Bodennähe
noch unterkühlte Luftmasse und sorgt verbreitet für die Bildung von
Glatteis.
GLATTEIS (UNWETTER):
Im Osten einsetzender gefrierender Regen. Verbreitet Glatteis
(UNWETTER)! Zum Mittag größtenteils Entspannung, vor allem jedoch vom
Odenwald über die Donau bis zur Ostalb weiter erhöhte Gefahr vor
gefrierendem Regen mit entsprechender Glätte.
GLÄTTE/SCHNEE:
In der Nacht zum Dienstag örtlich Glätte durch überfrierende Nässe.
FROST:
In der Nacht zum Dienstag vereinzelt leichter Frost.
WIND/STURM:
Auf den Schwarzwaldhöhen bis Dienstagvormittag stürmische Böen oder
Sturmböen um 80 km/h aus Südwest.
TAUWETTER:
Im Schwarzwald bis Dienstagfrüh Niederschlagsdargebot aus fallendem
Regen und abschmelzendem Schnee von örtlich rund 30 l/qm. Auch
nachfolgend allmählich weiteres Abschmelzen der Schneedecke.
Heute von Westen ausbreitender Regen, dabei bis zum Mittag erhöhte
Glatteisgefahr aufgrund von gefrierendem Regen, Unwetter
wahrscheinlich! Im weiteren Tagesverlauf in den meisten Landesteilen
Übergang in nicht gefrierenden Regen. Milderung bei Höchstwerten von
2 Grad an der Tauber bis knapp 10 Grad bei Freiburg. Meist schwacher
Südwestwind, im Bergland mit frischen, auf den Schwarzwaldgipfeln
stürmischen Böen oder Sturmböen.
In der Nacht zum Dienstag stark bewölkt. Vor allem im Norden
weiterhin Regen. Minima zwischen 6 Grad im Breisgau und -2 Grad am
Hochrhein. Im Schwarzwald starke bis stürmische Böen aus Südwest, auf
dem Feldberg einzelne Sturmböen.
Am Dienstag wolkig bis stark bewölkt, im Norden letzte Regentropfen.
Im weiteren Tagesverlauf zunehmend heiter. Teilweise sehr mild bei
Maxima von 5 bis 11, im Breisgau bis 14 Grad. Schwacher Wind aus
südlichen Richtungen. Im Hochschwarzwald bis in den Vormittag hinein
starke bis stürmische Böen.
In der Nacht zum Mittwoch viele Wolken, meist niederschlagsfrei.
Lokal Nebel. Abkühlung auf +5 Grad in Teilen Mittelbadens und -4 Grad
in Oberschwaben. Auf dem Feldberg starke bis stürmische Böen aus
Südwest.
Am Mittwoch von Westen zunehmend dicht bewölkt bei ausbreitendem
Regen. Im Allgäu bis zum Tagesende noch trocken. Bei Höchstwerten von
5 Grad im Kreis Ravensburg über 10 Grad in Stuttgart bis 12 Grad im
Breisgau mild oder sogar sehr mild. Mäßiger Südwestwind mit frischen,
im Bergland starken, auf den Gipfeln des Schwarzwaldes stürmischen
Böen oder Sturmböen.
In der Nacht zum Donnerstag stark bis wechselnd bewölkt, gebietsweise
Regen. Tiefstwerte von 6 bis 0 Grad. Auf Schwarzwaldhöhen starke bis
stürmische Böen oder Sturmböen aus Südwest.
Am Donnerstag anfangs meist stark bewölkt, im weiteren Tagesverlauf
zunehmend heiter. Meist trocken. Maxima von 4 bis 11 Grad. Dabei am
kältesten auf der Baar, am wärmsten am Kaiserstuhl. Wind meist
schwach mit frischen Böen aus südlicher Richtung. Im höheren
Schwarzwald auch stark bis stürmisch aus Südwest.
In der Nacht zum Freitag gering bis stark bewölkt und trocken.
Gebietsweise Hochnebel. Minima von +3 bis -3 Grad. Auf dem Feldberg
noch starke bis stürmische Böen aus Südwest.
**
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 12.01.2026, 10:15 Uhr -
"Das Frontensystem von Tief GUNDA liegt über Deutschland und sorgt
für Niederschläge in unterschiedlichen Phasen.
Die von Westen sich langsam ostwärts ausbreitenden Niederschläge
fallen zunächst als Schnee, von Westen erfolgt durch die Milderung
ein Übergang in Regen. Im Übergangsbereich tritt gefrierender Regen
auf. Aufgrund der kalten bis sehr kalten Vorgeschichte mit Dauerfrost
und teils strengem Nachtfrost gefriert dieser Regen am kalten Boden
und auch an Gegenständen und kann somit recht verbreitet zu Glatteis
mit entsprechender Beeinträchtigung im Straßen- und Schienenverkehr
führen. Von Westen setzt sich langsam die Milderung durch, dann
entspannt sich die Glatteissituation. Insbesondere im Osten und
Südosten hält sich gebietsweise auch heute tagsüber noch leichter
Dauerfrost. Im Südosten besteht daher voraussichtlich noch bis in die
Frühstunden des Dienstags erhöhte Gefahr von gefrierendem Regen und
Glatteis. Im Osten/Nordosten fällt noch bis zum Abend eher Schnee, im
Nachtverlauf erfolgt mit Ausnahme der unmittelbaren Oder-Neiße-Region
auch dort der Übergang in gefrierenden Regen und
später Regen. Daher muss dort ab heute Abend mit Glatteis gerechnet
werden. Dort entspannt sich die Lage mit zögerlicher Milderung dann
Dienstagfrüh bzw. -vormittag.
Im weiteren Wochenverlauf bleibt es leicht wechselhaft mit
gelegentlichem Regen. und mild. Gebietsweiser tritt zwar Nachtfrost
auf und lokal ist Glätte nicht ganz ausgeschlossen, insgesamt
herrscht aber ein mildes Temperaturniveau."
Das erklärt Dipl-Met. Sabine Krüger von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de
Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Pressestelle des DWD
Telefon: 069 8062 4501
E-Mail: pressestelle@dwd.de